{"id":20,"date":"2011-08-21T08:33:59","date_gmt":"2011-08-21T06:33:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/?p=20"},"modified":"2011-08-21T09:55:28","modified_gmt":"2011-08-21T07:55:28","slug":"1-etappe-berlin-st-petersburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/2011\/08\/21\/1-etappe-berlin-st-petersburg\/","title":{"rendered":"1. Etappe Berlin &#8211; St. Petersburg"},"content":{"rendered":"<p>Schweren\u00a0 Herzens bestieg ich am 19.08.2011 um 15:36 Uhr am Berliner Hauptbahnhof den Zug nach St. Petersburg, der drei Minuten sp\u00e4ter abfahren soll\u2026schweren Herzens?!? Jawohl, die letzten Wochen in der Heimat waren einfach wunderbar, es gab so viele sch\u00f6ne und unvergessliche Momente mit Familie und Freunden, dass mir das Abschied nehmen wahrlich schwer fiel\u2026Ihr werdet mir fehlen!<\/p>\n<p>Doch fahren wir fort mit dem Besteigen des Zuges, allein dies ein erstes kleines Abenteuer, denn anscheinend nutzen vorrangig wei\u00df-\/russische Menschen mit viel Gep\u00e4ck den Zug.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Man stelle sich einen Zug vor, auf deutschem IC-Niveau, kyrillisch beschriftet und aus jedem Waggon h\u00fcpft jemand der seinem \u00c4u\u00dferen nach aussieht, wie ein Oberst der roten Armee. Ist er aber nicht! Dies sind die Zugbetreuer, von denen es je Waggon einen gibt und da der Zug reservierungspflichtig ist, kontrollieren diese die Zugtickets der Mitreisewilligen. Nach dem er das vierte Ticket betrachtet und die Passagiere durchgewunken hat, f\u00e4llt dem Betreuer meines Waggons ein, dass er mit seiner Brille viel besser die kleine Schrift auf den Fahrkarten lesen kann und so setzt er sich seine Sehhilfe ins Gesicht, was die Abfertigungsgeschwindigkeit schlagartig und drastisch erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Er l\u00e4sst mich nach einem Blick auf den Fahrschein und ein paar warmen herzlichen, mir aber leider unverst\u00e4ndlichen russischen Worten in den Waggon und so schl\u00e4ngele ich mich durch den d\u00fcnnen Gang vorbei an den Abteilen, hin zu meinem Bett \u2013 Bett Nr. 45. Beim Betreten des Abteils verzieht sich mein Mund zu einem gequ\u00e4lten L\u00e4cheln. Es gibt dort einen Sessel und drei leidlich gepolsterte Pritschen, die \u00fcbereinander im Abstand von ca. 60 cm angebracht sind. Jetzt erschlie\u00dft sich mir das Konzept des 3-Personen-Abteils, wobei ich beim Kauf der Fahrkarte irrt\u00fcmlich davon ausging, dass ein 3-Personen-Abteil einem 4-Personen-Abteil ja \u00fcberlegen sein m\u00fcsse, da der gleiche Platz ja durch 3 und nicht durch 4 geteilt werden m\u00fcsse. Nun ja, nach kurzer Zeit finden sich auch meine beiden Mitbewohner ein. Andreas, 35 und Sp\u00e4taussiedler aus St. Petersburg, der zum Familienbesuch nach Minsk will und Sascha, 41 aus Vitebsk, der seine deutsche Tante in Havelberg besucht hat und nun auf dem Heimweg ist.<\/p>\n<p>Man stellt sich kurz vor und kurz darauf hat sich bereits ein lebhaftes Gespr\u00e4ch entwickelt, leider ohne mich, da mein rudiment\u00e4res Russisch lediglich daf\u00fcr ausreicht ab und an Fetzen zu verstehen. Zudem scheint der Zug bis dato nicht klimatisiert, was im sommerlichen Berlin und bei Vollbesetzung klimatische Bedingungen \u00e4hnlich einer Biosauna schafft. Die Kombination aus beidem verleitet mich dazu auf dem Sessel sitzend und sonnenbeschienen wegzud\u00f6sen. Dies w\u00e4hrt ca. eine Dreiviertelstunde, dann bringt die Kollegin des Schaffners jedem ein nettes Paket, bestehend aus wei\u00dfer Bettw\u00e4sche und einem \u201ekuschelweichen\u201c gleichfarbigen Frotteehandtuch. Himmlisch\u2026<\/p>\n<p>Meine beiden Freunde haben meine M\u00fcdigkeit zur Kenntnis genommen und helfen mir eifrig dabei, mein Bett zu bauen. Somit liege ich kurz nach f\u00fcnf auf der obersten Pritsche und schlafe zufrieden ein. Der Schlaf h\u00e4lt mit einigen kurzen Unterbrechungen an bis 3:35 Uhr, als unser russischer Offizier durch den Waggon l\u00e4uft und dabei lauthals \u201eTAKKS-FRRIEEEH\u201c br\u00fcllt. Dadurch erwacht, bin ich gespannt, welche Waren ich denn nun tax-free erwerben darf, doch meine beiden Freunde kl\u00e4ren mich auf. Tax-free hei\u00dft, dass man Waren, die innerhalb der EU erworben wurden, beim polnischen Zoll abstempeln lassen und sich damit die Mehrwertsteuer erstatten lassen kann. Kommt f\u00fcr mich nicht in Frage und so stelle ich erst mal fest, dass wir uns ja schon an der polnisch-wei\u00dfrussischen Grenze befinden und ich damit ganz Polen verpasst habe. Ich denke, ich komme damit klar.<\/p>\n<p>Nach einer kurzen Passkontrolle rollt der Zug weiter, auf wei\u00dfrussisches Territorium und die Kollegen dort nehmen ihren Job mal richtig ernst. Mit kleinen Taschenl\u00e4mpchen ausger\u00fcstet, besteigt ein Team von ca. 8 Personen den Waggon, zwei sammeln P\u00e4sse ein und kontrollieren diese, vier leuchten mit ihren L\u00e4mpchen hinter Verkleidungen und in Luken und zwei gehen von Abteil zu Abteil, ohne ersichtlichen Grund. Diese beiden befragen die Fahrg\u00e4ste und stellen bei Sascha fest, dass dieser f\u00fcnf Koffer hat. Da m\u00fcsse man mal nachwiegen, weil ja laut Zollbestimmungen nur 50kg Gep\u00e4ck erlaubt seien. Nach dem Wiegevorgang und kurzem Kopfrechnen kommt man zu dem Ergebnis, dass die f\u00fcnf Gep\u00e4ckst\u00fccke 90kg wiegen und das bedeutet 40kg \u00dcbergep\u00e4ck. Kein Problem, f\u00fcr nur 4\u20ac je kg \u00dcbergewicht k\u00f6nne er alles mitnehmen. Wer nun mitgerechnet hat und zudem noch wei\u00df, dass der durchschnittliche Monatslohn, lt. Angaben von Andreas und Sascha, in Belarus bei 200-250\u20ac liegt, versteht die Freude, die Sascha beim Erhalt dieser Nachricht durchfuhr. Aber nichts wird in Osteuropa so hei\u00df gegessen, wie es gekocht wird und da wir mit dem Zug samt Zoll nach Brest ins Depot fuhren, um die Spurbreite des Zuges den osteurop\u00e4ischen Gegebenheiten anzupassen, hatte er genug Zeit, um mit der Zollbeamtin das Problem ausgiebig zu er\u00f6rtern. Dies wiederum f\u00fchrte dazu, dass ihm gegen Zahlung von nur 55\u20ac und gleichzeitigem Verzicht auf die Quittung der Weitertransport seines Gep\u00e4cks gestattet wurde. Das gab den beiden Anlass, mir die russische Lebensphilosophie von Grund auf zu erkl\u00e4ren, die genau genommen besagt, alles ist mit Schmiergeld zu bekommen, wenn man denn russisch spricht\u2026<\/p>\n<p>So standen wir noch ein Weilchen im Bahnhof von Brest, bis es schlie\u00dflich kurz nach 8 Uhr (inklusive der einen Stunde Zeitverschiebung) weiterging in Richtung Minsk. Dort verlie\u00df uns Andreas, der besser Deutsch als Sascha spricht, nicht jedoch ohne mehrfach darauf hinzuweisen, dass Sascha mir unbedingt helfen m\u00f6ge, wobei auch immer, was dieser auch mehrfach versprach und so trennten sich unsere Wege nach knapp 20 Stunden schon wieder.<\/p>\n<p>Nun ging es weiter mit Sascha durch die belarussischen Weiten. Nothing special, so far\u2026<\/p>\n<p>Die St\u00e4dte wirken grauer als zu Hause, trister, die Fabriken sehen so aus, als w\u00e4re die Phase, wo man sie als HighTech bezeichnet h\u00e4tte schon einige Jahrzehnte vorbei, es gibt wesentlich weniger Autos, daf\u00fcr aber wesentlich mehr (Misch-)Wald und Wiesen &#8211; h\u00e4ufig birkig dominiert \u2013 und des \u00d6fteren durchzogen von Fl\u00fcssen und Seen , sowie diese kleinen anmutigen Holzh\u00e4uschen, die wie deutsche Gartenlauben anmuten, aber in dieser Region eher den Hauptwohnsitz ganzer Familien darstellen. So gelangen wir schlie\u00dflich gegen 13 Uhr nach Orscha, wo uns ein mehrst\u00fcndiger (und grundloser?) Aufenthalt erwartet. Sascha hat beschlossen, nicht die 3,5 Stunden inkl. Wartezeit im Zug zu verbringen, um nach Hause zu gelangen, sondern l\u00e4sst sich abholen, da die Strecke mit dem Auto nur eine Stunde dauert. Eine weise Entscheidung, wie ich finde. Vorher l\u00e4sst er es sich jedoch nicht nehmen, sein gegebenes Hilfeversprechen in die Tat umzusetzen und stattet mich mit 100.000 BelaRubeln im Tausch gegen Euro aus. Mit diesen in der Tasche gehen wir gemeinsam auf Nahrungssuche, was sich als nicht sonderlich schwer herausstellt, da bereits beim Verlassen des Waggons zwei Babuschkas (Gro\u00dfm\u00fctter, f\u00fcr die West- &amp; Sp\u00e4tgeborenen) auf uns zust\u00fcrmen, jeweils mit Beuteln und Taschen ausgestattet und uns auf feinstem Russisch Kost vom heimischen Herd feilbieten. Ich entscheide mich gegen die gekochten Bratw\u00fcrste und f\u00fcr Frikadellchen mit Kartoffeln, Gurken und Brot, sowie Kartoffelpuffer mit (ich nehme an) Schmand. Das alles gibt es f\u00fcr nur 50.000 BelaRubel. Ein Euro sind wohl (lt. Wechselkurs im Zug) 6.700 BelaRubel, somit hat mich das ganze Essenspaket 7,5\u20ac gekostet. Das ist okay, vor allem, weil die Kollegen aus dem Bordrestaurant auf mein Nachfragen f\u00fcr ihr \u201ek\u00f6stliches Men\u00fc\u201c 20\u20ac veranschlagten, was Sascha dazu veranlasste, sein gesamtes Repertoire an deutschen Schimpfw\u00f6rtern durch zu exerzieren, um mir seine Verbundenheit zu beweisen. Danke Sascha!<\/p>\n<p>Nun\u00a0 reise ich als Alleinherrscher \u00fcber mein Micro-K\u00f6nigreich weiter gen Russland. Die ohnehin schon sp\u00e4rliche Besiedlung nimmt weiter ab und die tristen St\u00e4dte werden ersetzt durch eine ausgedehnte Seenlandschaft, die mit einem traumhaften Sonnenuntergang geb\u00fchrend gew\u00fcrdigt wird. So fahre ich in die einbrechende Nacht, voller Erwartung auf den spannenden Grenz\u00fcbertritt nach Russland. Dieser gestaltet sich jedoch v\u00f6llig unspektakul\u00e4r, da de facto nicht wahrnehmbar. Der einzige Hinweis, dass ich mich nun auf russischem Territorium befinde, ist die Anzeige des Mobilfunknetzes auf meinem Handy. That\u2019s it\u2026<\/p>\n<p>Es bleibt mir noch, die belarussischen Kartoffelpuffer gen\u00fcsslich zu verspeisen, bevor ich zu Bett gehe, um p\u00fcnktlich bei Ankunft in St. Petersburg (Vitebski Bahnhof) wieder zu erwachen. Nun aber schnell die Sachen gepackt, den Schlaf aus den Augen gewischt und das Gep\u00e4ck geschultert. Auf geht\u2019s in die Zarenstadt\u2026..<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-20 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1000341.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1000341-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Der Zug\" aria-describedby=\"gallery-1-25\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-25'>\n\t\t\t\tDer Zug\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1000321.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1000321-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Das K\u00f6nigreich\" aria-describedby=\"gallery-1-21\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-21'>\n\t\t\t\tDas K\u00f6nigreich\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1000379.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1000379-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Kojen-Charme\" aria-describedby=\"gallery-1-29\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-29'>\n\t\t\t\tKojen-Charme\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1000322.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1000322-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Andreas\" aria-describedby=\"gallery-1-22\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-22'>\n\t\t\t\tAndreas\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1000335.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1000335-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Reifenwechsel in Brest\" aria-describedby=\"gallery-1-23\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-23'>\n\t\t\t\tReifenwechsel in Brest\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1000349.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1000349-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"90-kg-Sascha\" aria-describedby=\"gallery-1-27\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-27'>\n\t\t\t\t90-kg-Sascha\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1000348.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1000348-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Frikadellchen, Kartoffeln, Gurken &amp; Brot\" aria-describedby=\"gallery-1-26\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-26'>\n\t\t\t\tFrikadellchen, Kartoffeln, Gurken &#038; Brot\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1000376.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1000376-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Kartoffelpuffer\" aria-describedby=\"gallery-1-28\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-28'>\n\t\t\t\tKartoffelpuffer\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schweren\u00a0 Herzens bestieg ich am 19.08.2011 um 15:36 Uhr am Berliner Hauptbahnhof den Zug nach St. Petersburg, der drei Minuten sp\u00e4ter abfahren soll\u2026schweren Herzens?!? 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