{"id":519,"date":"2012-01-14T05:45:03","date_gmt":"2012-01-14T04:45:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/?p=519"},"modified":"2012-01-14T05:50:18","modified_gmt":"2012-01-14T04:50:18","slug":"india-teil-1-varanasi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/2012\/01\/14\/india-teil-1-varanasi\/","title":{"rendered":"India Teil 1 &#8211; Varanasi"},"content":{"rendered":"<p>Am Grenz\u00fcbergang interessiert sich niemand f\u00fcr mich und w\u00fcrden nicht 100m weiter ein paar Inder an einem Schreibtisch direkt neben der Stra\u00dfe sitzen, so h\u00e4tte ich es vermutlich verpasst, mein Visum abstempeln zu lassen. So f\u00fclle ich die \u00fcblichen Formulare aus und bekomme meinen Stempel, bevor mich das dreckige und staubige Indien willkommen hei\u00dft. Hat Nepal schon einen kleinen Vorgeschmack geliefert, was dies angeht, so kann Indien das locker \u00fcbertreffen, so ist zumindest mein erster Eindruck. Auch sind sofort etliche m\u00e4nnliche Inder zur Stelle, die mir eine Rickshaw, ein Taxi, oder Geldtausch anbieten wollen. Da ich noch im Besitz einiger nepalesischer Rupien, aber nicht einer einzigen indischen bin und kein Geldautomat in Sicht ist, lasse ich mich in eine Wechselstube schleppen, wo man den offiziellen Kurs schon beim Nachfragen direkt \u2013 nach mir unbekannten Rundungsregeln &#8211; abrundet und das Prozedere sowohl beim Rechnen, als auch beim Bekanntgeben der endg\u00fcltigen Summe wiederholt. So bringt man mich um hart erarbeitete f\u00fcnf Euro.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Am Grenzposten habe ich drei Australierinnen (Sophie+Sophie, Laura) und zwei Israelis (Guy &amp; David) getroffen, die in die n\u00e4chstgelegene Stadt mit Bahnhof wollen und da aufgrund des Staus in Nepal und der daraus resultierenden zeitlichen Verz\u00f6gerung keine Busse aus Sonauli mehr fahren, ich in dem Moloch aber auch nicht n\u00e4chtigen m\u00f6chte, schlie\u00dfe ich mich den Vorgenannten an und wir mieten einen Jeep, der uns zum Bahnhof bringen soll, von wo aus der Nachtzug nach Varanasi abf\u00e4hrt. Was in der Theorie recht einfach klingt, artet in der Praxis in ein komplexes Verfahren aus, da zu unserem Jeep zwei Fahrer existieren, aber nat\u00fcrlich nur einer fahren kann, was den anderen extremst verstimmt und dieser seinem Unmut durch physische Gewalt gegen den ersten Fahrer Luft verschafft. Da die Inder nicht in der Lage sind, dies zu handlen, schreiten Guy, David und ich ein und bewegen die ca. 1,50 m hohen und 50 kg schweren Streith\u00e4hne dazu unseren Wagen in Bewegung zu setzen. Doch der benachteiligte Fahrer gibt nicht auf und springt auf das fahrende Auto, h\u00e4lt sich an der r\u00fcckseitig befestigten Leiter fest und versucht die Heckklappe zu \u00f6ffnen, was die dort sitzenden M\u00e4dels erfolgreich zu verhindern wissen. Also hei\u00dft es wieder anhalten und dem Typen mit erh\u00f6hter Lautst\u00e4rke begreiflich zu machen, wie der Hase l\u00e4uft, was er aber nicht verstehen will. Zu seiner Sicherheit und unserer Ruhe, lassen wir ihn schlie\u00dflich bei den M\u00e4dels im hinteren Teil des Jeeps Platz nehmen, was er anscheinend als Aufforderung versteht, die M\u00e4dels penetrant anzustarren und die neben ihm Sitzende wie zuf\u00e4llig zu betatschen, worauf diese jedes Mal seine Hand beiseitelegt, bis es ihrer Freundin reicht und eine Schimpftirade auf ihn niederprasselt, woraufhin auch wir Jungs registrieren, was hinter uns abgeht und ihm freundlich, aber bestimmt mitteilen, sollte sich dies wiederholen, w\u00fcrden wir ihn aus seinem Sitz holen und betatschen. Es wirkt.<\/p>\n<p>Und so zieht sich unsere zweist\u00fcndige Fahrt \u00fcber reparaturbed\u00fcrftige und holprige Stra\u00dfen bis nach Gorakhpur, vorbei an Rickshaws, K\u00fchen, Ziegen, Menschen, Ochsenkarren im Dunkeln bis wir uns schlie\u00dflich in einem Stau kurz vor unserem Ziel, dem Bahnhof, wiederfinden und die Zeit knapp wird. Au\u00dfer mir haben alle ihre Tickets im Schlafabteil bereits in Nepal gebucht und f\u00fcr mich ist so kurzfristig leider kein Schlafabteil mehr vorhanden, so dass ich ein normales Ticket f\u00fcr ca. 50 Cent f\u00fcr die neunst\u00fcndige Fahrt erwerbe, allerdings beim Blick in die hoffnungslos \u00fcberf\u00fcllten Sitzabteile beschlie\u00dfe, mein Gl\u00fcck im Schlafwagen zu versuchen.<\/p>\n<p>Der Bahnhof von Gorakhpur ist ein Schmuckst\u00fcck. Au\u00dfen und innen liegen Menschen auf dem blanken Boden, schlafen, oder warten in eine stinkige Wolke geh\u00fcllt, die allerdings nahezu omnipr\u00e4sent in Indien ist, zumindest dort wo Menschen leben. M\u00e4use und Ratten huschen durch schattige Ecken und M\u00fcll liegt \u00fcberall herum. Dazu kann man ein herzliches \u201eNichtwillkommen\u201c in den Gesichtern der Inder lesen, die einen mit finsterer Miene anstarren. Zudem scheint Indien auf den ersten Blick nur aus M\u00e4nnern zu bestehen. Na das kann ja heiter werden.<\/p>\n<p>Zumindest finden wir unseren Bahnsteig und auch den Zug, treffen dort noch zwei Deutsche, Rahel &amp; Hannah, die auch auf dem Weg nach Varanasi sind und obendrein gibt es ein freies Bett im Abteil. Yesss! So lege ich mich zufrieden nieder, als der Zug sich in Bewegung setzt und schlafe ein, werde jedoch nur zwei Stunden sp\u00e4ter geweckt, als ein Inder samt Schaffner neben meinem Bett steht und der Inder erkl\u00e4rt das w\u00e4re sein Bett, worauf der Schaffner noch einmal mein Ticket sehen m\u00f6chte und feststellt ich h\u00e4tte ja gar keine Reservierung f\u00fcr ein Bett. Ich erz\u00e4hle ihm, dass ich das Ticket im Bahnhof als Sleeper-Kategorie gekauft h\u00e4tte und er findet tats\u00e4chlich ein anderes Bett f\u00fcr den Inder, und gegen eine zus\u00e4tzliche Geb\u00fchr von 80 Cent (sogar mit Quittung) darf ich liegen bleiben und weiterschlafen. Gro\u00dfartig!<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist unser Zug versp\u00e4tet und wir erreichen Varanasi erst gegen 9 Uhr, was nicht so tragisch ist, denn wer m\u00f6chte denn 6.30 Uhr in einer neuen Stadt ankommen, wenn alles noch schl\u00e4ft, oder gerade am Erwachen ist.. Es empfangen uns ein unangenehmer Gestank und einige Menschen, die anscheinend auf dem Bahnsteig leben, Frauen und Kinder, M\u00e4nner sind vorerst nicht zu sehen. Unsere Gruppe verl\u00e4sst geschlossen zu acht den Bahnhof, was etliche Rickshawfahrer dazu animiert auf uns zuzust\u00fcrzen und unsere Aufmerksamkeit mit \u201eRickshaw Mam, Rickshaw Sir, cheap, cheap\u201c zu attrahieren. Doch darauf fallen wir nicht herein, gehen zum Prepaidstand und holen uns unsere Rickshaw dort, wissen wir doch schon unser Hostel, wo wir unterkommen wollen, auch wenn unser Fahrer eifrig bem\u00fcht ist, uns zu versichern, es g\u00e4be viel bessere uns g\u00fcnstigere und dies endlos repetiert, so dass meine Ohren fast anfangen zu schmerzen, aber schlie\u00dflich wissen wir, dass er nur zu gerne die Kommission des Hostels kassieren m\u00f6chte, die fann auf unsere Zimmerrate addiert wird. Zu dritt quetschen wir uns samt Gep\u00e4ck in eine Motorickshaw und ab geht\u2019s in aufregendem Tempo mit wildem Gehupe, Fahrr\u00e4dern, normalen Rickshaws, Menschen, Hunden und K\u00fchen ausweichend zur beeindruckenden Altstadt Varanasis. Dort sind die Gassen stellenweise nur einem Meter breit, was die Inder aber nicht daran hindert, mit Motorr\u00e4dern durch diese zu fahren und auch die freilaufenden K\u00fche vertreiben sich gerne ihre Zeit dort und bedecken den Boden mit Exkrementen, ebenso wie Hunde und &#8211; der \u00e4u\u00dferen Erscheinung nach zu urteilen &#8211; auch Menschen, was der Labyrinth artigen Altstadt einen ganz eigenen Flavour und der Gasse vor unserem Hostel den Namen Shitstreet verschafft. In diesem Moment ist es schwer zu glauben, dass Varanasi eine der heiligsten St\u00e4dte der Hindus in Indien ist, ein spirituelles Zentrum, die (zweit?)\u00e4lteste noch bewohnte Siedlung der Welt und jeder Hindu den Wunsch hegt in Varanasi zu sterben, damit er dort verbrannt und seine Asche dem Ganges \u00fcbergeben wird.<\/p>\n<p>Eines bleibt jedoch konstant \u2013 der unfreundliche starrende Gesichtsausdruck der m\u00e4nnlichen Inder. Da w\u00fcnscht man sich doch glatt die Nepalis mit ihrem offenen freundlichen Wesen zur\u00fcck. Aber vorerst haben wir das Hostel erreicht. Es gibt schlichte Doppelzimmer f\u00fcr drei Euro im Shanti Guesthouse, mit Dachterasse samt Restaurant und morgens und abends Warmwasser f\u00fcr jeweils eine Stunde. Ein passabler Deal, wenngleich die Bedienung im Restaurant auf der Dachterasse ein H\u00f6chstma\u00df an Desinteresse, Langsamkeit, Unfreundlichkeit und Ignoranz an den Tag legen kann. Ausnahmen best\u00e4tigen hier die Regel.<\/p>\n<p>Nach einer kurzen Erholungsphase, starten wir eine erste Erkundungstour zu den Ghats entlang des Ganges. Ghats sind Treppen, die im Wasser enden und auf denen Touristen gerne flanieren, um die besondere Atmosph\u00e4re des heiligen Flusses zu genie\u00dfen, w\u00e4hrend umtriebige Einheimische dort auf genau diese lauern, um sie mit einem \u201eYou want to rent a Boat Sir\/Mam? Cheap, cheap\u201c zu k\u00f6dern und so dies nicht fruchtet, gerne mit einem \u201eYou like to smoke? Hashish? Marijhuana? Opium? Heroin?\u201d fortsetzen. Dazu muss gesagt werden, dass viele m\u00e4nnliche Inder in Varanasi auf der Mode der 70er h\u00e4ngen geblieben sind und so ist es recht am\u00fcsant und skurril, wenn ein knaben\u00e4hnlich gebauter Inder mit gl\u00e4nzendem Seitenscheitel und Oberlippenbart, gekleidet in zu eng sitzende Schlaghosen, die der Phantasie nur wenig Spielraum lassen und Blumenhemd mit \u00fcppigem Kragen und glitzerndem Pullunder ein Repertoire an Drogen feil bietet und mich dabei mit Sir anspricht. Gerne werden dort auch magische \u00d6le (Love Oil) und anderer Krimskrams verkauft und jeder beeilt sich uns zu warnen, wir sollten ja aufpassen, in dieser Gegend w\u00e4ren viele unehrliche Leute unterwegs, die nur unser Geld wollten, aber er sei ja ganz anders und unser Freund. Aha, \u201eFreund\u201c also. Wer viele neue \u201eFreunde\u201c sucht, dem sei Indien w\u00e4rmstens empfohlen, gerne wird man auch dort in den Stand des \u201ebrother\u201c erhoben.<\/p>\n<p>Anstatt Drogen oder Love Oil zu kaufen, gehen wir zum \u201eburning ghat\u201c, dem Platz am Ganges, wo die Toten verbrannt werden und begegnen unterwegs zahlreichen Prozessionen, in denen eine Gruppe von M\u00e4nnern die in Blumen und bunt leuchtende Gew\u00e4nde geh\u00fcllten sterblichen \u00dcberreste auf einer h\u00f6lzernen Bahre und unter zeremoniellem Gesang zum Verbrennungsplatz tr\u00e4gt. Frauen sind dort aus historischen Gr\u00fcnden nicht zugelassen, denn in vergangenen Zeiten bedeutete der Tod des Mannes ein nahezu besiegeltes Schicksal der Gemahlin, so dass diese sich oftmals freiwillig den Flammen \u00fcbergaben, oder von der Familie dazu gezwungen wurden, ihrem Gatten in den Tod zu folgen. Zudem ist der Platz der Verbrennung ein spiritueller Ort und das Weinen und Gewimmere der Frauen w\u00fcrde diese Atmosph\u00e4re st\u00f6ren, erkl\u00e4ren uns die Inder.<\/p>\n<p>Man kann schon einige Tage in Varanasi verbringen, indem man die Ghats erkundet, sich dort etwas abseits niederl\u00e4sst, durch die verwinkelte Altstadt streift und dort die lokale Cuisine in verschiedenen Restaurants probiert, nachdem man erfolgreich den Kampf gegen entgegenkommende \u00a0Zweir\u00e4der und Wiederk\u00e4uer und aufdringliche Stra\u00dfenh\u00e4ndler gewonnen hat, Abends auf der Dachterasse den Kindern auf den umliegenden D\u00e4chern dabei zusieht, wie sie ihre Drachen in den vom Sonnenuntergang r\u00f6tlich gef\u00e4rbten Himmel steigen lassen und den lieben Gott \u00b4nen guten Mann sein l\u00e4sst.<\/p>\n<p>H\u00f6hepunkte des Aufenthaltes sind Bootstouren auf dem Ganges, die in den fr\u00fchen Morgenstunden (5.30 Uhr) und am fr\u00fchen Abend kostenlos von unserem Hostel angeboten werden. Kostenlos hei\u00dft in diesem Zusammenhang, die erste halbe Stunde ist gratis und wenn alle angefixt sind und es interessant zu werden beginnt, dann kann man sich entscheiden, ob man f\u00fcr 60 Rupees pro Person das Ganze verl\u00e4ngern m\u00f6chte und das m\u00f6chte man meistens. Somit ein sehr guter Deal f\u00fcr den Bootsmann, der nebenbei auch noch Guide ist und einem, auch \u201ekostenlos\u201c, nachmittags gerne die Stadt zeigen, oder Marijhuana besorgen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Ich pers\u00f6nliche pr\u00e4feriere die morgendliche Bootsfahrt, gibt sie meines Erachtens ein authentischere Bild der Beziehung des heiligen Flusses Ganges und Varanasis wieder und man sieht entlang der Ghats hunderte von Locals und Pilgern, die gekommen sind um sich mit dem heiligen Wasser zu Waschen und so ihre S\u00fcnden loswerden wollen \u2013 manche mitunter t\u00e4glich \u2013 auch trinken. Dabei soll der Leser wissen, das sich in 100 ml Wasser des Flusses ca. 1,5 Mio. Kolibakterien befindet, wobei eine Anzahl von 500 oder weniger in unseren Breitengraden die Grenze bildet, aber der ein Gew\u00e4sser zum Baden freigegeben wird. Daher verzichte ich auf meine morgendliche Waschung, samt Umtrunk, so viele S\u00fcnden habe ich ja auch gar nicht auf mich geladen.<\/p>\n<p>In den Abendstunden kann man das Lichterspiel des erleuchteten Ufers betrachten und mit den Augen den in Schalen aus Bl\u00e4ttern auf den Fluss gesetzten Kerzen folgen, die Gl\u00fcck bringen sollen, wie sie den Ganges entlang treiben. Zudem wird t\u00e4glich eine Zeremonie an einem der Ghats abgehalten, die aber eher dazu dient Touristen \u2013 einheimische wie \u00e4usl\u00e4ndische \u2013 zu unterhalten und die mich eher gelangweilt hat. Dort singen hinduistische Priesteraspiranten und es spielt Musik. Ganz nett&#8230;<\/p>\n<p>Mittlerweile haben sich meine beiden deutschen M\u00e4dels dazu durchringen k\u00f6nnen, mich mit nach Agra zu nehmen, wo wir uns das Taj Mahal anschauen wollen und da Hannah mit einer offenen monstr\u00f6sen Blase an ihrem Fu\u00df k\u00e4mpft und somit nicht in der Lage ist, das Hostel zu verlassen, obliegt es mir und Rahel, die notwendigen Zugtickets zu beschaffen, wobei wir nicht gewillt sind, die im Hostel geforderte Kommission zu zahlen und uns lieber auf eigene Faust auf den Weg zum Bahnhof machen, um dort die Tickets direkt zu erwerben. Anscheinend haben wir die indische Version von Michael Schumacher erwischt, als wir unsere Rickshaw genommen haben, denn dieser Fahrer kennt keine R\u00fccksicht, oder Vorfahrt, sondern nur eins:Bestzeit, was uns eine Mischung aus Angst und Bewunderung abringt und so gelangen wir in Rekordzeit und bemerkenswerter Weise unversehrt zum Bahnhof, wo es einen eigens f\u00fcr Touristen eingerichteten Sonderschalter im klimatisierten Nebenraum gibt, in welchen man gelangt, wenn man sich durch die auf dem nackten Boden sitzenden und schlafenden Menschen schl\u00e4ngelt. Dort empf\u00e4ngt man uns mit gewohnter und bew\u00e4hrter Unfreundlichkeit und wir m\u00fcssen zun\u00e4chst ein Formular f\u00fcr unsere Tickets ausf\u00fcllen, welches wir anschlie\u00dfend einem inkompetent wirkenden, aber herrisch auftretenden Bearbeiter hinter dem einzigen dort befindlichen Schreibtisch \u00fcberreichen, der unseren ersten Eindruck dadurch untermauert, dass er wahllos durch die Masken seiner monochromen Buchungssoftware springt und dabei nach dem Zufallsprinzip Tasten auf der Tastatur dr\u00fcckt, ohne jedoch ein einziges Eingabefeld zu f\u00fcllen. Gl\u00fccklicherweise wird diese wundervolle Performance nach f\u00fcnf Minuten unterbrochen, als der eigentlich Zust\u00e4ndige wieder im Raum erscheint, sich der Aufgabe annimmt und 10 Sekunden sp\u00e4ter halten wir unsere gew\u00fcnschten Fahrkarten in den H\u00e4nden. Mit diesen machen wir uns auf den R\u00fcckweg und da unsere Rickshaw auf uns gewartet hat, kommen wir ein zweites Mal in den Genuss der Fertigkeiten unseres Fahrers.<\/p>\n<p>Und so vergehen die Tage in der heiligen Stadt. Mittlerweile habe ich mich an die morgendlichen Schreie des benachbarten Taubenz\u00fcchters gew\u00f6hnt, der mit eigent\u00fcmlichen Lauten jeden Morgen seinen Taubenschwarm auf sein Dach lockt, sie fliegen l\u00e4sst, wieder anlockt und sich so erfolgreich die Zeit vertreibt und meinen Schlaf dadurch um 8 Uhr beendet. Doch g\u00e4be es ihn nicht, so w\u00e4ren da noch die anderen Hostelbewohner, die morgens gerne mit widerlichen W\u00fcrge- und Speiger\u00e4uschen auffallen, oder den auf laut und sehr fr\u00fch gestellten Wecker dank Oropax endlos klingeln lassen. Aber auch die Kinder, die unbeschwert am Rand der Gassen und Ghats ihre gro\u00dfen Gesch\u00e4fte verrichten, die dann regelm\u00e4\u00dfig von den dankbaren Stra\u00dfenhunden verzehrt werden, sind mir nicht mehr fremd, ebenso wenig wie die m\u00e4nnlichen Bewohner der Altstadt, die sich in den engen Gassen gern vor eine Hauswand hocken und dann laufen lassen und selbst der allgegenw\u00e4rtige F\u00e4kalodor ist ein gewohnter Teil der Atmosph\u00e4re, auch wenn man sich Abends auf den Ghats einen von lokalen Filmmachern produzierten Streifen \u00fcber Varanasi anschaut, der daf\u00fcr verantwortlich ist, dass ich vorzeitig und sehr schl\u00e4frig wieder im Hostel bin.<\/p>\n<p>Wir haben nun den 28. November \u2013 Abreisetag. Doch da der Zug erst am sp\u00e4ten Nachmittag f\u00e4hrt, bleibt genug Zeit nach einer hei\u00dfen Dusche, \u2013 ja, ich habe die Warmwasserphase zwischen 7-8 Uhr erwischt \u2013 um mit Guy und David nach Sarnath aufzubrechen, dem Ort wo Buddha in einem kleinen Wildpark nach seiner Erleuchtung seine erste gro\u00dfe \u00f6ffentliche Ansprache hielt, um seinen Mitmenschen mitzuteilen, was ihm denn alles durch den Kopf gegangen und in den Sinn gekommen war. Vor Ort gibt es ein paar Tempel, die mit einem stark \u00fcberh\u00f6hten Eintrittspreis von 700 Rupees (\u2265 10\u20ac) den Langzeit- und Budgetreisenden vom Besuch abhalten, aber auch ein, zwei kleinere Tempel, deren Eintritt frei ist. Da man vor dem Betreten der heiligen St\u00e4tten sein Schuhwerk ablegen muss, haben sich auch einige umtriebige Inder dort versammelt, die ausl\u00e4ndische Besucher darauf hinweisen, dass dies vor allem in ihrer direkten N\u00e4he zu tun ist. Somit haben sie eine Begr\u00fcndung, um hinterher 10 Rupees aus meinem prall gef\u00fcllten Geldbeutel zu ziehen, schlie\u00dflich h\u00e4tten sie die Schuhe ja bewacht. Doch auch wir sind nicht dumm und geben dem guten Mann seine 10 Rupees, die er gerne pro Nase h\u00e4tte, als Gruppentarif. Weiter geht es nun zum Wildpark, f\u00fcr den wiederum Eintritt gezahlt werden soll. Inder und Asiaten 5 Rupees, der Rest der Welt 100. Mir war bis dato gar nicht bewusst, dass Israelis als Asiaten gelten und so gebe ich an der Kasse meinen kompletten Hebr\u00e4ischwortschatz \u2013 ich bestelle bei David zwei Kaffee und z\u00e4hle f\u00fcr Guy von 1 bis 10 \u2013 zum Besten, was aber wahrscheinlich auf Grund meines eher undeutschen Erscheinungsbildes gar nicht n\u00f6tig gewesen w\u00e4re und somit bekomme ich die Gelegenheit mir den traurigen Wildpark, der ein paar V\u00f6gel, Reptilien und S\u00e4ugetiere, aber keinerlei spirituelle Atmosph\u00e4re beherbergt, verg\u00fcnstigt anzuschauen und investiere das gesparte Geld in \u201ek\u00f6stliche\u201c Eiscreme der Marke Gaylord. Ich mag mich ja t\u00e4uschen, aber irgendwie scheint selbst das Eis einen Hauch von Curry zu beinhalten.<\/p>\n<p>P\u00fcnktlich bin ich zur\u00fcck in Varanasi, kaufe noch etwas Obst und Brot f\u00fcr unsere Zugfahrt, bevor ich die M\u00e4dels im Hostel treffe. Mit leichter Versp\u00e4tung verlassen wir dieses, finden auch umgehend eine Rickshaw und d\u00fcrfen uns nun in der Rushhour durch Varanasi qu\u00e4len, diesmal mit dem passenden Pendant zu unserem rabiaten Fahrer, so dass wir nun gerne ausweichen, stoppen, halten, langsam und vorsichtig weiterfahren, was uns leichten Schwei\u00df auf die Stirn treibt, denn schlie\u00dflich m\u00f6chten wir unseren Zug ja erreichen, was uns auf wundersame Weise auch gelingt und so wuchten wir unser Gep\u00e4ck auf unsere Pritschen, die wir uns im offenen 6-er Abteil mit zwei Mallorquinern teilen, atmen erstmal durch und nach unserem \u00fcppigen Abendbrot, bestehend aus Brot \u2013 \u201eVollkorn\u201c, aus einer German Bakery \u2013 und Obst, schlafen wir beim rhythmischen Rattern des Zuges ein&#8230;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"gallery link=&quot;file&quot;\" src=\"http:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/wpgallery\/img\/t.gif\" alt=\"\" \/><img 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src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030152-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Das nenn ich erfolgreiches Shopping\" aria-describedby=\"gallery-1-525\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-525'>\n\t\t\t\tDas nenn ich erfolgreiches Shopping\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030154.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030154-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Elektriker bei der Arbeit\" aria-describedby=\"gallery-1-526\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-526'>\n\t\t\t\tElektriker bei der Arbeit\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030157.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030157-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"h\u00fcbsch machen f\u00fcr die Touris\" aria-describedby=\"gallery-1-527\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-527'>\n\t\t\t\th\u00fcbsch machen f\u00fcr die Touris\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030161.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030161-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"kids\" aria-describedby=\"gallery-1-528\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-528'>\n\t\t\t\tkids\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030163.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030163-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"kids\" aria-describedby=\"gallery-1-529\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-529'>\n\t\t\t\tkids\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030166.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030166-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"waschen im heiligen Fluss\" aria-describedby=\"gallery-1-530\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-530'>\n\t\t\t\twaschen im heiligen Fluss\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030175.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030175-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"waschen im heiligen Fluss\" aria-describedby=\"gallery-1-531\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-531'>\n\t\t\t\twaschen im heiligen Fluss\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030179.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030179-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Abendstimmung an den Ghats\" aria-describedby=\"gallery-1-532\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-532'>\n\t\t\t\tAbendstimmung an den Ghats\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030194.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030194-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Wahre Liebe\" aria-describedby=\"gallery-1-533\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-533'>\n\t\t\t\tWahre Liebe\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030200.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030200-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Kuhblockade\" aria-describedby=\"gallery-1-534\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-534'>\n\t\t\t\tKuhblockade\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030204.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030204-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Gaylord Eiscreme..hm..lecker\" aria-describedby=\"gallery-1-535\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-535'>\n\t\t\t\tGaylord Eiscreme..hm..lecker\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030208.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030208-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Nachtkuh\" aria-describedby=\"gallery-1-536\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-536'>\n\t\t\t\tNachtkuh\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030225.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030225-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Nachts an den Ghats\" aria-describedby=\"gallery-1-537\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-537'>\n\t\t\t\tNachts an den Ghats\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030227.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030227-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Nachts an den Ghats\" aria-describedby=\"gallery-1-538\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-538'>\n\t\t\t\tNachts an den Ghats\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030240.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030240-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"W\u00e4sche waschen am Fluss\" aria-describedby=\"gallery-1-539\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-539'>\n\t\t\t\tW\u00e4sche waschen am Fluss\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030249.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030249-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Rituelle Waschung im Ganges\" aria-describedby=\"gallery-1-540\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-540'>\n\t\t\t\tRituelle Waschung im Ganges\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030251.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030251-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Rituelle Waschung im Ganges\" aria-describedby=\"gallery-1-541\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-541'>\n\t\t\t\tRituelle Waschung im Ganges\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030260.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030260-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Gl\u00fcckskerze\" aria-describedby=\"gallery-1-542\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-542'>\n\t\t\t\tGl\u00fcckskerze\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030267.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030267-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Spass und Spiel und S\u00fcnden los\" aria-describedby=\"gallery-1-543\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-543'>\n\t\t\t\tSpass und Spiel und S\u00fcnden los\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030294.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030294-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Zeremonie von m\u00e4nnlichen Verwandten zu Ehren des Verstorbenen\" aria-describedby=\"gallery-1-544\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-544'>\n\t\t\t\tZeremonie von m\u00e4nnlichen Verwandten zu Ehren des Verstorbenen\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030297.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030297-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Ghat\" aria-describedby=\"gallery-1-545\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-545'>\n\t\t\t\tGhat\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Grenz\u00fcbergang interessiert sich niemand f\u00fcr mich und w\u00fcrden nicht 100m weiter ein paar Inder an einem Schreibtisch direkt neben der Stra\u00dfe sitzen, so h\u00e4tte ich es vermutlich verpasst, mein Visum abstempeln zu lassen. 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