{"id":553,"date":"2012-02-06T07:00:08","date_gmt":"2012-02-06T06:00:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/?p=553"},"modified":"2012-02-06T07:00:08","modified_gmt":"2012-02-06T06:00:08","slug":"india-teil-2-rajasthan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/2012\/02\/06\/india-teil-2-rajasthan\/","title":{"rendered":"India Teil 2 &#8211; Rajasthan"},"content":{"rendered":"<p>P\u00fcnktlich bin ich zur\u00fcck in Varanasi, kaufe noch etwas Obst und Brot f\u00fcr unsere Zugfahrt, bevor ich die M\u00e4dels im Hostel treffe. Mit leichter Versp\u00e4tung verlassen wir dieses finden auch umgehend eine Rickshaw und d\u00fcrfen uns nun in der Rushhour durch Varanasi qu\u00e4len, diesmal mit dem passenden Pendant zu unserem rabiaten Fahrer, so dass wir nun gerne ausweichen, stoppen, halten, langsam und vorsichtig weiterfahren, was uns leichten Schwei\u00df auf die Stirn treibt, denn schlie\u00dflich m\u00f6chten wir unseren Zug ja erreichen, was uns auch gelingt und so wuchten wir unser Gep\u00e4ck auf unsere Pritschen, die wir uns im offenen 6-er Abteil mit zwei Mallorquinern teilen, atmen erstmal durch und nach unserem \u00fcppigen Abendbrot, bestehend aus Brot \u2013 zumindest aus einer German Bakery \u2013 und Obst, schlafen zum rhytmischen Rattern des Zuges ein&#8230;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Unser Zug hat nur vier Stunden Versp\u00e4tung auf geplante 13 Stunden Fahrzeit. Prozentual gesehen sind das Werte, die wir sonst nur von der Deutschen Bahn gewohnt sind. Vor dem Bahnhof in Agra steht schon ein schnauzb\u00e4rtiger Inder, mit einem Zettel auf dem \u201eSTELTFEN\u201c steht. Da ich im Vorfeld ein Hostel f\u00fcr uns reserviert habe und dies den Transfer vom Bahnhof organisieren wollte, nehme ich stark an, dass der junge Mann auf mich wartet und gehe gerade auf ihn zu. Dieser ist dar\u00fcber sichtlich erfreut und in der Tat wartet er auf uns, samt seiner Rickshaw.<br \/>\nUm uns diesmal das \u00c4rgernis mit eventuell ausgebuchten Z\u00fcgen, Fahrkartengeb\u00fchren und todesmutigen Rickshawfahrern zu ersparen, haben wir vor, unsere Tickets gleich vor Ort am Bahnhof zu erwerben. Was sich in der Theorie so einfach anh\u00f6rt, ist es dann in der Praxis aber doch nicht, denn der gute Mann am Schalter braucht eine Kopie unserer P\u00e4sse, um uns die Fahrkarten verkaufen zu k\u00f6nnen, ein bis dato unbekanntes Novum. Da er jedoch keinen Kopierer besitzt und im Umkreis von 1km auch keiner vorhanden ist, entf\u00e4llt der Erwerb vor Ort und stattdessen bringt uns der Rickshawmann zur Reiseagentur seines Vertrauens, die uns aber keine Kommission berechnen wird, wie er uns versichert.<br \/>\nDas Hostel liegt nur 100m vom S\u00fcdeingang zum Taj Mahal entfernt und bietet reichlich Spielraum f\u00fcr funktionale und \u00e4sthetische Optimierungen. Das \u201eDachrestaurant\u201c besteht beispielsweise aus ein paar Steintischen, die lieblos unter freiem Himmel auf dem flachen Dach platziert wurden. Zumindest k\u00f6nnen wir von dort einen ersten Blick auf das ber\u00fchmte Bauwerk erhaschen. Die Stra\u00dfe, in der unser Hostel liegt ist gepflastert mit Souvenirl\u00e4den, die KlimmBimm aus Marmor, Postkarten, und allerhand Staubf\u00e4nger anbieten, nat\u00fcrlich alles in h\u00f6chster Qualit\u00e4t und zum niedrigsten Preis.<br \/>\nOhne den ganzen Fachhandel zu beachten, machen wir uns auf zum Geheimtipp des Reisef\u00fchrers, einem kleinen unscheinbaren Imbiss, mit kaum 10 Pl\u00e4tzen aber unschlagbaren Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnis. Und in der Tat verlassen wir diesen gut ges\u00e4ttigt, mit einem angenehmen Nachgeschmack im Mund und noch erstaunlich viel Geld im Portemonnaie bevor wir unseren Spaziergang beginnen, um uns das Taj Mahal von der anderen Seite des Flusses anzuschauen. Vorbei geht es am \u201eRoten Fort\u201c, einer bekannten Festungsanlage in Agra, die auf unseren Besuch leider verzichten muss, \u00fcber eine Eisenbahnbr\u00fccke, die auch schon bessere Tage gesehen hat, aber von der sich das bunte Treiben am Fluss bestens beobachten l\u00e4sst: Menschen die ihre Kleidung waschen, Wasserb\u00fcffel die zur Tr\u00e4nke getrieben werden und unz\u00e4hlige bunte T\u00fccher, die nach dem F\u00e4rben zum Trocknen ausgebreitet das Flussufer dekorieren.<br \/>\nAuf unserem Weg werden wir regelm\u00e4\u00dfig von minderj\u00e4hrigen \u201eR\u00e4uberbanden\u201c verfolgt, die mit \u201eRupees, Rupees\u201c, oder \u201emoney, money\u201c beginnen, \u00fcber \u201eschoolpen, schoolpen\u201c und \u201echocolate, chocolate\u201c fortsetzen und schlie\u00dflich bei \u201epicture, picture\u201c enden. Doch auch die hartn\u00e4ckigsten Versuche werden mit einem charmanten L\u00e4cheln und einem bestimmten \u201eNo..\u201c abgewehrt, schlie\u00dflich haben wir weder schoolpen, noch chocolate und Fotos haben wir genug, Geld wollen wir nicht geben. Als ich mich dann doch dazu durchringe einer besonders charmanten jungen Dame einen meiner Kaugummis anzubieten, den sie allerdings ablehnt &#8211; sie nimmt nur Schokolade \u2013 st\u00fcrmt der Rest der R\u00e4uberbande wie hungrige Geier aus allen Richtungen auf mich zu. Sie haben die Beute gewittert.<br \/>\nDie R\u00fcckansicht des Taj Mahal bietet einen ersten Eindruck von der Imposanz des Monuments, welche durh die sp\u00e4tnachmitt\u00e4gliche Sonne noch unterstrichen wird. Das einzig abschreckende sind die Menschenmassen, die sich um das Bauwerk dr\u00e4ngen. Aber wir haben weise voraus geplant und uns vorgenommen, das Taj Mahal um 6.00 Uhr morgens zu besuchen, wenn es \u00f6ffnet. Und so sind wir denn auch am n\u00e4chsten Morgen mit unserem bereits am Vortag erworbenen Tickets \u2013 25 Rupees f\u00fcr Inder, 750 Rupees f\u00fcr Ausl\u00e4nder &#8211; p\u00fcnktlich um 5.50 Uhr am westlichen Tor, um dort zu erfahren, dass dieses sich nicht, wie uns mitgeteilt wurde um 6.00 Uhr, sondern erst mit dem Sonnenaufgang, der um 6.45 Uhr stattfindet \u00f6ffnet. Somit bleibt uns eine gute Stunde, um 6 Uhr in der Fr\u00fch, mitten im \u201ereizvollen\u201c Agra. Zum Gl\u00fcck finden wir ein Cafe, das bereits ge\u00f6ffnet hat und kommen so in den Genuss eines wortw\u00f6rtlichen \u201eFr\u00fch\u201cst\u00fccks. Als wir uns zum Sonnenaufgang wieder am Tor einfinden, d\u00fcrfen wir uns in die Schlange der bereits 300 Wartenden einreihen, die feins\u00e4uberlich getrennt sind nach: m\u00e4nnl. Inder, weibl. Inder, m\u00e4nnl. Ausl\u00e4nder, weibl. Ausl\u00e4nder. Dies wird aber erst dann partiell relevant, wenn es darum geht durch den Metalldetektor zu gehen und eventuell abgetastet zu werden. Dabei wird dann nur noch Geschlecht unterschieden, die Nationalit\u00e4t spielt keine Rolle mehr. Der Detektions- und Abtastbereich der Damen ist mittels Blickschutz vor allzu neugierigen Gaffern gesch\u00fctzt. Die Sicherheitsvorschriften f\u00fcr das Taj Mahal sind recht streng. Waffen\u00e4hnliche Gegenst\u00e4nde sind nicht gestattet, auch eigene Getr\u00e4nke und alles andere Verd\u00e4chtige wird am Einlass gestoppt. Da Rahel sich nicht von ihrem Taschenmesser trennen konnte und zudem noch h\u00f6chstverd\u00e4chtige Vitaminbrausetabletten in ihrer Tasche hat, wird sie dezent darum gebeten, dies in den Schlie\u00dff\u00e4chern, die in unmittelbarer N\u00e4he &#8211; nur 10 Minuten zu Fu\u00df \u2013 gelegen, zu verstauen. Dadurch sind wir nicht mehr unter den ersten 300, sondern d\u00fcrfen uns zu den ersten 500 Besuchern am 30. November 2011 z\u00e4hlen, was aber keinen gewichtigen Unterschied darstellt.<br \/>\nNachdem wir die erste H\u00fcrde bew\u00e4ltigt haben, stehen wir vor einem weiteren pr\u00e4chtigen und imposanten Tor, durch welches wir jedoch ungehindert schreiten und einen ersten Blick auf das noch entfernte und von der aufgehenden Sonne beschienene Taj Mahal werfen k\u00f6nnen. Beeindruckend erhebt es sich, aus wei\u00dfem Marmor beschaffen und in perfekt anmutender Symmetrie, hinter einer Vielzahl von kleinen Bassins, auf deren Wasseroberfl\u00e4che ein makelloses Spiegelbild zu erkennen ist. Bevor wir uns dem Monument n\u00e4hern, lasse ich mich noch von einem Angestellten zu verschiedenen Stellen entlang der Bassins schleppen, von denen aus man besonders sch\u00f6ne Bilder machen kann, was ungef\u00e4hr 10 Minuten in Anspruch nimmt. Nat\u00fcrlich erwartet er f\u00fcr diese hochwertige Dienstleistung ein Baksheesh und beschwingt durch die Atmosph\u00e4re des Taj, bin ich in Geberlaune und r\u00fccke 100 Rupees raus, was ihn dazu veranlasst mit einer Geste mehr zu fordern und mit mitzuteilen, er w\u00fcrde erstens auch Wechselgeld haben und zweitens Fremdw\u00e4hrungen akzeptieren. Welch ein Spass am fr\u00fchen Morgen.<br \/>\nUnd so bestaunen wir ausgiebig das Taj Mahal von au\u00dfen, das Innenleben ist nicht ann\u00e4hernd vergleichbar, bevor wir es uns an einer Au\u00dfenwand in der w\u00e4rmenden Sonne gem\u00fctlich und die Augen kurz zu machen.<br \/>\nNoch am selben Tag verlassen wir Agra und begeben uns nach Jaipur, der \u201ePink City\u201c, die ihren Namen von der in pink gehaltenen Altstadt bekommen hat. Der Bahnhof in Agra ist voller Menschen und zwischen den Gleisen huschen die Ratten durch die Schatten, w\u00e4hrend wir au\u00dferhalb auf die Ankunft unseres Zuges warten. Nachdem die \u00f6rtlichen Rickshawfahrer mitbekommen haben, dass wir nicht gerade erst angekommen sind und somit auch keine Rickshaw ben\u00f6tigen, lassen sie uns auch gr\u00f6\u00dftenteils in Ruhe und ich komme mit einem von ihnen ins Gespr\u00e4ch. Dieser klagt mir ausgiebig sein Leid, wie schwierig und kompliziert das Miteinander von Mann und Frau in der Gesellschaft doch sei. Beide Geschlechter sind strikt voneinander getrennt und es sei quasi unm\u00f6glich, selbstst\u00e4ndig Kontakt zum anderen aufzunehmen, ohne zu riskieren, daf\u00fcr geohrfeigt zu werden. Das w\u00fcrden dann seine Eltern erledigen, die eine Frau f\u00fcr ihn suchen w\u00fcrden und sofern sich beide gegenseitig gefielen \u2013 die kann anhand von Fotos und in einigen pers\u00f6nlichen Treffen, die unter Aufsicht der Eltern stattfinden gepr\u00fcft werden &#8211; k\u00e4me die arrangierte Hochzeit zu Stande. Bis dahin bleibt ihm nichts anderes, als heimlich auf Ausl\u00e4nderinnen zu schielen und sich an gelegentlichen Umarmungen, die ihm diese zum Abschied geben, zu erfreuen.<br \/>\nDie Fahrt von Agra nach Jaipur dauert nur einige Stunden und nach einem willkommenen kurzen Nickerchen im stickigen vollen Zug sind wir auch schon da, werden direkt am Bahnsteig von arbeitseifrigen Rickshawfahrern abgeholt, die am liebsten gleich unser Gep\u00e4ck zu ihrem Gef\u00e4hrt tragen m\u00f6chten, was wir mit Hinweis auf die Prepaidtickets ablehnen, die wir vor dem Bahnhof erwerben. Das von uns erw\u00e4hlte Hotel \u201ePearl Palace\u201c, welches liebevoll mit geschmackvoller zeitgen\u00f6ssischer indischer Kunst dekoriert ist, ist leider voll ausgebucht und so nehmen wir ein Zimmer direkt gegen\u00fcber, wo es flie\u00dfend hei\u00dfes Wasser und sogar einen Fernseher \u2013 der allerdings nur indisches TV, u.a. MTV zeigt \u2013 gibt. Eine f\u00fcr uns mittlerweile ungewohnte Form von Luxus.<br \/>\nDer n\u00e4chste Morgen beginnt mit einem \u00fcppigen Fr\u00fchst\u00fcck auf der Dachterasse des \u201ePearl Palace\u201c, die \u00fcppig begr\u00fcnt ist und uns so das Gef\u00fchl vermittelt, wir w\u00fcrden in einem Garten sitzen. Gut gest\u00e4rkt beginnen wir unseren Ausflug in die Stadt, wobei unsere Euphorie jedoch umgehend von den vor dem Hotel auf uns lauernden Rickshawfahrern gebremst wird, die uns mitteilen, heut w\u00fcrde gestreikt und nahezu alles in der Stadt sei geschlossen, aber f\u00fcr einen g\u00fcnstigen Preis w\u00fcrden sie mit uns zu den etwas au\u00dferhalb gelegenen Sehensw\u00fcrdigkeiten fahren. Und in der Tat ist ein Gro\u00dfteil der Gesch\u00e4fte in der Stadt geschlossen, wodurch auch weniger Menschen in den Stra\u00dfen sind, was dazu f\u00fchrt, dass aus einer gesch\u00e4ftigen eher eine geruhsame Atmosph\u00e4re geworden ist. Nach einer intensiver Erkundung der Altstadt ist uns allerding nicht klar, wieso Jaipur den Namen \u201ePink City\u201c noch immer tr\u00e4gt. Mag diese Farbe ehemals dominierend und charakteristisch gewesen sein, so ist davon nicht mehr viel zu sehen. Beige, Braun und Grau bestimmen heute das Bild. Und zur Freude der Damen haben auch nicht alle Gesch\u00e4fte geschlossen, so das diese sich ausgiebig mit Schuhen, R\u00f6cken, Hosen und Saris befassen k\u00f6nnen und auch ich erwerbe ein stylisches wei\u00dfes Hemd mit dem typisch indischen Kragen f\u00fcr sagenhafte 250 Rupees (4\u20ac), wobei der Verk\u00e4ufer so tut, als h\u00e4tte er mir mit dem Preis einen riesigen Gefallen erwiesen, aber sich vermutlich eher \u00fcber sein lohnendes Gesch\u00e4ft freut. Am Ende sind alle gl\u00fccklich und zufrieden und wir schaffen unsere Beute nach Hause, welches sich mittlerweile im \u201ePearl Palace\u201c befindet, wo wir drei Betten im Schlafsaal ergattern konnten.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Tag ist der Streik in Jaipur vor\u00fcber und es ist wieder Normalit\u00e4t eingekehrt, was sich im Wesentlichen dadurch bemerkbar macht, dass mehr Menschen auf den Stra\u00dfen sind die etwas kaufen und mehr Gesch\u00e4fte ge\u00f6ffnet sind, die etwas verkaufen m\u00f6chten. Wir haben uns einige Sehensw\u00fcrdigkeiten herausgesucht, die wir mit unserem Besuch beehren m\u00f6chten, doch m\u00fcssen uns bei einigen den Bauch halten vor lachen, ob der astronomischen Eintrittspreise und dem daf\u00fcr Gebotenen. Also beschr\u00e4nken wir uns auf das Hawa Mahal, einen palast\u00e4hnlichen Bau, der den Harem beherbergte und sich dadurch auszeichnet, dass er unz\u00e4hlige, schwer einsehbare Fenster zur Stra\u00dfe hat, damit die Damen unbemerkt und ungesehen das Treiben vor ihrer T\u00fcr verfolgen konnten.<br \/>\nEinstimmig beschlie\u00dfen wir nach diesem Tag die Stadt baldm\u00f6glichst zu verlassen und unsere Reise fortzusetzen, doch leider verl\u00e4uft dies nicht ganz nach Plan. Nach nunmehr ca. 3,5 Monaten auf Reisen, bin ich es gewohnt, dass eine Mahlzeit mitunter schneller den K\u00f6rper verl\u00e4sst als sie sollte, aber das was mich nun ereilt hat, ist eine andere Kategorie. Den ganzen 3. Dezember verbringe ich schwitzend, leicht fiebernd und im Geiste dahin driftend im Bett, lediglich unterbrochen von eiligem Wanken zur Toilette, wobei mich jedes mal eine enorme Freude durchf\u00e4hrt, wenn ich diese rechtzeitig erreiche. Am Tag darauf geht es mir bereits besser, was mich dazu bef\u00e4higt, auf einem der schattigen Balkone dahin zu vegetieren. Lediglich die Stuhlkonsistenz l\u00e4sst noch zu w\u00fcnschen \u00fcbrig. In mir mischen sich die Frustration \u00fcber das eher mittelm\u00e4\u00dfige Jaipur und das Elend, was ich erleiden muss und ich habe versp\u00fcre den starken Wunsch, mich an einem entspannten, angenehmen Ort zu erholen, so dass wir uns einen Tag vor Nikolaus aufmachen nach Pushkar, einem kleinen St\u00e4dtchen nahe Ajmer, welches einen heiligen Teich im Zentrum und einige bedeutendere Tempel beherbergt.<br \/>\nDie unglaubliche Distanz von 140 km legen wir in sagenhaften vier Stunden zur\u00fcck, wobei ich das Gl\u00fcck habe, nehmen einem besonders mitteilungsbed\u00fcrftigen Australier platziert zu sein, dessen Redeschwall ich erst durch einen deutlichen Hinweis auf meinen Zustand und mein Elend stoppen kann. Die kleinen Erhebungen, die immer wieder auf der Stra\u00dfe installiert sind, um so unkontrollierte Raserei zu unterbinden und gerne in erh\u00f6hter Geschwindigkeit \u00fcberfahren werden, bereiten meinem Magen-Darm-Trakt besondere Freude. Auch das st\u00e4ndige abrupte Halten am Stadtrand, wo Busfahrer und Assistent den restlichen freien Platz im ausdr\u00fccklich gekennzeichneten \u201eTourist Bus\u201c, in dem bereits 70% Inder sitzen, noch mit Barzahlern \u2013 deren Entgelt direkt in die eigene Kasse wandert \u2013 f\u00fcllen, bekommt mir nicht wirklich. So bin ich enorm erleichtert, als wir nach ca. zwei Stunden f\u00fcr eine Teepause halten und nutze diese, um auf Toilette zu spurten. Doch kaum habe ich es mir \u00fcber dem Loch im Boden bequem gemacht, da h\u00e4mmert es auch schon wie wild an die T\u00fcr. Leider kann ich den nur Hindi sprechenden Inder vor der Toilettent\u00fcr nicht verstehen und als ich diese verlasse, lacht er und weist in Richtung Bus, der schon im Abfahren begriffen, dank meiner beiden M\u00e4dels gerade noch gestoppt werden konnte und nun eine Menge ungeduldiger Inder beherbergt. weil die ja auch immer so p\u00fcnktlich sind und jede Minute z\u00e4hlt in Indien..naja..was soll\u2019s.<br \/>\nUnterwegs f\u00e4llt mir besonders der Dreck an den Seiten der Stra\u00dfe auf und auch die staubige und trockene Landschaft, nur sp\u00e4rlich mit Vegetation, aber reichlich mit Strom- und Funkmasten gesegnet, wirkt nicht gerade einladend. Und so empf\u00e4ngt uns auch Pushkar. Das soll also der relaxte angenehme Ort sein, an dem man ein paar Tage verbringen und entspannen kann? Dies ist schwer zu glauben, insbesondere, wenn einem beim Verlassen des Busses ungef\u00e4hr zehn Inder Visitenkarten ins Gesicht halten und dabei anschreien, dass ihr Hostel das beste, tollste, sch\u00f6nste und auch billigste sei. Das ist genau das Richtige in meinem Zustand und so entfernen wir uns in Richtung Zentrum. Neben uns l\u00e4uft ruhig und unbemerkt ein weiterer Inder, der ruhig, langsam und in normaler Lautst\u00e4rke sein Guesthouse offeriert. Wenigstens mal zeigen m\u00f6chte er es uns und dann k\u00f6nnten wir es uns ja immer noch \u00fcberlegen. Mehr aus Sympathie, denn aus Neugier folgen wir Deepak und gelangen so in das himmelblaue Erdgeschoss seiner Herberge, in der ein Baum \u2013 wesentlich \u00e4lter als ich wirkend \u2013 die \u00d6ffnung im dar\u00fcber liegenden Stockwerks dazu nutzt, um gen Himmel zu streben und vor dem das Bild einer hinduistischen Gottheit und ein langsam verglimmendes und den Duft von Indien verstr\u00f6mendes R\u00e4ucherst\u00e4bchen in anmutender Zweisamkeit verharren.<br \/>\nDas Zentrum des Obergeschosses ist ein mit Kissen und Matten ausstaffiertes Carr\u00e9, \u00fcber welchem sich Sonnensegel und rankendes Gr\u00fcn spannen und so Schatten spendet. Da bleiben wir gerne und auch die K\u00fcche hat einiges zu bieten, wenngleich mir die diversen K\u00f6stlichkeiten vorerst versagt bleiben und ich mich mit leicht gezwiebeltem Kartoffelstampf zufrieden gebe.<br \/>\nIn Pushkar befindet sich auch die Praxis von Dr. Sanjay Gupta, der mich mit einem herzlichen \u201eWelcome Master Steffen\u201c empf\u00e4ngt. Nach mehreren Tagen des Leidens und ohne signifkante Besserung, habe ich mich entschlossen, mein Schicksal in die H\u00e4nde eines indischen Mediziners zu legen. Und nach den Ergebnissen der Stuhl-, Urin- und Blutproben \u2013 mit Einweghandschuhen, Desinfektion und steriler Kan\u00fcle entnommen &#8211; teilt dieser mir zu meiner Erleichterung mit, es sei nichts Ernsthaftes und mit Antibiotika bekomme man das alles wieder in den Griff. Allerdings g\u00e4be es Hinweise, dass die Infektion bereits seit 2-3 Wochen best\u00fcnde. Wie auch immer, die indischen Generika zeigen eindrucksvoll Wirkung und ich wage mich zunehmend und mit reichlich Appetit ausgestattet an die g\u00fcnstig in Pushkar angebotenen und mir bisher versagten K\u00f6stlichkeiten von M\u00fcsli mit Obst, \u00fcber Pizza, Pasta &amp; Bruschetta, zu Hummus&amp;Falafel mit Avocado, neben den vielf\u00e4ltigen indischen Gerichten, die sowohl physisch, als auch psychisch zu meiner Genesung beitragen. Da Pushkar ein spiritueller Ort ist, sind Dinge wie Fleisch, Eier, Alkohol und Drogen dort strengstens verboten. Als ich jedoch in einem Restaurant Omelette auf der Speisekarte entdecke und nachfrage, wie dies denn hergestellt w\u00fcrde ohne Eier, ernte ich ein Augenzwinkern und mit einem Fingerzeig auf den Nachbartisch, an welchem sich zwei junge Briten gen\u00fcsslich Bier aus einer Teekanne in ihre Tassen einschenken.<br \/>\nAuf meinem R\u00fcckweg von meinem ersten Arztbesuch spricht mich ein nach seiner \u00e4u\u00dferen Erscheinung 8-j\u00e4hriger an und dr\u00fcckt mir eilig ein paar Rosenbl\u00e4tter in die Hand. Sicher, dass diese Aktion auf kurz oder lang auf meinen Vorrat an Bargeld abzielt, \u00fcberlege ich mir, den Spa\u00df mitzumachen und zu schauen was passiert. Und siehe da, kurz darauf ist der Zwerg wieder an meiner Seite, auf seinem Fahrrad und erkl\u00e4rt mir, er sei bereits 13 Jahre alt und die Bl\u00fctenbl\u00e4tter seien teil einer Zeremonie, die sein Freund der Brahmane mit mir am Teich von Pushkar abhalten w\u00fcrde. Da ich bisher weder den Teich von Pushkar, noch einen Brahmanen in Action gesehen habe und auch nicht der Ehre zuteil wurde an einer Zeremonie zu partizipieren, willige ich ein, als mein minderj\u00e4hriger Freund vorschl\u00e4gt, mich zum Brahmanen zu f\u00fchren. Dieser empf\u00e4ngt mich an den Stufen der Ghats, die zum Wasser f\u00fchren und weist darauf hin, dass ich meine Schuhe dort ablegen m\u00fcsse. Wer sich nun \u2013 so wie ich &#8211; einen Brahmanen (Priester) als einen alten weisen Mann mit grauem Haar und faltigem Gesicht vorstellt, der die Weisheit der Welt gekostet hat, der hat nun einen etwa 20-j\u00e4hrigen Inder, mit Oberlippenbart, schmierigem Scheitel, einem Hemd mit ausladendem Kragen und einer Jeans mit leichtem Schlag vor sich. Das verspricht lustig zu werden. Der junge Priester fordert mich auf, mich auf eine der untersten Stufen zu setzen und bringt w\u00e4hrenddessen eine Kokosnussschale mit einigen Intarsien, buntem Pulver, Reisk\u00f6rnern, Bl\u00fctenbl\u00e4tter und einen Bindfaden, bevor er beginnt ein Matra zu sprechen, dass ich wiederholen muss, w\u00e4hrend er mit Reis und Bl\u00fctenbl\u00e4tter auf den Scheitel streut, einen farbigen Strich auf die Stirn zeichnet und den Bindfaden um mein rechtest Handgelenk bindet. Ja und schon ist die Zeremonie \u2013 fast \u2013 vorbei, denn nun kommen wir zum wichtigsten und zeitaufw\u00e4ndigsten Teil, der Verhandlung um die H\u00f6he der Spende. Also erkl\u00e4rt er mir ausgiebig, dass die Spende freiwillig ist und normalerweise Amerikaner Dollar, Briten Pfund und der gemeine Europ\u00e4er Euro g\u00e4ben und auch die H\u00f6he w\u00e4re mir vollkommen frei gestellt, ob 5-10-20-50 oder mehr, dies sei ganz allein meine Entscheidung. Da er dies allen Ernstes vortr\u00e4gt, f\u00e4llt es mir schwer, nicht laut loszulachen. Als ich ihm entgegne , ich h\u00e4tte nur Rupees und w\u00fcrde an ca. 200 von diesen als angemessene Spende denken, spiegelt sich starke Unzufriedenheit in seinem Gesicht und er versucht mich mit dem Argument zu einer h\u00f6heren Spende, die Zeremonie w\u00e4re ja f\u00fcr alle G\u00f6tter und meine ganze Familie gewesen und wie viel ich denn nun wirklich spenden m\u00f6chte. Ich wiederhole mein gener\u00f6ses Angebot von 200 Rupees, aber es scheint ihn nicht zu \u00fcberzeugen, denn er setzt ein weiteres und dieses Mal mit forscherem Ton an, mir Geld aus der Tasche zu leiern. Und in der Tat schafft er es, mich zum Nachdenken zu bewegen und meine Meinung zu \u00e4ndern, denn nun offeriere ich ihm l\u00e4chelnd 100 Rupees. Sichtlich irritiert erwidert er, das dies nicht ginge, denn ich h\u00e4tte ja bereits 200 Rupees gesagt und wieso und warum \u00fcberhaupt, woraufhin ich lachen muss und ihm erkl\u00e4re, dass ich seine Art und Weise aufdringlich nach mehr Geld und mehr Geld f\u00fcr eine Zeremonie zu fragen, f\u00fcr die Einheimische vielleicht 5, oder 10 Rupees entrichten als unangemessen empfinde und er sich nun \u00fcberlegen k\u00f6nne, ob er die angebotene \u201eSpende\u201c haben wolle, oder nicht. Und nat\u00fcrlich nimmt er knirschend mein Geld und wartet auf sein n\u00e4chstes Opfer&#8230;<br \/>\nDie Tage in Pushkar verfliegen bei gutem Essen, gem\u00fctlichem Chillen und konstanter Genesung und beinahe erwerbe ich dort noch ein Motorrad, um die Erkundung Indiens auf zwei R\u00e4dern fortzusetzen. Aber leider ergibt sich die M\u00f6glichkeit an unserem letzten Tag dort und Hals-\u00fcber-Kopf will ich keine 1000\u20ac in einen wom\u00f6glich desastr\u00f6sen Schrotthaufen investieren. Und so verlassen wir das kleine \u00d6rtchen am Abend des 9. Dezembers 2011 per Taxi, um in Ajmer unseren Nachtbus nach Udaipur zu besteigen. Doch der Taxifahrer hat zun\u00e4chst gar nicht eilig, f\u00e4hrt mit uns in aller Seelenruhe bei seiner Frau vorbei, liefert Eink\u00e4ufe ab und poliert die Frontscheibe, bevor er mit uns in die nur wenige Kilometer entfernt liegende Stadt f\u00e4hrt.<br \/>\nDer Bus steht bereits abfahrbereit vor Ort und nachdem ich meine Koje von M\u00fcll befreit habe, kann ich es mir in dieser auch gem\u00fctlich machen, zumindest so lange bis wir auf die holprigen Stra\u00dfen biegen, welche in Kombination mit der mangelhaften D\u00e4mpfung des Busses daf\u00fcr sorgen, mein Kopf wiederholt gegen die Wand schl\u00e4gt und sich das Fenster automatisch \u00f6ffnet, um den kalten Fahrtwind in meine Koje zu lassen. Und so verstreicht die Nacht mit einigen kurzen Unterbrechungen in Orten auf unserem Weg, bis der Bus ein weiteres Mal h\u00e4lt. Ein Blick auf mein Telefon verr\u00e4t es ist kurz vor 5 Uhr und es schallt zu unserer \u00dcberraschung \u201eHannah, Steften..\u201c durch den Gang. Ein Empfangskomitee f\u00fcr uns? Tats\u00e4chlich werden wir von einem Rickshawfahrer erwartet, der uns einsammeln und zum Hostel bringen soll. Mit imposanter Langsamkeit \u00f6ffnet einer der Busm\u00e4nner den \u201eKofferraum\u201c, so dass wir unsere Rucks\u00e4cke, die sich in gewohnter Manier in Drecks\u00e4cke verwandelt haben, an uns nehmen k\u00f6nnen. Auf den ersten Blick nichts besonderes, auf den zweiten jedoch stellen wir fest, dass Hannahs Rucksack mit reichlich Motor\u00f6l veredelt wurde, was sich nun auch auf meiner Hose befindet, da ich als Gentleman der alten Schule auch die Rucks\u00e4cke der Damen aus dem Staufach hervorgew\u00fchlt habe. Bei der Idee Regressanspr\u00fcche an das Busunternehmen zu stellen m\u00fcssen wir allesamt lachen und selbst die von uns entrichtete Gep\u00e4ckgeb\u00fchr in H\u00f6he von 10 Rps. wird wohl nicht erstattet. Unser Rickshawfahrer kommentiert die Situation mit einem Wink und \u201eYou wash, wash \u2013 clean!\u201c.<br \/>\nMit Yannis und Simon im Gep\u00e4ck geht es in der Morgend\u00e4mmerung durch die engen Gassen in der Altstadt von Udaipur zum Lake Star Hotel wo wir von der Inhaberin bereits erwartet werden. Wir verteilen uns unsere Zimmer und endlich scheint uns Ruhe und erholsamer Schlaf verg\u00f6nnt, doch als sich unsere Augen gerade geschlossen haben, beginnt der Muezzin seinen Gesang und ruft die Gl\u00e4ubigen zum Gebet und da die Moschee nur zwei H\u00e4user weiter ist, f\u00fchlt es sich an, als w\u00fcrde der Gute seine Kakophonie direkt vor unserem Fenster zum Besten geben. Als auch dieses \u00fcberstanden und das Kl\u00e4ffen der Stra\u00dfenhunde verstummt ist, finde ich mit einem tiefen Seufzer in den Schlaf. Allah hu akbahr!<br \/>\nAusgeruht und voller Kraft und Neugier die Stadt zu entdecken, erkunden wir diese am Nachmittag z Fu\u00df. Eines der Highlights ist der \u201eTibetische Markt\u201c auf dem nahezu ausschlie\u00dflich dicke Wintersachen \u2013 bei gef\u00fchlten 30 Grad Au\u00dfentemperatur \u2013 und anderer unn\u00fctzer Tand aus chinesischer Produktion angeboten wird. Irgendwie entspricht dies nicht ganz meiner Vorstellung eines \u201eTibetischen Marktes\u201c. Anhand ihrer Physiognomie zu urteilen, scheinen zumindest die H\u00e4ndler gr\u00f6\u00dftenteils tibetische Wurzeln zu haben.<br \/>\nIm Wirrwarr der unz\u00e4hligen kleinen Str\u00e4\u00dfchen und Gassen, die einem gordischen Knoten gleichen und mit an H\u00e4userw\u00e4nde gemalten Tigern, Elefanten und edlen F\u00fcrsten in leuchtenden Farben aufwarten k\u00f6nnen, entdecken wir die Juweliere und Goldschmiede, die eindrucksvoll ihre Handwerkskunst zu Schau stellen, bevor wir uns in einen der vielen Showrooms der Ma\u00dfschneider locken lassen. Eigentlich wollte Yannis sich nur kurz nach dem Preis eines Hemdes erkundigen, doch die gewieften und erfahrenen H\u00e4ndler schaffen es mich mit Musterst\u00fccken, Stoffproben, Tee und gekonnter Verkaufspsychologie dazu zu bewegen, ernsthaft \u00fcber die Bestellung eines Anzugs und einiger Hemden nachzudenken. Die Ausstellungsst\u00fccke und Stoffe sind ausgezeichneter Qualit\u00e4t und dazu kommt noch der unschlagbare Preis: 200\u20ac f\u00fcr einen Anzug aus 150er Zwirn, mit zwei Hosen und zwei Hemden, ma\u00dfgeschneidert und hochwertig verarbeitet. Doch bevor es zur entscheidenden Vermessung meines Adonisk\u00f6rpers kommt, f\u00e4llt mir ein, dass ich ja urspr\u00fcnglich gar kein Bed\u00fcrfnis versp\u00fcrte Ma\u00dfkleidung zu erwerben und ich erbitte mir eine Nacht Bedenkzeit, was die Verk\u00e4ufer dazu bewegt, mir umgehend mitzuteilen, dass das ja gar nicht n\u00f6tig w\u00e4re und dies nur dazu f\u00fchren w\u00fcrde, dass es einen Tag l\u00e4nger dauern w\u00fcrde, bis alles fertig w\u00e4re. Diese stichhaltige und eileuchtende Argumentation nehme ich mit einem \u201eJaja&#8230;\u201c in mich auf und verlasse den Laden.<br \/>\nVermutlich ist es schon es schon der Mehrheit der Leser aufgefallen, Udaipur ist nicht nur eine wundersch\u00f6ne Stadt, die jederzeit einen Besuch wert ist, nein sie ist auch eine kleine Ber\u00fchmtheit, schlie\u00dflich wurden im inmitten des See\u2019s gelegenen Luxushotels Lake Palace einige Szenen f\u00fcr den uns allen wohlbekannten und beliebten Film \u201eJames Bond: Octopussi\u201c gedreht. Und da sich auch die Einwohner der Stadt ihres Ruhms bewusst sind und wissen dies touristisch zu verwerten, wird der Film in einigen Restaurants und Bars t\u00e4glich gezeigt, was wir uns nat\u00fcrlich nicht entgehen lassen. Dabei f\u00e4llt dem bewanderten Indienreisenden nicht nur auf, dass James Bond gef\u00e4hrlichen Krokodilen, w\u00fctenden Tigern, au\u00dfer Kontrolle geratenen Elefanten, psychopathischen Killern, gef\u00e4hrlich rotierenden S\u00e4gebl\u00e4ttern und attraktiven Frauen gnadenlos \u00fcberlegen ist, sondern, dass die Regie geographisch entfernt gelegene Orte zu einer kumulierten indischen Atmosph\u00e4re verschmelzen lie\u00df. James erreicht Indien an den Ghats Varanasis, kann dabei einen Blick auf das Taj Mahal in Agra werfen und ist doch nur einen Steinwurf vom Lake Palace in Udaipur und dem auf einem nahe gelegenen Berg erbauten Monsoon Palace entfernt. Unser Am\u00fcsement beim Anschauen des Filmes kann jedoch noch gesteigert werden, wenn Mr. 007 als Anhalter in Deutschland von einem wohlgen\u00e4hrten Ehepaar ununterbrochen dazu aufgefordert wird, W\u00fcrstchen zu essen und Bier zu trinken.<br \/>\nUm nicht g\u00e4nzlich als Kulturbanausen dazustehen, f\u00fcllen wir die n\u00e4chsten beiden Tage mit Exkursionen. Da w\u00e4re der beeindruckende Stadtpalast im Herzen Udaipurs und am Ufer des Sees gelegen, vor welchem wir von engagierten Guides umlagert werden, die ihre Dienste in diversen Sprachen anpreisen. Als jedoch der einzig deutschsprachige Guide mit \u201eHallo, ich bin euer F\u00fchrer!\u201c unsere Aufmerksamkeit aus sich lenkt, erntet er nur misstrauische Blicke, fehlen doch der markante Scheitel und der charakteristische Schn\u00e4uzer. So durchstreifen wir den Palast auf eigene Faust und tauchen ein in die Geschichte und Lebensweise der lokalen Maharadschas.<br \/>\nIm Dunstkreis Udaipurs befinden sich die Festung von Kumbal Garh, ein auf einer Bergkuppe gelegenes antikes Fort, dessen massive Au\u00dfenmauer die zweitl\u00e4ngste Mauer nach der chinesischen sein soll und von dem man einen atemberaubenden Blick \u00fcber die umliegenden H\u00fcgel und Ebenen hat, wenn man nicht gerade von putzigen \u00c4ffchen, oder Kindern die \u00fcbliche Masche \u2013 Rupees, Foto, Schulstift, Schokolade \u2013 fahren, abgelenkt wird. Den Besuch der alten Festungsanlage verbinden wir mit einem Ausflug zum Adinatha-Tempel, einem Relikt der Jain-Religion, deren Priester vollst\u00e4ndig unbekleidet mit einem Staubwedel den Boden vor sich von allen Lebewesen befreien, die sie auf ihrem Weg t\u00f6ten k\u00f6nnten. Gleich beim Betreten des Heiligtums werden wir von einem Brahmanen empfangen, der begierig darauf ist, uns herumzuf\u00fchren und die Geschichte des Tempels mitzuteilen, sowie auf die 1444 S\u00e4ulen, welche die tragende Struktur des Bauwerks bilden und andere Besonderheiten hinzuweisen. Wir folgen seinem Vortrag, der einem abgelesenen Wikipediaartikel gleicht und mit einer Bitte um Spende, sowie dem Hinweis auf vorhandenes Wechselgeld endet, mit m\u00e4\u00dfiger Spannung. Aber gut, so sparen wir uns wenigstens das Nachlesen im Internet und bestaunen anschlie\u00dfend ausgiebig das detailreiche und faszinierende Interior, bevor wir in den Sonnenuntergang zur\u00fcck nach Udaipur fahren.<br \/>\nDie Nacht ist unruhig, Hunde bellen und fiepen vor unserem Fenster im Erdgeschoss, doch das Tageslicht l\u00f6st das R\u00e4tsel um die Ursache f\u00fcr den L\u00e4rm. F\u00fcnf neugeborene Welpen, schmiegen sich an ihre Mutter, nur einen Meter von unserem Fenster entfernt, am Rand der Gasse. Auch wenn der Tag freudig beginnt, so ist er auch ein Tag des Abschieds. Ein letztes Mal fr\u00fchst\u00fccken wir zusammen auf der Dachterasse des Lake Star, unseren selbst gemachten Fruchtsalat und M\u00fcsli, mit Yoghurt, bevor ich schweren Herzens Lebewohl zu Rahel und Hannah sage, die uns am 13. Dezember verlassen und sich bereits riesig auf die Heimkehr in das winterliche und vorweihnachtliche Deutschland freuen.<br \/>\nDie Jungs und ich haben uns ein paar Motorr\u00e4der gemietet &#8211; leider war nur eine der legend\u00e4ren Royal Enfield Bullets verf\u00fcgbar &#8211; und fahren zum 60km entfernt gelegenen Jaisamand Lake, auf \u00fcberraschend guten Stra\u00dfen. Und dennoch brauchen wir gute 2,5 Stunden, bis wir unser Ziel erreichen, einen k\u00fcnstlich angelegten See im staubigen Rajasthan, mit einigen palastartigen Bauten auf den umliegenden H\u00f6hen. Das klingt spektakul\u00e4rer als es in der Realit\u00e4t ist und auch stundenlanges Motorrad fahren muss man m\u00f6gen. Wie sich herausstellt, mag ich es nicht und so werden alle eventuellen Pl\u00e4ne, l\u00e4ngere Touren in Indien auf dem Motorrad zu unternehmen kurzerhand gecancled. Das spart Zeit, Geld und Nerven, wenngleich es auch das Abenteuer reduziert. Ein ertr\u00e4glicher Trade-off.<br \/>\nZu meiner \u00dcberraschung laufen mir in Udaipur &#8211; direkt vor unserem Verleiher &#8211; Sophie und Sophie aus Australien fast ins Motorrad. Die M\u00e4dels haben es auch durch Rajasthan nach Udaipur geschafft und sind nun auf dem Weg nach Diu, einer kleinen Insel und ehemaligen portugisieschen Kolonie nordwestlich von Bombay. Rahel und Hannah hatten dies bereits schon mal ins Gespr\u00e4ch gebracht und da die Yannis und Simon in ein paar Tagen nach Goa weiterreisen, schlie\u00dfe ich mich kurzerhand den beiden Australierinnen an. Eine Insel an der Arabischen See klingt nach Strand, Sonne und gutem Essen, auf das Szenario habe ich mich doch schon seit meiner Abreise im August gefreut.<br \/>\nNun gilt es noch einen Tag in Udaipur herumzukriegen und dieser startet recht unterhaltsam, als wir unsere Motorr\u00e4der vor Ablauf der 24 Stunden zum Verleiher zur\u00fcck bringen und dieser schwerst emp\u00f6rt ist, sei ein Leihtag doch nicht 24 Stunden lang, sondern dauere von 10 Uhr morgens, bis 9 Uhr abends. Da treffen sich unsere Definitionen leider nicht und der ca. 1,30 m hohe und leichtgewichtige Inder versucht uns lautstark und erfolglos von seiner Sicht der Dinge zu \u00fcberzeugen. Den letzten Abend mit meinen beiden Jungs verbringe ich auf einer romantischen Bootstour auf dem See, vor der untergehenden Sonne, zwischen Lake Palace und City Palace, mit dicken Schwimmwesten gesichert, deren Abnehmen uns bei 500 Rps. Strafe verboten ist, w\u00e4hrend ein ca. 3-j\u00e4hriger indischer Knirps ohne Schwimmweste unbehelligt auf dem Rand des Bootes herumturnen darf. Logisch und einleuchtend.<br \/>\nAm 15. Dezember werde ich vom Muezzin von nebenan geweckt und es gibt dann auch f\u00fcr mich ein letztes Mal M\u00fcsli-mit-Obst-und-Yoghurt auf der Dachterasse, bevor Simon nach Chittaurgarh \u2013 einer beeindruckenden gigantischen Festungsanlage, ca. 120 km entfernt von Udaipur \u2013 und Yannis in die Stadt aufbricht. Meine Aufgabe hei\u00dft \u201eSachen packen\u201c und diese erledige ich mit Bravour, bevor ich mich um 14 Uhr zum vereinbarten Treffpunkt begebe und kurz danach mit Soph&amp;Soph in der Rickshaw zum Bus sitze. Mit mittlerweile stoischer Ruhe warten wir auf unseren Bus, der uns nach Ahmadabad zu unserem Anschlussbus nach Diu bringen soll und der mit nur 1,5 Stunden Versp\u00e4tung eintrifft, was das Zeitfenster bis zur Abfahrt des n\u00e4chsten Busses drastisch verk\u00fcrzt, aber auch hier ist auf die indische P\u00fcnktlichkeit verlass, denn als wir um 21.55 Uhr in Ahmadabad eintreffen und uns hastig auf die Suche nach dem in 5 Minuten abfahrenden Bus machen, ist dieser noch gar da. Und so besteigen wir eine halbe Stunde sp\u00e4ter den Nachtbus nach Diu, machen es uns in unseren Kojen bequem und fahren westw\u00e4rts in die Nacht&#8230;.<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-553 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030338.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030338-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Stra\u00dfenbeleuchtung in Agra\" aria-describedby=\"gallery-1-555\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-555'>\n\t\t\t\tStra\u00dfenbeleuchtung in Agra\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030344.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030344-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Logistik\" aria-describedby=\"gallery-1-556\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-556'>\n\t\t\t\tLogistik\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030351.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030351-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Agra - Fluss\" aria-describedby=\"gallery-1-557\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-557'>\n\t\t\t\tAgra &#8211; Fluss\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030369.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030369-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Taj Mahal\" aria-describedby=\"gallery-1-558\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-558'>\n\t\t\t\tTaj Mahal\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030376.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030376-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Modisch\" aria-describedby=\"gallery-1-559\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-559'>\n\t\t\t\tModisch\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030380.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030380-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Tor zum Taj Mahal\" aria-describedby=\"gallery-1-560\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-560'>\n\t\t\t\tTor zum Taj Mahal\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030386.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030386-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Tor zum Taj Mahal\" aria-describedby=\"gallery-1-561\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-561'>\n\t\t\t\tTor zum Taj Mahal\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030400.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030400-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Taj Mahal\" aria-describedby=\"gallery-1-562\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-562'>\n\t\t\t\tTaj Mahal\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030419.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030419-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Taj Mahal\" aria-describedby=\"gallery-1-563\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-563'>\n\t\t\t\tTaj Mahal\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030429.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030429-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Taj Mahal\" aria-describedby=\"gallery-1-564\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-564'>\n\t\t\t\tTaj Mahal\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030457.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030457-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Szene in Jaipur\" aria-describedby=\"gallery-1-565\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-565'>\n\t\t\t\tSzene in Jaipur\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030467.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030467-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Stra\u00dfenverkehr\" aria-describedby=\"gallery-1-566\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-566'>\n\t\t\t\tStra\u00dfenverkehr\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030473.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030473-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Jaipur\" aria-describedby=\"gallery-1-567\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-567'>\n\t\t\t\tJaipur\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030477.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030477-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Hawa Mahal\" aria-describedby=\"gallery-1-568\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-568'>\n\t\t\t\tHawa Mahal\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030499.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030499-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Pushkar\" aria-describedby=\"gallery-1-569\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-569'>\n\t\t\t\tPushkar\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030522.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030522-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Pushkar\" aria-describedby=\"gallery-1-570\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-570'>\n\t\t\t\tPushkar\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030532.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030532-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Streetart in Udaipur\" aria-describedby=\"gallery-1-571\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-571'>\n\t\t\t\tStreetart in Udaipur\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030535.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030535-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Streetart in Udaipur\" aria-describedby=\"gallery-1-572\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-572'>\n\t\t\t\tStreetart in Udaipur\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030536.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030536-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Streetart in Udaipur\" aria-describedby=\"gallery-1-573\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-573'>\n\t\t\t\tStreetart in Udaipur\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030583.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" 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href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030602.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030602-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Kumbal Garh\" aria-describedby=\"gallery-1-576\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-576'>\n\t\t\t\tKumbal Garh\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030604.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030604-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Kumbal Garh\" aria-describedby=\"gallery-1-577\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-577'>\n\t\t\t\tKumbal Garh\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030612.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030612-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Adinatha-Tempel\" aria-describedby=\"gallery-1-578\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-578'>\n\t\t\t\tAdinatha-Tempel\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030616.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030616-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Adinatha-Tempel\" aria-describedby=\"gallery-1-579\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-579'>\n\t\t\t\tAdinatha-Tempel\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030617.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030617-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Adinatha-Tempel\" aria-describedby=\"gallery-1-580\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-580'>\n\t\t\t\tAdinatha-Tempel\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030620.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030620-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Adinatha-Tempel\" aria-describedby=\"gallery-1-581\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-581'>\n\t\t\t\tAdinatha-Tempel\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030622.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030622-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Adinatha-Tempel\" aria-describedby=\"gallery-1-582\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-582'>\n\t\t\t\tAdinatha-Tempel\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030626.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030626-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Adinatha-Tempel\" aria-describedby=\"gallery-1-583\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-583'>\n\t\t\t\tAdinatha-Tempel\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030643.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030643-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Stra\u00dfenmusikant mit Familie in Udaipur\" aria-describedby=\"gallery-1-584\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-584'>\n\t\t\t\tStra\u00dfenmusikant mit Familie in Udaipur\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030647.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030647-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"See in Udaipur\" aria-describedby=\"gallery-1-585\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-585'>\n\t\t\t\tSee in Udaipur\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030655.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030655-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Stadtpalast in Udaipur\" aria-describedby=\"gallery-1-586\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-586'>\n\t\t\t\tStadtpalast in Udaipur\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030669.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030669-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Lake Palace (James Bond) Udaipur\" aria-describedby=\"gallery-1-587\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-587'>\n\t\t\t\tLake Palace (James Bond) Udaipur\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>P\u00fcnktlich bin ich zur\u00fcck in Varanasi, kaufe noch etwas Obst und Brot f\u00fcr unsere Zugfahrt, bevor ich die M\u00e4dels im Hostel treffe. 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