{"id":643,"date":"2012-04-21T08:25:27","date_gmt":"2012-04-21T06:25:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/?p=643"},"modified":"2012-04-21T09:14:34","modified_gmt":"2012-04-21T07:14:34","slug":"india-teil-5-kerala","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/2012\/04\/21\/india-teil-5-kerala\/","title":{"rendered":"India Teil 5 &#8211; Kerala"},"content":{"rendered":"<p>Aus meinem Zugfenster kann ich gut die Ver\u00e4nderung in Landschaft und Flora entlang der Gleise von Goa nach Kerala beobachten und so sind mir die zunehmend fruchtbaren B\u00f6den, die Dichte der Palmen, die Vielzahl der Fl\u00fcsse und Kan\u00e4le, die Reisfelder und die dschungelartigen Waldgebiete nicht entgangen. Auff\u00e4llig sind auch die rocktragenden Herr!schaften. Im S\u00fcden Indien wird der Lunghi (o.a. Dothi) \u2013 eine Art Sarong, nach neuerster Mode kariert und in Braun-, Grau- und Blaut\u00f6nen &#8211; von den Herren der Sch\u00f6pfung\u00a0 um die H\u00fcften gewickelt und kann morgens und abends, so lange es k\u00fchl ist, bis zu den Kn\u00f6cheln, bei der (nach-)mitt\u00e4glichen Hitze auch nur bis zu den Knien getragen werden.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>1957 gewann das erste Mal in der Geschichte unseres Planeten eine kommunistische Partei in offenen und freien Wahlen in Kerala und wechselt sich seitdem mit der Kongresspartei an der Spitze des Bundesstaates ab. Dies f\u00fchrt zu einer eigent\u00fcmlichen Situation. Kerala hat ein f\u00fcr Indien \u00fcberdurchschnittlich gutes Gesundheitssystem und Bildungsniveau, aber es kommen keine Investoren, da die Arbeitnehmer mit \u201ezu vielen\u201c Rechten ausgestattet sind und somit sind junge Fachkr\u00e4fte dazu gezwungen, nach Bombay, Bangalore und Chennai abzuwandern.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Bahnhof von Ernakulam und auch die Fahrt zum Hostel im Dunkeln nicht viel Gutes vermuten l\u00e4\u00dft, so bin ich doch positiv \u00fcberrascht bei meinem Spaziergang durch Fort Cochin und dessen kolonial anmutende G\u00e4sschen, die sich neben einem Zufluss zum Meer \u00fcber eine Halbinsel erstrecken. Die Hauptattraktion sind die vor Ewigkeiten von chinesischen Immigranten eingef\u00fchrten \u201eFischernetze\u201c. Auf gro\u00dfen Plattformen sind diese Netze an einem \u00fcber das Wasser reichenden Balken gespannt und werden mit reiner Muskelkraft unter Ausnutzung der Hebelgesetze hinabgesenkt und dann mit hoffentlich reichlich Fisch wieder hinaufgeholt. Was vor Jahrhunderten die Fischerei erleichterte, dient heutzutage haupts\u00e4chlich dazu, Touristen zu attrahieren und als Postkarten- und Fotomotiv. W\u00e4re ich mit einer eigenen K\u00fcche gesegnet, so w\u00e4re das entlang der Netze offerierte frische Seafood verlockend.<\/p>\n<p>\u00dcberall in den Stra\u00dfen und Gassen weht hier und dort eine rote Fahne, winken Marx und Engels mir zu, was mich ein wenig vergangene Zeiten in meiner Heimat erinnert, aber zugleich etwas grotesk wirkt.<\/p>\n<p>Bei meinem Spaziergang finde ich auch die Ursache f\u00fcr das seltsame Preisniveau in meiner Herberge, denn da hat sich offensichtlich eine umtriebige Unternehmerin ohne Reputation einen Namen verpasst, der sich von dem in Reisef\u00fchrern empfohlenen nur durch die eingef\u00fcgte Silbe \u201ela\u201c und die g\u00fcnstigere Lage direkt am Eingang zu Fort Cochin unterscheidet. Eine geschickt platzierte Falle, aber da ich am n\u00e4chsten Tag weiterreisen will, lohnt ein Umzug nicht mehr. Stattdessen genehmige ich mir ein ordentliches St\u00fcck Apfelkuchen. Man muss sich ja auch mal was g\u00f6nnen.<\/p>\n<p>F\u00fcr den 7.1. habe ich mir vorgenommen in das nahe gelegene Alleppey zu fahren und von dort die Backwater zu erkunden. Die Fahrt selbst ist recht indisch, aber unspektakul\u00e4r. In einem der lokalen Busse, die nicht mit Fenstern, aber daf\u00fcr mit Rollos f\u00fcr die Monsunzeit ausgestattet sind, geht es durch Cochin, bis der Fahrer mir das vereinbarte Zeichen gibt und ich an einer Kreuzung aus dem Bus springe. Dort soll in wenigen Minuten der Bus nach Allepey vorbeikommen, was er auch tut. Gerade als ich meinen Rucksack in das Gef\u00e4hrt hieven will, versichere ich mich noch einmal des Zielorts und siehe da, der Bus f\u00e4hrt nat\u00fcrlich nicht nach Allepey, so wie mir alle anderen an der Kreuzung wartenden Inder best\u00e4tigt haben. Der richtige Bus komme gleich. Diesmal ist er es auch und da alle Sitzpl\u00e4tze belegt sind, verbringe ich die einst\u00fcndige Fahrt stehend und leicht gebeugt, da die H\u00f6he des Daches der K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe des durchschnittlichen Inders angepasst ist und mit vermuteten 1,70 unter der meinigen liegt. Daf\u00fcr lerne ich Ajith kennen, einen dieser jungen, gut Ausgebildeten, der es auch vorzog sein Unternehmen in Chennai zu gr\u00fcnden und von dort aus zu arbeiten und mir einiges zur Geschichte seiner Familie und Keralas erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Unsere Einfahrt in Allepey wird wieder begleitet von den roten F\u00e4hnchen und Plakaten kommunistisch-sozialistischer-was-auch-immer-Ikonen. Als Bleibe habe ich mir das Vrindayanam Heritage Home ausgesucht und der Rickshawfahrer bringt mich f\u00fcr den Bruchteil der Summe, den ich in Goa f\u00fcr die gleiche Strecke berappen m\u00fcsste zu meinem Ziel. Ob ich denn bereits ein Zimmer gebucht habe, fragt er mich und ich bejahe dies, obwohl es nicht stimmt und sage ihm er k\u00f6nne weiterfahren. Naja, er w\u00fcrde dann trotzdem mal meinen Rucksack reintragen und zack ist er verschwunden und quatscht mit dem Personal, f\u00fcr mich unverst\u00e4ndlich, aber die Blicke verraten einiges und so wundere ich mich nicht, als ich mir das Zimmer ansehe und den Preis erfrage \u2013 mein Freund der Rickshawfahrer ist immer noch vor Ort &#8211; ,dass noch einmal Blicke getauscht werden und der Preis ca. 100 Rps. h\u00f6her liegt als er laut Internet liegen sollte. Auf meine Frage, ob der Preis denn schon die Kommission f\u00fcr den Fahrer enthalte, reagieren alle Beteiligten mit gespielter Emp\u00f6rung. Nein, Kommission, so etwas w\u00fcrde es hier nicht geben. Tja was soll ich machen. Das Zimmer ist sch\u00f6n, mit Bambusmatten und Malereien an den W\u00e4nden und die R\u00e4ume liegen in einem 180 Jahre alten Geb\u00e4ude u-f\u00f6rmig um einen gepflegten Garten, in dem sich neben B\u00e4umen und gem\u00fctlichen, mit reichlich Kissen ausgestatteten Sitzecken auch ein kleines Restaurant befindet. Ich bleibe.<\/p>\n<p>Vom Hostel bis zum Strand sind es nur 10 Minuten Fu\u00dfweg und au\u00dfer mir sehe ich vorerst keinen anderen Touristen. Auch der Strand ist zum Sonnenuntergang \u2013 im Gegensatz zu all meinen bisherigen Erfahrungen in diesem Land \u2013 mit Familien, M\u00e4nner, Kindern, jungen P\u00e4rchen, Frauen, Jungs und M\u00e4dchen gef\u00fcllt. Und die gr\u00fc\u00dfen mich, ja die winken und lachen tats\u00e4chlich und keine(r) guckt grimmig. Ich schaue mich fragend um, soll das wirklich noch Indien sein?!<\/p>\n<p>Positiv f\u00e4llt in Kerala auch auf, dass es sauberer ist als der bisher von mir bereiste Teil Indiens. Nicht, dass es dort keinen Dreck g\u00e4be und auch die schillernden Verpackungsmaterialien kann man finden, aber man begegnet ihnen nicht permanent. Zudem gibt es in Kerala anscheinend nicht das gleiche Ausma\u00df an Armut. Zumindest nehme ich es nicht so stark war, auch begegnen mir so gut wie keine Bettler und selbst die H\u00e4ndler und Taxi- &amp; Rickshawfahrer sind entspannter. Gut, auch diese preisen ihre Dienste an, aber nicht mit der nervenaufreibenden Penetranz, wie ich sie bereits an anderen Orten in Indien erlebt habe. Und so kann ich mal einen entspannten Tag am Strand zwischen ein paar auf Land liegenden Fischerbooten verbringen, ohne dass mir jemand auf die Nerven geht, was \u00e4u\u00dferst gut tut.<\/p>\n<p>Aber ich bin ja nicht nur zum Vergn\u00fcgen da, man muss ja auch was sehen und da sich zwischen Alleppey und Kollam die ber\u00fchmten Backwater ins Hinterland erstrecken, habe ich eine kleine Schiffsfahrt geplant. Urspr\u00fcnglich wollte ich von Alleppey bis nach Kollam mit der F\u00e4hre fahren, eine Tagestour durch die Hauptkan\u00e4le. Aber dann bin ich mir doch nicht sicher, ob das nicht ein bisschen boring wird mit der Zeit und habe mich kurzerhand f\u00fcr den zweieinhalbst\u00fcndigen Trip nach Kottayam mit der governmental ferry entschieden. Nat\u00fcrlich h\u00e4tte man das auch individuell machen k\u00f6nnen, mit einem der etlichen privaten Anbieter, aber der unschlagbare Preis von 10 Rps. gg\u00fc. den verlangten 400-800 Rps. pro Stunde im Privatsektor, macht mir die Entscheidung leicht.<\/p>\n<p>Und in der Tat die Fahrt beginnt ganz aufregend, es geht durch enge Kan\u00e4le auf die Seen, in denen sich das Licht der Morgensonne glitzernd spiegelt, vorbei an Reisfeldern und Palmen und Bananenb\u00e4umen. Es hat ein wenig vom Spreewald, nur eine Nummer gr\u00f6\u00dfer. Wir halten hier und dort, Frauen mit Sonnenschirmen steigen ein und aus, M\u00e4nner in Dothis kommen und gehen und allerlei Fracht wird an und von Board gebracht. Wir begegnen den kleinen Booten, auf denen die Menschen durch das Netz der Wasserstra\u00dfen paddeln, passieren Br\u00fccken und H\u00e4user, aber auch kleine schwimmende M\u00fcllinseln sind auf den Hauptverkehrswegen keine Seltenheit. Es ist interessant das Leben zu beobachten, dass sich am Wasser abspielt, seien es die Menschen, die (sich) darin waschen, es zum kochen verwenden, Fisch darin fangen, den Reis damit bew\u00e4ssern, oder die scheinbar unendliche Vielfalt an Wasserv\u00f6geln, die auf und entlang des Wasser posiert.<\/p>\n<p>Immer wieder begegnen wir den umgebauten Reisbarken, die nun klimatisierte \u201eZimmer\u201c beherbergen und mit K\u00e4pt\u2019n, Mannschaft, samt Koch und passgieren f\u00fcr mehrere N\u00e4chte durch die Backwater kreuzen. Als wir schlie\u00dflich in Kottayam anlegen, ist mein Bed\u00fcrfnis an Backwater gestillt und ich bin froh, nicht die Tagestour nach Kollam gebucht zu haben. Daf\u00fcr gibt es in einem Restaurant f\u00fcr Einheimische Mittag, deren Bedienstete bem\u00fcht sind, mich und Ana aus Uruguay, die die gleiche Idee hatte wie ich, auf die f\u00fcr Touristen \u201egeeignetere\u201c Dachterrasse zu lotsen. Wollen wir aber nicht und so bekommen wir f\u00fcr 30 Rps. (50 Cent), Reis mit Curry, Gem\u00fcse und Wasser im Krug. Auf das Wasser verzichte ich aus offensichtlichen Gr\u00fcnden, aber das Essen schmeckt und bekommt.<\/p>\n<p>Ana hat im Gegensatz zu mir auch etwas recherchiert und so machen wir uns auf zum Bus, der uns zu dem D\u00f6rfchen Kumarakom bringen soll. Tats\u00e4chlich bringt er uns zur \u201eTouristeninformation\u201c, wo die Bootstouranbieter schon wie die hungrigen Haie auf uns lauern. Nach einigen Minuten der Diskussion \u2013 wir wollen lediglich wissen, wo es etwas Nichttouristisches zu sehen gibt \u2013 erkl\u00e4rt sich einer der Mitarbeiter bereit, unser Guide zu sein \u2013 kostenfrei sogar. Und so kommen wir in den Genuss einer Privatf\u00fchrung durch die kleine Gemeinde entlang der schmalen und nicht kommerziell befahrenen Kan\u00e4le, d\u00fcrfen beim Bootsbau zuschauen, den Kindergarten besuchen und bekommen Kokosn\u00fcsse \u2013 gegen Bargeld, bevor wir uns auf den R\u00fcckweg machen, wo wir allerdings wieder einmal feststellen, dass die Informationen, die man in Indien bekommt, mit gro\u00dfer Vorsicht zu handhaben sind. Denn anstelle der angek\u00fcndigten \u201ealle 20 Minuten\u201c verkehrt die F\u00e4hre zur\u00fcck nur st\u00fcndlich. So haben wir noch die Ehre eine ganze Bande des lokalen Nachwuchses kennen zu lernen, die uns nach allen Regeln der Kunst interviewen und sichtlich Spa\u00df dabei haben, bevor wir per Boot nach Muhammar fahren und von dort den Bus nach Hause nehmen.<\/p>\n<p>Als ich mich am n\u00e4chsten Tag an die Weiterreise mache, finde ich es eigent\u00fcmlicherweise gar nicht mehr ungew\u00f6hnlich, dass aus den angek\u00fcndigten 10 Minuten Versp\u00e4tung des Busses 40 und aus zwei Stunden Reisezeit mal eben drei werden. Man gew\u00f6hnt sich an alles und mit ein wenig mehr Gleichmut ist es nur halb so wild. So lande ich schlie\u00dflich in Varkala, einem \u00d6rtchen direkt an der K\u00fcste gelegen und im Reisef\u00fchrer als Kleinod und Zentrum f\u00fcr Yoga und Ayurveda beschrieben, was zun\u00e4chst nur dadurch auff\u00e4llt, dass scheinbar keine brauchbaren Zimmer unter 10\u20ac zu haben sind, oder ich habe schlicht an den falschen Stellen gesucht.<\/p>\n<p>Der Bereich des Ortes, in dem sich die Touristen, von denen es hier gar nicht mal so wenige gibt, aufhalten, liegt etwas abseits des Zentrums zwischen zwei Str\u00e4nden an und hinter einem Abschnitt eindrucksvoller Steilk\u00fcste und ist gespickt mit Ayurveda-Kliniken, Yogaschulen, ayurvedischen Spa\u2019s, und dergleichen, an denen ich mich jedoch gekonnt vorbeischleiche und so ungehindert die Steilk\u00fcste erreiche, wo ich ein st\u00e4rkendes Mal in einem der zahlreichen Restaurants, die zwischen den Souvenirshops und Ayurveda-Massagesalons drapiert sind, zu mir nehme und mich dabei auf Augenh\u00f6he mit den kreisenden Seeadlern und anderen Greifen befinde, die so ziemlich der gleichen Besch\u00e4ftigung nachgehen wie ich. Ein beeindruckendes Schauspiel, wenn diese erhabenen V\u00f6gel in scheinbar greifbarer N\u00e4he vorbeigleiten, um sich nur Sekunden sp\u00e4ter in die Tiefe zu st\u00fcrzen, wenn sie Beute in den brandenden Fluten, die auf die felsige K\u00fcste prallen, ersp\u00e4ht haben.<\/p>\n<p>Von der Steilk\u00fcste ist auch der Hauptstrand Varkalas einsehbar, welcher durch eine hohe Population sonnenbadender Menschen und bunter Sonnenschirmchen bereits aus der Ferne negativ auff\u00e4llt und so verhindert, dass ich mir die M\u00fche des weiten Weges mache. Stattdessen begebe ich mich zum Black Beach, der wesentlich kleiner, nicht ganz so goldig besandet, nur bei Ebbe betretbar, aber daf\u00fcr wesentlich ruhiger ist und st\u00fcrze mich in die angenehm temperierte Arabic Sea.<\/p>\n<p>Nachdem ich dort auch den beeindruckenden Sonnenuntergang ausgiebig genossen habe, mache ich mich auf den R\u00fcckweg zu meinem Zimmer, vorbei an den nun entlang der Steilk\u00fcste pr\u00e4sentierten Angeboten der Restaurants an frischem Seafood, wobei es schon bedauerlich ist, dort Tiere wie den eleganten Segelfisch, oder farbenfroh schillernde Hummer dort leblos im Neonlicht vor sich hin aasen zu sehen.<\/p>\n<p>Um meine Reise gem\u00e4\u00df meinen Pl\u00e4nen wunschgem\u00e4\u00df fortsetzen zu k\u00f6nnen, suche ich auch direkt am Anreisetag \u2013 und nicht, wie bereits in der Vergangenheit praktiziert, am Abreisetag, was nur Schwierigkeiten mit sich bringt \u2013 ein Reiseb\u00fcro auf und versuche mein Zugticket f\u00fcr die Weiterfahrt nach Pondicherry, an der Ostk\u00fcste Indiens nahe Chennai (aka Madras) gelegen, die in vier Tagen sein soll, zu buchen. Nach eingehender und zeitaufw\u00e4ndiger Konsultation der Webseite der Bahngesellschaft durch den Inhaber der Agentur, was prinzipiell auch f\u00fcr mich machbar w\u00e4re, allerdings scheitert bei mir die Buchung dann an mangelnder indischer Kreditkarte und Adresse, teilt er mir mit, dass es leider keine Tickets mehr in der gew\u00fcnschten Klasse g\u00e4be. Nun k\u00f6nne er mir nur noch Fahrkarten der 1. Klasse oder Bustickets anbieten, die jedoch anstelle von ca. 275 Rupees (ca 4,5\u20ac) dann 1200-1800 Rps. (ca. 20-30\u20ac) kosten w\u00fcrden. Dazu k\u00e4men auch noch seine \u2013 sehr faire &#8211; 100 Rps (1,5\u20ac) an Kommission. So wirklich gl\u00fccklich ist der gute Mann damit nicht und nachdem er wenig auf typisch indische Weise mit seinem Kopf gewackelt und hin und her \u00fcberlegt hat, schl\u00e4gt er mir vor, doch am n\u00e4chsten Morgen zum Bahnhof zu fahren und dort zu versuchen eines der nur direkt bei der Bahngesellschaft erh\u00e4ltlichen Touristentickets aus Sonderkontingenten zu erwerben.<\/p>\n<p>Gesagt \u2013 getan und so komme ich am n\u00e4chsten Tag in den Genuss eines g\u00fcnstigen Tickets und voller Dankbarkeit begebe ich mich zum B\u00fcro der Reiseagentur, um dem freundlichen Menschen seine Kommission zu geben, denn immerhin hat er ja \u2013 wenn auch indirekt \u2013 daf\u00fcr gesorgt, dass alles wunschgem\u00e4\u00df lief. Doch als ich ihm die 100 Rps. auf den Tisch lege und erkl\u00e4re, dass ich denke er h\u00e4tte dies f\u00fcr seine Hilfe verdient und schlie\u00dflich h\u00e4tte er ja auch daf\u00fcr gearbeitet, hebt er abwehrend die H\u00e4nde und entgegnet, also das k\u00f6nne er nun nicht annehmen, schlie\u00dflich habe er mir kein Ticket verkauft und nur weil er mir die Informationen gegeben und geholfen h\u00e4tte, was selbstverst\u00e4ndlich sei, also da k\u00f6nne er ja nun kein Geld f\u00fcr nehmen. Auch mein beharrliches insistieren kann seinen Sinn nicht wandeln und so verlasse ich mit meinen 100 Rps. in der Tasche und zutiefst beeindruckt von diesem f\u00fcr mich indischen Novum seine Agentur.<\/p>\n<p>Da der Himmel grad bew\u00f6lkt ist und somit der Strand wenig verlockend erscheint, nutze ich die Gunst der Stunde, um mich dem Schreiben des Blogs zu widmen und bei Durchsicht der Dateien und Bilder f\u00e4llt mir auf, dass ich im Rahmen der Migration von meinem Netbook auf mein Macbook einen ganzen Haufen an Windowsm\u00fcll und Ballast \u00fcbernommen habe, f\u00fcr den es nun h\u00f6chste Zeit ist, zu gehen. Um nicht alles m\u00fchselig einzeln per Hand l\u00f6schen zu m\u00fcssen und mit dem Wissen im Hinterkopf, dass Mac OS auf Unix basiert und so m\u00e4chtige Kommandozeilenoperationen erm\u00f6glicht, mache ich mich mittels Google auf die Suche nach einer L\u00f6sung f\u00fcr mein Problem, werde auch f\u00fcndig, muss die Parameter nur an meine Bed\u00fcrfnisse anpassen und f\u00fchre ihn aus. Scheinbar ist nichts passiert, zumindest kam keine Fehlermeldung, das k\u00f6nnte ein gutes Zeichen sein. Ist es aber leider nicht, denn neben dem Windowsm\u00fcll sind etwa 50% meiner pers\u00f6nlichen Daten wie Dokumente, Filme, Programme, B\u00fccher, einige Bilder und einiges mehr verschwunden und da der Unixbefehl zum L\u00f6schen keine Wiederherstellungsoption kennt, wohl zum gr\u00f6\u00dften Teil unwiederbringlich. Aber probieren will ich es doch wenigstens und verbringe so den Rest des Tages und die halbe Nacht damit Datenrettungssoftware aus dem Internet auf meinem Laptop zu \u201etesten\u201c, mit m\u00e4\u00dfigem Erfolg. Immerhin sind alle Systemdaten erhalten und auch die wichtigsten Dokumente konnte ich wiederherstellen, oder hatte sie extern gesichert. Zumindest hat mich die Aktion geh\u00f6rigen Respekt vor der Unix-Kommandozeile gelehrt.<\/p>\n<p>Nach diesem arbeitsreichen Ereignis, habe ich das Gef\u00fchl, ich sollte mir etwas mehr Strand g\u00f6nnen, was ich am Folgetag auch gleich am Vormittag in die Tat umsetze, mich aber nach zwei Stunden bereits wieder entferne, da die Sonne einfach zu stark ist und ich mir scheinbar einen kleinen Sonnenstich eingefangen habe, jedenfalls ist das meine Erkl\u00e4rung f\u00fcr das Schwindelgef\u00fchl und die \u00dcbelkeit, die mich befallen haben und daf\u00fcr sorgen, dass ich den Rest des Tages im Bett verbringe, das Abendbrot m\u00fchsam in mich reinqu\u00e4le und fast die ganze Nacht wach liege. Nach satten zwei Stunden Schlaf, versuche ich mich wieder mal als Autor und schaffe es sogar in der Verfassung meinen Blogpost fertig zu bekommen, wer h\u00e4tte das gedacht. Dumm ist nicht der, der Fehler macht, sondern der, der nicht aus ihnen lernt. Ich versuche zu lernen und gehe erst am Nachmittag an den Strand, nach dem die Sonne ertr\u00e4glich geworden ist, was mir einen angenehm entspannten und erholsamen letzten Tag in Varkala beschert.<\/p>\n<p>Ein letztes Mal noch begebe ich mich zum Cliff und beobachte die jagenden Raubv\u00f6gel, w\u00e4hrend ich mein Fr\u00fchst\u00fcck zu mir nehme, bevor es per Rickshaw zum Bahnhof Varkalas geht, von wo aus mich der Zug nach Trivandrum bringen soll. Dort werde ich diesen wechseln und \u00fcber Nacht nach Villupuram fahren, von wo aus es per Bus nach Pondicherry, einer alten franz\u00f6sischen Kolonialstadt weitergeht. Die Reise ist f\u00fcr indische Verh\u00e4ltnisse recht knapp geplant, habe ich doch nur ca. eine Stunde Aufenthalt in Trivandrum und als mein Zubringer mit ca. einer Stunde Versp\u00e4tung schlie\u00dflich Varkala verl\u00e4sst, bin ich mir ziemlich sicher, mich in Trivandrum nach einer alternativen L\u00f6sung umschauen zu m\u00fcssen. Doch wie durch ein Wunder erreichen wir den Bahnhof 20 Minuten, bevor der Zug abfahren soll und dieser steht auch noch nicht einmal auf dem Gleis. Und als w\u00e4re dies noch nicht genug an \u00dcberraschung, ist er auch ausnahmsweise mal nicht gnadenlos \u00fcberf\u00fcllt, was ein Nickerchen m\u00f6glich macht, ohne dass sich st\u00e4ndig jemand auf die F\u00fc\u00dfe setzt oder pausenlos die Telefone klingeln.<\/p>\n<p>Ich erwache p\u00fcnktlich zum Abendbrotzeit, meine beiden Abteilsgenossen haben gerade ihre Papierpakete mit Curry und Reis erworben und der fliegende H\u00e4ndler ist bereits entschwunden, aber schon ist der n\u00e4chste zur Stelle. Als ich ihn frage ob, das auch Reis und Curry sei, was er anbiete, verneint er und erkl\u00e4rt mir in einer der vielen in Indien gesprochenen, aber von mir nicht verstandenen Sprachen, worum es sich handele. Ist zwar etwas teuer mit 250 Rps. aber gut, ich will es mal probieren. Die verwunderten Blicke der Inder kl\u00e4ren sich auf, als ich das Paket \u00f6ffne und statt schmackhaftem Abendessen eine geleeartige klebrige und unendlich s\u00fc\u00dfe Masse vorfinde, von der ich nicht einen Bissen herunterbekomme, was meine indischen Freunde sehr belustigt und da der Zug sich schon in Bewegung gesetzt hat, kann ich auch leider nichts anderes mehr erwerben. Doch Gottseidank ist da ein mitf\u00fchlender Inder, der ein Paket Kekse aus seiner Tasche zaubert, mir ohne eine Gegenleistung zu akzeptieren in die H\u00e4nde dr\u00fcckt und als ich dieses hei\u00dfhungrig und in Rekordzeit verzehrt habe, auch noch ein zweites vermachen will, was ich jedoch ablehne. So muss ich nun wenigstens nicht mit vollkommen leerem Magen in den Schlaf finden, was mir beim monotonen Rattern der R\u00e4der auf den Schienen nicht schwer f\u00e4llt&#8230;<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-643 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_2918.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_2918-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Fort Cochin\" aria-describedby=\"gallery-1-645\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-645'>\n\t\t\t\tFort Cochin\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_2921.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_2921-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Fort Cochin\" aria-describedby=\"gallery-1-646\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-646'>\n\t\t\t\tFort Cochin\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_2922.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_2922-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Fort Cochin\" aria-describedby=\"gallery-1-647\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-647'>\n\t\t\t\tFort Cochin\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_2926.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_2926-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Fort Cochin\" aria-describedby=\"gallery-1-648\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-648'>\n\t\t\t\tFort Cochin\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_2935.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_2935-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Kerala-Style\" aria-describedby=\"gallery-1-649\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-649'>\n\t\t\t\tKerala-Style\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_2937.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_2937-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Allepey\" aria-describedby=\"gallery-1-650\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-650'>\n\t\t\t\tAllepey\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_2943.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_2943-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Allepey\" aria-describedby=\"gallery-1-651\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-651'>\n\t\t\t\tAllepey\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_2948.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_2948-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Backwaters\" aria-describedby=\"gallery-1-652\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-652'>\n\t\t\t\tBackwaters\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_2950.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_2950-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Backwaters - Verkehr\" aria-describedby=\"gallery-1-653\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-653'>\n\t\t\t\tBackwaters &#8211; Verkehr\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_2951.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_2951-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Backwaters\" aria-describedby=\"gallery-1-654\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-654'>\n\t\t\t\tBackwaters\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_2954.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_2954-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Backwaters - unscharf\" aria-describedby=\"gallery-1-655\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-655'>\n\t\t\t\tBackwaters &#8211; unscharf\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_2959.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_2959-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Kerala - mit Schirm, Charme und Lunghi\" aria-describedby=\"gallery-1-656\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-656'>\n\t\t\t\tKerala &#8211; mit Schirm, Charme und Lunghi\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3010.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3010-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Backwaters\" aria-describedby=\"gallery-1-657\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-657'>\n\t\t\t\tBackwaters\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3018.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3018-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Backwaters - Bootsbau\" aria-describedby=\"gallery-1-658\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-658'>\n\t\t\t\tBackwaters &#8211; Bootsbau\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3023.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3023-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Backwaters - Reis\" aria-describedby=\"gallery-1-659\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-659'>\n\t\t\t\tBackwaters &#8211; Reis\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3024.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3024-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Blume\" aria-describedby=\"gallery-1-660\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-660'>\n\t\t\t\tBlume\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3027.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3027-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Allepey - Reis &amp; Reiher\" aria-describedby=\"gallery-1-661\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-661'>\n\t\t\t\tAllepey &#8211; Reis &#038; Reiher\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3038.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3038-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Kerala Kommunismus\" aria-describedby=\"gallery-1-662\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-662'>\n\t\t\t\tKerala Kommunismus\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3050.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3050-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Varkala - Greif bei der Arbeit\" aria-describedby=\"gallery-1-663\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-663'>\n\t\t\t\tVarkala &#8211; Greif bei der Arbeit\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3077.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3077-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Varkala - Greif bei der Arbeit\" aria-describedby=\"gallery-1-664\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-664'>\n\t\t\t\tVarkala &#8211; Greif bei der Arbeit\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3088.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3088-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Varkala - Greif bei der Arbeit\" aria-describedby=\"gallery-1-665\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-665'>\n\t\t\t\tVarkala &#8211; Greif bei der Arbeit\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030907.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030907-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Varkala - Cliff\" aria-describedby=\"gallery-1-666\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-666'>\n\t\t\t\tVarkala &#8211; Cliff\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus meinem Zugfenster kann ich gut die Ver\u00e4nderung in Landschaft und Flora entlang der Gleise von Goa nach Kerala beobachten und so sind mir die zunehmend fruchtbaren B\u00f6den, die Dichte der Palmen, die Vielzahl der Fl\u00fcsse und Kan\u00e4le, die Reisfelder &hellip; <a href=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/2012\/04\/21\/india-teil-5-kerala\/\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/643"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=643"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/643\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":686,"href":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/643\/revisions\/686"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=643"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=643"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=643"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}