{"id":710,"date":"2012-04-24T20:20:51","date_gmt":"2012-04-24T18:20:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/?p=710"},"modified":"2012-04-24T20:20:51","modified_gmt":"2012-04-24T18:20:51","slug":"india-teil-7-andman-nicobar-islands","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/2012\/04\/24\/india-teil-7-andman-nicobar-islands\/","title":{"rendered":"India Teil 7 \u2013 Andman &#038; Nicobar Islands"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem ich ca. 1200 km vom indischen Festland in Richtung Thailand geflogen bin, tauchen unter mir aus dem Nichts pl\u00f6tzlich Inseln auf..die Andamanen! Von hier bis nach Thailand sind es \u201enur\u201c noch 1000 km, ein Katzensprung. Die Inselgruppe besteht aus ca. 600 Inseln und Inselchen, von denen weniger als 40 bewohnt und nur 6 f\u00fcr Touristen zug\u00e4nglich sind und hei\u00dft mit vollem Namen \u201eAndaman and Nicobar Islands\u201c.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Vor ewigen Zeiten von den Briten als Gef\u00e4ngnisinseln genutzt und nun Teil des Indischen Staatsgebietes, beherbergen die Andamanen noch einige indigene St\u00e4mme, die unterschiedlich tief in unsere Zivilisation integriert sind. Die Onge, von denen es nur noch weniger als 100 auf den Little Andamans gibt, haben recht regelm\u00e4\u00dfigen Kontakt zur modernen Zivilisation, wobei der Nutzen durchaus fragw\u00fcrdig ist, im Grunde leben sie als J\u00e4ger und Sammler in den tropischen W\u00e4ldern.<\/p>\n<p>Als zweite Gruppe sind die Jarawa zu erw\u00e4hnen, die mit 200 Mitgliedern eine st\u00e4rkere Population aufweisen und als Nomaden auf den Middle und South Andamans, ebenfalls nach traditioneller Lebenweise der J\u00e4ger und Sammler leben. Durch ihr Stammesgebiet f\u00fchr seit einigen Jahrzehnten eine \u201eTransitstrecke\u201c, wodurch sie Ende der 90-er Jahre verst\u00e4rkt in den Kontakt mit den indischen Einwanderern kamen, was ihnen einige bis dato unbekannte Krankheiten brachte und zu skurrilen Situationen f\u00fchrte. Die ersten Jarawa, die sich aus dem Dschungel wagten, wurden mit Geschenken \u201ebelohnt\u201c. Man gab ihnen Kokosn\u00fcsse, Kleidung und anderen Krimskrams. Das f\u00fchrte dazu, dass die Jarawa das Verhalten des \u201ebeschenkt werdens\u201c erlernten und auch als die Geschenke endeten, sich das nahmen, wonach ihnen war.<\/p>\n<p>Und dann w\u00e4ren da noch die auf den North Sentinel Islands lebenden Sentinelesen, ein besonders sympathisches Gr\u00fcppchen, die jeglichen Kontakt mit uns ablehnen. Bereits von Heinrich Harrer aus der Ferne gefilmt und \u00fcber Jahre hinweg mit \u201eGeschenken\u201c bedacht, empfangen sie alles was sich ihnen n\u00e4hert mit einem ordentlichen und aussagekr\u00e4ftigen Pfeilhagel. Bemerkenswerter Weise, wurde diese indigene Gruppe nicht durch den heftigen Tsunami 2004 ausgel\u00f6scht, da sie sich rechtzeitig auf h\u00f6her gelegene Gebiete retteten, ohne moderne Fr\u00fchwarnsysteme und dergleichen.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Besuch der Inselgruppe ben\u00f6tigt man eine besondere Genehmigung, die man jedoch in der Hauptstadt Port Blair beim Einreisen erh\u00e4lt und die einen zu einem 30-t\u00e4gigen Aufenthalt in einem streng beschr\u00e4nkten Gebiet (nur auf bestimmten Inseln) berechtigt. Port Blair ist wahrlich keine Sch\u00f6nheit und so habe ich mir als erstes Ziel die Insel Havelock, mit dem von den Lesern der Times Asia zum sch\u00f6nsten Strand Asiens gew\u00e4hlten Beach No. 7, ausgesucht. Also auf geht\u2019s zum F\u00e4hrhafen und ich habe Gl\u00fcck in ca. einer Stunde geht die n\u00e4chste. Im Ticketoffice teilt man mir mit, ich br\u00e4uchte noch eine Kopie meiner Aufenthaltsgenehmigung. Gut, dann kopieren wir die. Aber nein, das ginge hier nicht, da m\u00fcsse ich mich auf den Weg machen. Gesagt \u2013 getan, voller Freude kehre ich \u2013 mit gleich mehreren Kopien, man wei\u00df ja nie \u2013 zur\u00fcck und die nette Dame teilt mir nun mit, Tickets k\u00f6nne sie mir nicht verkaufen, das ginge nun nur noch auf dem Schiff. Doch auch diese Information stellt sich als falsch heraus und letztendlich erwerbe ich in einem rumpeligen Raum von nicht gerade vertrauenserweckenden Personen einen Zettel, der mich zur \u00dcberfahrt nach Havelock berechtigen soll. F\u00fcr die Kopie meines Permits interessieren sie sich herzlich wenig, um nicht zu sagen gar nicht. Aber mit Hilfe des Zettels komme ich tats\u00e4chlich auf die F\u00e4hre und suche mir einen Platz, so wie alle anderen auch, bis ein Pedant mit franz\u00f6sischem Akzent auf seinem im Ticket festgehaltenen Sitzplatz besteht, was dazu f\u00fchrt, dass die ganze nat\u00fcrliche Ordnung gest\u00f6rt ist und nun ca. 70% der Passagiere aufgeregt ihre Pl\u00e4tze tauschen (m\u00fcssen). Aber wenigstens einer ist gl\u00fccklich und zufrieden.<\/p>\n<p>Auf Havelock angekommen erwartet mich eine weitere \u00dcberraschung, denn das abgelegene Island, wenn auch das beliebteste innerhalb der Andamanen, ist gnadenlos \u00fcberf\u00fcllt. Gut und g\u00fcnstig ist nahezu unm\u00f6glich, ohne eine Reservierung und wie \u00fcberall auf der Welt wird der Preis durch Nachfrage bestimmt. Mit etwas Gl\u00fcck ende ich, nachdem ich mehrere \u201eResorts\u201c \u2013 bereits ein paar gammlige H\u00fctten k\u00f6nnen hier ein Resort sein \u2013 besucht habe, im Green Imperial Resort, was gar nicht so Imperial ist, nicht direkt am Strand liegt, aber daf\u00fcr eine gewisse Dschungelatmosph\u00e4re bietet. Nachdem auch hier zun\u00e4chst kein Zimmer frei ist, findet sich dann doch eines, in welchem eigentlich jemand wohnt, der f\u00fcr ein paar Tage auf eine andere Insel gefl\u00fcchtet ist und dem k\u00f6nne man ja dann beizeiten etwas anderes anbieten. Nun bin ich stolzer Mieter eines Bambusbungalows, mit eigenem Bad, was bedeutet, es wurde eine geflochtene Trennwand aus Bambus im Bungalow installiert und dahinter eine Toilette, samt Waschbecken und Wasserrohr, aus dem kaltes Wasser \u201etropft\u201c versteckt. Doch die Kr\u00f6nung des Ganzen ist die kleine Terrasse, auf der eine H\u00e4ngematte gespannt ist, die zum entspannten Lesen und wortw\u00f6rtlichen Abh\u00e4ngen einl\u00e4dt. Doch zun\u00e4chst krieche ich unter mein Moskitonetz und begebe mich in Morpheus\u2019 Arme.<\/p>\n<p>Ja was macht man auf einer Insel, mit \u201eTraumstr\u00e4nden\u201c und dergleichen den lieben langen Tag. Nachdem der Hausstrand Beach No. 5 \u2013 weisser Sand, aber recht schmal und bewachsen, Wassertiefe die ersten 100m auf Knieh\u00f6he &#8211; erkundet und f\u00fcr semibrauchbar befunden ist, werden ein Scooter gemietet und Tauchschulen aufgesucht, denn z\u00e4hlen die Andamen doch zu einem der besten Tauchspots weltweit. Bei den Andaman Bubbles f\u00fchle ich mich am wohlsten und dort beginnt auch direkt am Folgetag ein PADI Open Water Course, die viert\u00e4gige Einstiegsversion, um tauchen zu lernen. So kann ich mir den \u201esch\u00f6nsten Strand Asiens\u201c \u2013 Beach No. 7 \u2013 im Laufe des Nachmittags zu Gem\u00fcte f\u00fchren. In der Tat ist der Strand beeindruckend, weit zieht sich der schneewei\u00dfe Sand auf einer Breite von ca. 30 Metern vor einer gr\u00fcnen dschungelartigen Kulisse dahin und ber\u00fchrt die t\u00fcrkisen, sanft wogenden Fluten. Es k\u00f6nnte perfekt sein, w\u00e4ren da nicht all die Menschen. Dort wo die Stra\u00dfe auf den Strand trifft, ist es \u201eunertr\u00e4glich\u201c: gef\u00fchlte Busladungen indischer Pauschaltouristen im japanischen Photorausch. Aber wenn man gewillt ist \u2013 und das bin ich durchaus \u2013 einige Meter zu laufen, so findet man einen ruhigen Flecken, wo es 20-30m Abstand bis zum n\u00e4chsten Sonnenbadenden sind. Aber das Pr\u00e4dikat \u201eeinsam\u201c kann ich diesem Strand beim besten Willen nicht verleihen.<\/p>\n<p>Der erste Tag des PADI Kurses beinhaltet die ganze Theorie. Und so erfahre ich einiges, von Ausr\u00fcstung, \u00fcber Technik, Gefahren und Riskiken und wie man diese vermeidet bzw. kalkuliert. Von 9-17.30 Uhr wird gelesen, werden Videos geschaut und Wissen repetiert, bis die abschlie\u00dfende Pr\u00fcfung bevorsteht und mit Bravour bestanden wird. Das h\u00e4tten wir und zu Feier des Tages g\u00f6nnen wir uns ein leckeres Abendessen \u2013 welches entsprechend bepreist ist \u2013 im Fullmoon Cafe, einem der vielen Restaurants die sich entlang des Beach No. 5 angesiedelt haben &#8211; welcher auch die Hauptadresse f\u00fcr Resorts und Guesthouses auf der Insel ist &#8211; aber ein angenehmes Ambiente nur 10m entfernt vom Wasser bietet.<\/p>\n<p>Der erste Tag im Wasser &#8211; oder genauer gesagt \u201eunter Wasser\u201c &#8211; steht an. Es ist 7.30 Uhr, Tauchen ist anscheinend eine morgendliche Aktivit\u00e4t und auf der Ladefl\u00e4che eines Pickups fahren wir zum Depot der Tauchschule, wo wir eine erste Einweisung in die Ausr\u00fcstung erhalten, alles mehrfach auseinander und zusammen bauen m\u00fcssen, bevor wir unsere Sachen packen und in eines der schuleigenen Boote steigen. Zwar gibt es ein neues Speedboat, die Wave Dancer, doch das ist f\u00fcr die Touren zu weiter entfernteren Divesites bestimmt und so klettern wir in ein Dunghi, ein indisches Fischerboot, recht schmal und wackelig aus einem Baum geschnitzt. Womit wir beim Thema w\u00e4ren. Beim Fahren selber h\u00e4lt sich das Wackeln noch in Grenzen und man k\u00f6nnte fast sagen es macht Spass in die Wellen zu fahren. Doch als wir schlie\u00dflich ankern und das Boot von den Wellen sanft nach links und rechts geneigt wird, bin ich kurz davor mein ohnehin schon sp\u00e4rliches Fr\u00fchst\u00fcck an die Fische zu verf\u00fcttern. Unser Instruktor macht das ganze nicht besser, indem er verk\u00fcndet, er werde nun \u201enur kurz durch die 293 verschiedenen Skills gehen, die wir beherrschen m\u00fcssten\u201c. Nat\u00fcrlich sind es weit weniger, aber ich bekomme davon nicht viel mit, da ich das Ufer fixiere und mit stetigen Schluckbewegungen versuche der Aufw\u00e4rtsbewegung des Mageninhalts entgegenzuwirken. Erl\u00f6st springe ich als erster ins Wasser, als es endlich hei\u00dft, wir w\u00fcrden nun zum praktischen Teil \u00fcbergehen. Und der findet im 1-2 m tiefen Wasser in Ufern\u00e4he statt, wo Allerlei ge\u00fcbt wird, bis es zu unserem ersten Tauchgang vor dem John Lawrence Island geht. Auf bis zu 10 m gehen wir in den 30 Minuten und bekommen einiges zu sehen. Von Hummer, \u00fcber Skorpionfisch bis zum Stachelrochen, der sich dezent verabschiedet, als er uns bemerkt. Auch eine white banded sea krait ist vor Ort, eine hochgiftige Schlange, deren Kiefer jedoch so klein sind, dass sie den Menschen nur in den Finger- oder Zehenzwischenr\u00e4umen bei\u00dfen k\u00f6nnte. Leider sind die Korallen nicht sehr gut erhalten, nachdem 2009 eine gro\u00dfes Korallensterben eingesetzt hat und die Riffe regenerieren sich nur langsam. Der fr\u00fche Start in den Tag hat den Vorteil, dass ich auch wieder fr\u00fch in meiner H\u00e4ngematte liegen und mich von meinem Unwohlsein erholen kann.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen stehe ich erneut in der fr\u00fch in der Tauchschule, aber mein Instruktor nicht. Krank ist er. Gut, dann beginne ich den Tag eben mit einem Strandspaziergang, wo ich beinahe \u00fcber ein paar noch, oder schon wieder kiffende Israelis stolpere. Aus unerfindlichen Gr\u00fcnden herrscht auf der Insel eine Knappheit an Sprit und obwohl regelm\u00e4\u00dfig etwas von Port Blair per F\u00e4hre geliefert wird, was sofort in den \u201eTankstellen\u201c, es sind eher Garagen, die den Treibstoff in F\u00e4ssern lagern, ver\u00e4u\u00dfert wird, bekomme ich einen Liter pro Tag von meinem Mopedvermieter. Das erlaubt keine ausgedehnten Spritztouren, die auf der Insel ohnehin nicht m\u00f6glich sind, aber es reicht, um zum Elephant Beach zu fahren. Oder zum Ausgangspunkt f\u00fcr den ca. einst\u00fcndigen Dschungeltrek, der zum Beach f\u00fchrt. Wer sich die M\u00fche macht und bei Google nach Bildern der Andamans sucht, dem wird auffallen, dass es dort einen, oder mehrere schwimmende und tauchende Elefanten gibt. F\u00fcr gar nicht mal so wenig Geld (ca. 150\u20ac) kann man eine Stunde mit dem schwimmenden Elefanten verbringen und Fotos machen. Daf\u00fcr ist mir mein Geld dann aber doch zu schade. Nichtsdestotrotz lohnt der Weg zum Elephant Beach, der auf Grund seiner Abgeschiedenheit wesentlich schw\u00e4cher frequentiert und nur bei Ebbe zu betreten ist, da man durch einen Labyrinth artigen Mangrovensumpf waten muss, bevor man den Strand erreicht. Die Deko aus Schwemmholz, Mangroven und anderen teils schon abgestorbenen B\u00e4umen ist phantastisch und Muschelsammler werden hier garantiert f\u00fcndig. Selbst die Warnschilder mit dem Hinweis auf Salzwasserkrokodile und dass das Schwimmen bei Einbruch der D\u00e4mmerung tunlichst unterlassen werden sollte, tags\u00fcber wachen hier bewaffnete Posten, tr\u00fcben nicht die Atmosph\u00e4re des Strandes.<\/p>\n<p>Salzwasserkrokodile sind ein ernstes Thema auf den Andamanen, wurde doch 2010 od 11 eine amerikanische Touristin nahe Beach No. 7 von einem gerissen. Zwar sind sich alle Experten einig, dass dies ungew\u00f6hnlich und eine Ausnahme sei, aber passiert ist es trotzdem. Und auch im ersten Quartal dieses Jahres fiel ein Einheimischer auf den Little Andamans einem Salzwasserkrokodil zum Opfer. Schnappt ein Hai in der Regel nur ein Mal zu, um die Schmackhaftigkeit der potentiellen Beute zu pr\u00fcfen und l\u00e4sst dann ab, so kommt das Krokodil und zerrt die Nahrung unter Wasser, wobei das Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnis in der Regel eindeutig zu Gunsten des Reptils gewichtet ist. Schlechte Karten f\u00fcr uns Menschen, daher an dieser Stelle ganz klar meine Empfehlung: fern halten. Was ich auch erfolgreich getan habe.<\/p>\n<p>Vor meinem zweiten Tauchtag habe ich mich vorbereit und ein wenig gemogelt, aber mit Hilfe der Tabletten gegen Seekrankheit sitze ich nun ganz ruhig im \u201eRock\u2019nRolla\u201c der wahrlich Rock\u2019n\u2019Roll auf dem unruhigen Meer tanzt. Selbst meine schwedischen Mittaucher, die beim letzten Mal v\u00f6llig unbeeindruckt im Boot sa\u00dfen beugen sich nun wiederholt \u00fcber die Boardwand. Ein weiteres Mal hei\u00dft es \u00fcben, \u00fcben, \u00fcben, bevor es zu den Divesites geht, wo wir uns am Fishlife erfreuen. Und was gibt es sch\u00f6neres, als sich auf dem Dach des Bootes in der Sonne liegend aufzuw\u00e4rmen und zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Ich erwache ein weiteres Mal, es ist der 26. Januar, ein besonderer Tag, nicht nur f\u00fcr mich, nein auch f\u00fcr die Inder. Die Inder feiern ihren Nationalfeiertag und ich meinen Geburtstag. Und damit die Inder nicht zu doll feiern, hat die Regierung beschlossen, an diesem Tag d\u00fcrfe landesweit kein Alkohol ausgeschenkt werden, was in manchen Regionen keinen Unterschied zur Normalit\u00e4t macht, aber meinem Geburtstag leider nicht im geringsten Rechnung tr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Auch die Jungs vom Tauchshop haben mitbekommen, dass ich Geburtstag habe, was aus ihrer Sicht gefeiert werden muss und dank ihrer Alkoholreserven geht es nicht vollkommen n\u00fcchtern von statten. Sogar einen Schokokuchen haben sie organisiert, von dem ich nach dem ersten Bissen etwas ins Gesicht geschmiert bekomme, weil es angeblich ein alter indischer Brauch ist, der Gl\u00fcck bringt. Wir werden sehen. Aber zumindest ist es eine kleine illustre Runde, die sich da am Abend des 26.01.2012 am Beach No. 5 unter Palmen im Kerzenschein, mit Gin und Wodka, 2,5 Bier und Schokokuchen zu meinen Ehren versammelt hat, w\u00e4hrend ich mir die original kubanische Zigarre (Marke Romeo y Julieta), die mir mein Freund Ray in St. Petersburg als Mitbringsel aus seinem Heimatland vermacht hat, schmecken lasse.<\/p>\n<p>Nachdem ich leicht schwankend mein Bett erreicht und nur wenige Stunden dort verbracht habe, hei\u00dft es ein weiteres Mal aufstehen und raus aufs Meer. Heute ist Deep Dive angesagt, das bedeutet, tauchen tiefer als 18m und bis zu 30m. Da das Ziel etwas weiter entfernt ist, nehmen wir heute das Sportboot \u201eWave Dancer\u201c. Und das kann genau zwei Sachen: schnell \u00fcbers Wasser fahren und abartig wackelnd auf den Wellen tanzen. Die Tauchg\u00e4nge werden als sogenannte Fun-Dives angeboten, aber im Wave-Dancer zu sitzen und darauf zu warten, dass alle fertig sind, ins Wasser zu gehen, ist alles andere als \u201eFun\u201c, trotz Pillen und Fr\u00fchst\u00fcck. Gut, auch der Alkoholkonsum des Vorabends und der Schlafmangel tragen ihr \u00fcbriges dazu bei, aber da waren mir ja nun wirklich die H\u00e4nde gebunden. Sozusagen in letzter Minute geht\u2019s ins Wasser, wo das auf und ab der Wellen keine Besserung bringt und auch beim Abtauchen am Ankerseil des Bootes werde ich auf und ab gezogen, so dass ich kurz davor bin, durch den Regulator zu erbrechen. Aber nur kurz davor, denn dann zieht mich die Unterwasserwelt in ihren Bann. Die unz\u00e4hligen Fische, mal silbern, mal schillernd bunt, die das Riff bev\u00f6lkern, mich umschwimmen und neugierig begleiten, sind das erste was ich wahrnehme. Aber auch Baracudas, ein riesiger Napoleon, Haie in der Ferne und eine surreal blau schillernde Qualle lenken mich von meiner \u00dcbelkeit ab.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Aufenthaltes an der Oberfl\u00e4che vor dem zweiten Tauchgang es jedoch nur noch schlimmer als zuvor und so beziehe ich einen Stammplatz an der Reeling, den ich nicht verlassen mag, selbst als der Magen l\u00e4ngst leer ist. Mit M\u00fche qu\u00e4le ich mich erneut ins Wasser, aber sobald wir unter der Wasseroberfl\u00e4che verschwunden sind, ist es als w\u00e4re nie etwas gewesen. H\u00f6hepunkt diesmal sind f\u00fcnf Whitetip reef sharks, die faul auf Grund liegen und sich auch nicht r\u00fchren, als wir in 3-4 m Entfernung an ihnen vorbei tauchen. Zum Gl\u00fcck dauert die R\u00fcckfahrt \u201enur\u201c 45 Minuten und ich m\u00f6chte fast dankbar auf die Knie fallen und den Boden k\u00fcssen, als wir endlich Land erreichen, was ich mir gerade so verkneifen kann und mich mit flauem Magen in meine H\u00e4ngematte begebe.<\/p>\n<p>Und auch mein letzter Tag auf Havelock beginnt fr\u00fch am Morgen, will ich doch auf die wesentlich schlechter besuchte Long Island, wo es lediglich ein Hostel, aber daf\u00fcr keinen motorisierten Transport und wenig Touristen und nur eine F\u00e4hre alle 2-3 Tage gibt. Darum muss man fr\u00fch aufstehen und zum Ticketschalter, da Tickets nicht im Voraus erworben werden k\u00f6nnen. Bereits der Rickshawfahrer, der mich zum Hafen bringen soll, erzeugt Heiterkeit in mir. Will er doch das Doppelte des \u00fcblichen Preises, aber nicht mit mir. Am Hafen angekommen geht der Spa\u00df weiter. Ich bin 8.30 Uhr vor Ort, um 9 Uhr soll die F\u00e4hre ablegen. Drei Schlangen stehen an den beiden Schaltern, die aber geschlossen sind und es ist nicht ersichtlich, nach welchem Konzept sich die Schlangen bilden. Ist aber vorerst auch nicht wichtig, denn um 9 Uhr erfahre ich, die F\u00e4hre kommt erst 9.45 Uhr. Um viertel nach neun werden die Ticketformulare ausgeh\u00e4ndigt und es wird darauf hingewiesen, dass zudem eine Kopie der Aufenthaltsgenehmigung n\u00f6tig sei. Wie gut, dass ich da bestens vorbereitet bin und nun lachend meine Kopie aus Port Blair aus dem Rucksack zaubere.<\/p>\n<p>Obwohl der Schalter 9 Uhr \u00f6ffnen sollte und nur 5-6 Leute vor mir stehen sind bis 10 Uhr genau Tickets an zwei Personen verkauft worden. Die Schlange in der ich stand ist von ausl\u00e4ndischen Touristen dominiert, doch die Inder, insbesondere die jungen, haben offensichtlich wenig Lust die Wartezeit dort zu verbringen, m\u00f6chten dann aber wenn es los geht ganz vorne dabei sein. Die unversch\u00e4mten Versuche sich nach vorne zu schmuggeln werden von ein paar kr\u00e4ftigen Touris unterbunden, was die Inder dazu bringt sich einer teuflischen List zu bedienen. Sie dr\u00fccken all ihre Formulare einem alten Mann in die Hand, der so wirkt, als k\u00f6nne jeder Atemzug sein letzter sein und \u201ehelfen\u201c ihm ans Schalterfenster. Gefangen in unserer Gutmensch-Attit\u00fcde wagt sich niemand ihn zur\u00fcckzuweisen und so sehen wir zu, wie er ca. 20 Tickets erwirbt und anschlie\u00dfend verteilt. 1:0 f\u00fcr Indien.<\/p>\n<p>Mittlerweile ist es 10:20 Uhr, die F\u00e4hre kommt und es ist kein Vorankommen sicht-, oder sp\u00fcrbar. Kurz entschlossen schnappe ich mir meinen Rucksack und mache mich auf den Weg zum Pier. Ich komme genau bis zur Polizeikontrolle, wo man gern mein Ticket s\u00e4he. Mit dem Hinweis auf die Effizienz des Verkaufspersonals und dass ich mein Ticket an Board erwerben w\u00fcrde, lassen sich keine Punkte sammeln, daf\u00fcr begleitet mich einer der Polizisten samt Knute unterm Arm auf meinem R\u00fcckweg, bis er nahe genug am Verkaufsh\u00e4uschen ist, um das lethargische Personal in einem m\u00f6glichst unfreundlich und barschen Befehlston zu instruieren. Es wirkt wie Magie und Zauberei, denn pl\u00f6tzlich \u00f6ffnet sich eine Seitent\u00fcr und in Windeseile werden die Fahrkarten nach Long Island verkauft. Gro\u00dfartig, denn nun kann ich mich gemeinsam mit Benjamin aus Holland, aber in den USA lebend, der mein Schicksal teilte, an Board begeben.<\/p>\n<p>Vorbei geht es an etlichen kleinen traumhaften Inselchen, 1-2 Zwischenstopps werden eingelegt, bei denen Passagiere per Dunghi geholt und gebracht werden, da die kleineren Inseln \u00fcber keine H\u00e4fen verf\u00fcgen und schlie\u00dflich erreichen wir Long Island. Offensichtlich haben nur wenige der an Board befindlichen Touristen ein Zimmer im Vorfeld reserviert, denn geschwind machen sich alle auf den Fu\u00dfmarsch zum Inselguesthouse. Besonders gewieft geht dabei das israelische P\u00e4rchen vor. Anf\u00e4nglich f\u00fchrend, drohen Benjamin und ich ihnen ihre F\u00fchrung streitig zu machen und derart unter Druck gesetzt \u00e4ndern sie ihre Strategie und w\u00e4hrend sie bei dem Gep\u00e4ck bleibt, beginnt er fast zu Joggen, nur um ja als erster ans Ziel zu gelangen. Schafft er auch mit ca. 10 Sekunden Vorsprung. Im Guesthouse tut man zun\u00e4chst so, als h\u00e4tte man gar keine Zimmer. Na gut, drei g\u00e4be es, nach 10 Minuten werden es vier, dann f\u00fcnf und ein paar Zelte st\u00fcnden auch noch gleich um die Ecke. Letztendlich werden alle untergebracht und ich teile mir ein Zimmer mit Benjamin. Der \u201eHausstrand\u201c ist nur f\u00fcnf Minuten entfernt und bietet neben zufriedenstellenden Schnorchelm\u00f6glichkeiten \u2013 es gibt kleinere Fische, Lionfish und auch die white banded sea krate ist zu Gast \u2013 einen spektakul\u00e4ren Sonnenuntergang.<\/p>\n<p>Nach einem kleinen Fr\u00fchst\u00fcck \u2013 es gibt auf Grund von Lieferengp\u00e4ssen kein Bot \u2013 mache ich mich mit Benjamin auf den Weg zum Lalaji Beach, \u201edem\u201c Strand der Insel, etwas abgelegener \u2013 1,5 Stunden Fu\u00dfweg durch den Dschungel \u2013 aber daf\u00fcr einsam und wundersch\u00f6n. Nachdem wir uns zun\u00e4chst im Dschungel kurz verlaufen, da die Farbmarkierungen abrupt enden, gelingt es uns dann doch auf dem rechten Weg zu bleiben und nachdem wir den Strand erreicht haben, sind es nur noch weitere 30 Minuten, bis wir uns in direkter N\u00e4he einer Kokosnussplantage niederlassen. Einige der N\u00fcsse liegen vor dem Zaun, was dazu f\u00fchrt, das wir mit unseren Messerchen versuchen diese zu \u00f6ffnen, was sich als gar nicht mal so einfach herausstellt. Gerade als ich die erste Nuss erfolgreich angebohrt habe, tauchen Arbeiter der Plantage auf, die mit gekonnten Hieben ihrer Macheten die N\u00fcsse in Sekunden aufschlagen und uns zudem noch unaufgefordert etliche weitere bringen, ohne etwas daf\u00fcr zu verlangen, was zu einem \u00dcberfluss an ge\u00f6ffneten Kokosn\u00fcssen f\u00fchrt. Au\u00dfer diesen freundlichen Leuten bekommen wir so gut wie keinen Menschen zu sehen, daf\u00fcr blauen Himmel, etliche Fische im glasklaren Wasser am Riff und unz\u00e4hlige Sandfliegen an Land, die sich \u00fcber uns hermachen.<\/p>\n<p>Die Waschmaschine im Hostel hat die Bezeichnung nicht wirklich verdient, W\u00e4sche-in-kaltem-Wasser-hin-und-her-R\u00fchrer tr\u00e4fe es besser. Mehr macht das gute Ger\u00e4t auch nicht. Selbst nach zwei Waschg\u00e4ngen sind manche meiner Sachen noch nicht sauber, aber zumindest riechen sie nicht mehr. Man kann eben nicht alles haben.<\/p>\n<p>Am zweiten Tag geht Aufregung durch das Guesthouse. Ein P\u00e4rchen habe ein Krokodil am Hausstrand gesichtet und sei sich dessen ganz sicher. Bilder habe man leider keine machen k\u00f6nnen, aber die Locals seien informiert und w\u00fcrden sich darum k\u00fcmmern. Das werden wir doch gleich mal \u00fcberpr\u00fcfen, aber als ich p\u00fcnktlich zum Sonnenuntergang \u2013 die Sonne befindet sich hinter Wolken \u2013am Strand bin, l\u00e4sst sich kein Krokodil blicken. Daf\u00fcr erregen die Bisse der Sandfliegen nun meine Aufmerksamkeit, denn nach 24 Stunden Inkubationszeit fangen diese mit f\u00fcrchterlicher Penetranz zu jucken an. Dagegen sind die einheimischen Moskitos, deren Stiche f\u00fcr 15 Minuten jucken und danach nur noch Beulen sind, eine wahre Wohltat.<\/p>\n<p>Nach nunmehr ununterbrochenem Sonnenschein seit meiner Ankunft auf den Andamanen erlebe ich einen Tag, der grauen Himmel und Wolken mit sich bringt. Ja das k\u00f6nne mal passieren sagen die Einheimischen, morgen w\u00e4ren die verschwunden. Also die perfekte Gelegenheit am Blog zu schreiben und andere n\u00fctzliche Dinge zu erledigen. Leider liegen sie total daneben, denn nachdem es in der Nacht bereits einen ersten massiven Regenschauer gibt, h\u00e4lt der Regen den ganzen folgenden Tag \u00fcber an. Ein wundervoller letzter Tag auf Long Island. Und selbst am Abreisetag hat sich nichts ge\u00e4ndert, um 7 Uhr in der fr\u00fch besteige ich in leichtem Schauer die F\u00e4hre, die mich innerhalb der n\u00e4chsten sechs Stunden zur\u00fcck nach Port Blair bringen soll. Sechs Stunden auf einem Boot, auch wenn es ein gr\u00f6\u00dferes ist, bei leicht unruhiger See, ein Traum f\u00fcr mich und meine anf\u00e4nglichen Versuche, der aufkommenden \u00dcbelkeit dadurch zu begegnen, dass ich auf Deck bleibe, werden durch einsetzenden Regen zunichte gemacht. Ob es die Wirkung der Pillen, oder die angeregte Unterhaltung mit anderen Reisenden ist, jedenfalls erreiche ich Port Blair mit vollst\u00e4ndigem Mageninhalt. Hier werde ich also meine letzte Nacht in Indien verbringen, ein letztes Mal Chana Masala und Dhal essen, bevor es weitergeht auf meiner Reise.<\/p>\n<p>Ein komisches Gef\u00fchl beschleicht mich schon, als ich am Morgen des 3. Februar in der Rickshaw zum Flughafen sitze. Langsam, aber sicher hei\u00dft es Abschied nehmen von Indien, denn von Port Blair bin ich in gut zwei Stunden in Kalkutta, wo ich meinen Flieger nach Bangkok besteige. Und als die Maschine von Air Asia auf der Startbahn beschleunigt, entlang der alten ausgemusterten und leicht Rost ansetzenden Maschinen, die am Rande Spalier zum Abschied zu stehen scheinen, da ziehen noch einmal die letzten 2,5 Monate, die ich in diesem Land verbracht habe an mir vorbei. Es war ein Auf und Ab, Hochs und Tiefs, aber insgesamt eines der kulturell vielf\u00e4ltigsten und beeindruckendsten L\u00e4nder, das ich bisher besucht habe. Was habe ich nicht geflucht und geschimpft auf meiner Reise durch Indien, aber all das verblasst vor den schillernden tiefen Eindr\u00fccken, die Indien bei mir hinterlassen hat. Begonnen beim spirituellen Varanasi, \u00fcber das arabisch anmutende Rajasthan, die \u201eliberalen\u201c Zonen Diu und Goa, das religi\u00f6se Hampi, ein pulsierendes Bombay und das entspannte gr\u00fcne kommunistische Kerala, Auroville, die einzigartige Stadt, bis zu den traumhaften Andamanen, ganz zu schweigen von den Orten die ich nicht besuchen konnte, wie Leh und Ladakh, Kaschmir, Amritsar und Rishikesh&#8230;einfach nur Incredible India!<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-710 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030964.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030964-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Havelock\" aria-describedby=\"gallery-1-724\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-724'>\n\t\t\t\tHavelock\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3207.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3207-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Beach No. 7\" aria-describedby=\"gallery-1-716\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-716'>\n\t\t\t\tBeach No. 7\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3192.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3192-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Sunset Beach No. 7\" aria-describedby=\"gallery-1-714\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-714'>\n\t\t\t\tSunset Beach No. 7\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3197.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3197-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Green Imperial Resort\" aria-describedby=\"gallery-1-715\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-715'>\n\t\t\t\tGreen Imperial Resort\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030952.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030952-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Let&#039;s Dive - Andaman Bubbles Havelock\" aria-describedby=\"gallery-1-723\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-723'>\n\t\t\t\tLet&#8217;s Dive &#8211; Andaman Bubbles Havelock\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030975.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030975-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Elephant Beach - Havelock\" aria-describedby=\"gallery-1-725\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-725'>\n\t\t\t\tElephant Beach &#8211; Havelock\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030980.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030980-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Dunghi action\" aria-describedby=\"gallery-1-726\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-726'>\n\t\t\t\tDunghi action\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030986.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030986-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Muchas gracias Ray\" aria-describedby=\"gallery-1-727\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-727'>\n\t\t\t\tMuchas gracias Ray\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030988.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030988-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Akshey und Jon - Dive instructors mit Kuchen und Kerze\" aria-describedby=\"gallery-1-728\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-728'>\n\t\t\t\tAkshey und Jon &#8211; Dive instructors mit Kuchen und Kerze\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030990.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030990-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Es soll wohl Gl\u00fcck bringen\" aria-describedby=\"gallery-1-729\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-729'>\n\t\t\t\tEs soll wohl Gl\u00fcck bringen\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030997.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1030997-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Lalaji Beach - Long Island\" aria-describedby=\"gallery-1-730\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-730'>\n\t\t\t\tLalaji Beach &#8211; Long Island\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3214.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3214-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Lalaji Beach - Long Island\" aria-describedby=\"gallery-1-717\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-717'>\n\t\t\t\tLalaji Beach &#8211; Long Island\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3226.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3226-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Long Island\" aria-describedby=\"gallery-1-718\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-718'>\n\t\t\t\tLong Island\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3261.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3261-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Long Island\" aria-describedby=\"gallery-1-721\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-721'>\n\t\t\t\tLong Island\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3237.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3237-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Dunghi - Long Island\" aria-describedby=\"gallery-1-719\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-719'>\n\t\t\t\tDunghi &#8211; Long Island\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3251.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3251-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Long Island\" aria-describedby=\"gallery-1-720\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-720'>\n\t\t\t\tLong Island\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/incredible.png'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/incredible-150x150.png\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Incredible India\" aria-describedby=\"gallery-1-722\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-722'>\n\t\t\t\tIncredible India\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem ich ca. 1200 km vom indischen Festland in Richtung Thailand geflogen bin, tauchen unter mir aus dem Nichts pl\u00f6tzlich Inseln auf..die Andamanen! 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