{"id":735,"date":"2012-05-11T05:39:27","date_gmt":"2012-05-11T03:39:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/?p=735"},"modified":"2012-05-11T05:39:27","modified_gmt":"2012-05-11T03:39:27","slug":"thailand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/2012\/05\/11\/thailand\/","title":{"rendered":"Thailand"},"content":{"rendered":"<p>Nach den 2,5 Monaten, die ich in Indien verbracht habe, f\u00fchle ich mich wie in einer anderen Welt, als ich in Bangkok lande. Alles ist so neu und modern, so sauber und geordnet und es funktioniert. Willkommen in Thailand. Mit mir stehen gef\u00fchlte Tausende anderer Touristen an den Schaltern der Immigration, um sich das Visum on Arrival abzuholen und in der Arrival Hall schmiegen sich die ersten elfengleichen jungen Thail\u00e4nderinnen an grauhaarige Fr\u00fch- und Sp\u00e4trentner mit Schmerbauch. Wa(h)re Liebe?!<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Eigentlich wollte ich Thailand ja meiden. Zu erschlossen und touristisch, zu viele Menschen. Aber nun hat es sich so ergeben, dass mein Freund Micha, samt zuk\u00fcnftiger Gemahlin vor Ort ist und da nutze ich die Gelegenheit, die beiden zu besuchen und die ein, oder andere Runde im Ring mit ihm zu verbringen. Denn was uns vor Jahren zusammengef\u00fchrt hat und am meisten verbindet, ist die Liebe zum Sport: BJJ, Grappling, Muay Thai, MMA. Doch noch bin ich in Bangkok und die beiden sind auf der Insel Ko Phi Phi. Per Taxi fahre ich auf den wunderbar glatt asphaltierten Stra\u00dfen Bangkoks zum Busterminal S\u00fcd. Ich habe ganz vergessen, dass man Taxi fahren kann, ohne sich den Kopf zu sto\u00dfen. 500 Baht (12,5 \u20ac) kostet der Spa\u00df, wobei der Taxifahrer den vereinbarten Preis mal eben um 100 Baht erh\u00f6ht, denn er habe \u201ekein Wechselgeld\u201c. Egal, ich bin in etwas in Eile, denn immerhin m\u00f6chte ich noch einen Nachtbus erwischen, der mich nach Krabi bringen soll, von wo aus die F\u00e4hre in Richtung Ko Phi Phi ablegt. Und kaum bin ich unter dem sch\u00fctzenden Dach des Terminals verschwunden, da setzt auch schon st\u00e4rkster Platzregen ein. Doch das Gl\u00fcck bleibt mir auch beim Ticketkauf hold, denn ich bekomme den letzten freien Platz im Bus und habe sogar noch Zeit, vorher etwas zu essen. Um erst mal vorsichtig in die thail\u00e4ndische Stra\u00dfenk\u00fcche einzusteigen, frage ich die Dame hinterm Tresen nach etwas Vegetarischem, worauf sie auf eine Schale deutet, die anscheinend Auberginencurry beinhaltet. Och ja, das sieht lecker aus und ich ordere es, zusammen mit einer ordentlichen Portion Reis. Beim ersten Bissen, stellt sich jedoch heraus, dass meine und ihre Definition von vegetarisch (kein totes Tier vs. kein Fleisch) nicht identisch sind, denn die vermeintliche Aubergine entpuppt sich als in Scheiben gehackter und gekochter Fisch, samt Gr\u00e4ten. Dies tr\u00fcbt mein erstes kulinarisches Erlebnis in Thailand etwas.<\/p>\n<p>Als ich meinen Bus gefunden habe, betrachte ich diesen ungl\u00e4ubig, habe ich doch die \u00f6ffentlichen Transportmittel Nepals und Indiens noch bestens in Erinnerung. Scheinbar neu und gepflegt, w\u00fcrde das Gef\u00e4hrt sicher den deutschen T\u00dcV bestehen, die Sitze sind sauber und verstellbar, es gibt LCD-Monitore, auf denen Filme gezeigt werden und neben Decken und Kissen, bekommen wir sogar Getr\u00e4nke und Snacks gereicht, als wir durch das n\u00e4chtliche Bangkok fahren.<\/p>\n<p>Doch so bequem es auf den ersten Blick auch aussah, so richtig konnte ich dann doch nicht schlafen und bin froh, als ich am n\u00e4chsten Morgen in Krabi den Bus verlassen kann, wo mir sogleich gesch\u00e4ftst\u00fcchtige Einheimische ein F\u00e4hrticket samt Transfer zum Hafen verkaufen. Die \u00dcberfahrt verl\u00e4uft gem\u00fctlich und aus der Ferne kann man bereits die karstigen Felsen sehen, die sich schroff aus dem Meer erheben. Doch so verlockend die Insel aus der Ferne auch wirkt, so abschreckend ist sie, als ich sie tats\u00e4chlich erreiche. Hier liegen Boote von Tauchschulen mit bestimmt 40+x sitzen, was Unterwassergedr\u00e4ngel garantiert und die Infrastruktur besteht vornehmlich aus Resorts, Restaurants, Souvenirshops, Tattoostudios und ein paar Tauschschulen. Dieses Muster wiederholt sich endlos und in den schmalen Gassen windet sich eine schier endlose Masse von \u201eBackpackern\u201c. Es kostet mich sichtlich \u00dcberwindung hier meinen Fu\u00df auf Land zu setzen und nicht sogleich die R\u00fcckreise anzutreten und w\u00e4ren Micha und Franzi nicht hier, die Insel w\u00fcrde wohl ohne mich auskommen m\u00fcssen. Kopfsch\u00fcttelnd reihe ich mich in die Karawane ein, suche und finde schlie\u00dflich die gemeinsame Herberge und muss kr\u00e4ftig schlucken, als man mir ein Zimmer f\u00fcr 800 Baht (20 \u20ac) mit Ventilator anbietet, ein belegtes Baguette soll 3-4\u20ac kosten und eine Kugel Eis 2\u20ac. Irgendwie kann ich mich nur an Aussagen wie \u201eThailand ist spottbillig\u201c erinnern und was ich hier erlebe, will sogar nicht dazu passen. Aber wen wundert es, kommen doch genug Menschen, die gewillt sind, diese Preise zu bezahlen.<\/p>\n<p>Nachdem der erste Schock verdaut ist, gibt es gro\u00dfes Hallo mit den beiden, wegen denen ich gekommen bin. Die sind auch nicht alleine, sondern haben noch drei Schweden im Schlepptau, die das alles organisiert haben. Mats und Jeanette, sowie ihren Bruder Johan, der seit 7-8-9 Jahren immer wieder auf die Insel f\u00e4hrt, weil es hier so sch\u00f6n ist und alles kennt und bestens bescheid wei\u00df. Falls ich es bisher noch nicht erw\u00e4hnt habe, sch\u00f6n ist relativ. Dies trifft auch f\u00fcr \u201etraumhafte Sandstr\u00e4nde an t\u00fcrkisem Wasser\u201c zu, vor allem, wenn man selbst nach 100m noch nicht einmal bis zu den Knien darin steht, von schwimmen ganz zu schweigen. Ein Hoch auf die Gezeiten.<\/p>\n<p>Zumindest gibt es schmackhaftes Essen. Doch auch hier werden keine Experimente gemacht. Wer langj\u00e4hrige Kenntnisse der \u00f6rtlichen Gastronomie vorzuweisen hat, wei\u00df wo man essen kann und wo nicht. Und eins haben die Thais den Indern voraus. Wenn die \u201escharf\u201c sagen, dann meinen die das auch und das kann schnell an die Grenzen des Ertr\u00e4glichen gehen, im Gegensatz zu meinen indischen Freunden, bei denen ich regelm\u00e4\u00dfig \u201eextra scharf\u201c geordert und im Anschluss noch frische Chili bestellt habe, damit es meiner Erwartung von scharf auch nur ann\u00e4hernd gerecht wurde. Extra scharf in Thailand kann dazu f\u00fchren, dass nicht nur Schwei\u00df auf Stirn und in der Region unter den Augen perlt, sondern das gesamte Essen kann ungenie\u00dfbar werden, von Reaktionen des Verdauungstraktes mal ganz abgesehen.<\/p>\n<p>Das Highlight auf Ko Phi Phi ist die Reggea Bar, in welcher ein Boxring die Mitte bildet und in welchem zuerst Thais Showeinlagen liefern, bevor sich G\u00e4ste f\u00fcr ein Eimerchen voll Alkohol gegenseitig versuchen zu verpr\u00fcgeln. Doch das Konzept geht auf und so finden sich pl\u00f6tzlich Wildfremde, Freunde, aber auch Damen in den verschiedensten Trunkenheitsgraden im Ring wieder, die sich f\u00fcr eine Mischung aus Jean Claude van Damme und Chuck Norris halten und von denen sich die meisten eine Keilerei auf Grundschulhofniveau liefern. Aber das Eimerchen mit minderwertigen lokalen Spirituosen winkt als Belohnung und so werden mal schnell 10\u20ac gespart und die Promille erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck im Hostel, erhalten wir die schlechte Nachricht: Johan liegt vor Schmerzen gekr\u00fcmmt im Bett und kann sich nicht bewegen. Vermutlich ist es die Galle, da war schon mal was. Die einzige M\u00f6glichkeit \u00e4rztliche Hilfe zu bekommen, besteht darin, ihn zum \u00f6rtlichen Hospital zu bringen. Einfacher gesagt als getan, motorisierte Fahrzeuge gibt es nicht, daf\u00fcr sind die Wege zu schmal und laufen ist in seinem Zustand undenkbar. Doch Gottseidank bekommen wir von einem freundlichen Nachbarn einen Karren zur Verf\u00fcgung gestellt, mittels welchem wir Johan, nachdem dieser sich mit viel M\u00fche dort hinein bewegt hat, zum Krankenhaus schieben. Ein Arzt ist allerdings nicht vor Ort und der w\u00fcrde auch heute nicht mehr kommen, nein das w\u00e4re undenkbar, erst morgen fr\u00fch mit der F\u00e4hre, sagen uns die beiden Schwestern, die des gebrochenen Englischs m\u00e4chtig sind und \u201eGalle\u201c erst mal googlen m\u00fcssen. Das wirkt professionell und man hofft inst\u00e4ndig, dass einem ja nichts Ernsthaftes\u00a0 zusto\u00dfen mag, was die Notfallmedizin auf der Insel ernsthaft auf die Probe stellt. Wenigstens k\u00f6nnen sich die Schwestern durchringen, Johan Schmerzmittel zu verabreichen. Am n\u00e4chsten Morgen haben sich Jeanette und Johan entschlossen, nach Phuket in das n\u00e4chstgelegene internationale Krankenhaus zu fahren. Hoffentlich haben die da auch Google.<\/p>\n<p>Der Rest f\u00e4hrt mit einem der lokalen Longtailboote f\u00fcr 2,50 \u20ac &#8211; pro Person! \u2013 ca. 10 Minuten zum Strand, wo man sich sowohl sonnen, als auch schwimmen und schnorcheln kann. Zwar muss man etwas aufpassen, da es dort mehr Seeigel als Touristen gibt, aber wenn man diesen ausweicht, kann man sich an den vielen bunten Fischen erfreuen, auch Seepferdchen lassen sich blicken und selbst ein Blacktip reef shark gibt sich die Ehre im mannshohen Wasser.<\/p>\n<p>Am Nachmittag schauen wir im \u00f6rtlichen Muay Thai Stadion vorbei, was recht verlassen wirkt, aber Micha hat f\u00fcr heute ein Date mit dem Trainer vereinbart und ich m\u00f6chte mir das zuerst anschauen, bevor ich mitmache. Doch w\u00e4hrend ich nach den ersten Minuten des Zuschauens schon bereue, meinen Turnbeutel zuhause gelassen zu haben, bin ich nach einer Stunde unglaublich froh \u00fcber die Entscheidung, als Micha nach ausgiebigem Pratzentraining bei gef\u00fchlten 35+x Grad und 80% Luftfeuchtigkeit noch am Sandsack maltr\u00e4tiert wird. Am Ende sind alle Beteiligten \u2013 der Trainer, Micha und ich \u2013 zufrieden und ich beschlie\u00dfe am n\u00e4chsten Tag mitzumachen.<\/p>\n<p>Mats hat sich inzwischen entschieden auch nach Phuket zu fahren, damit Jeanette und Johan nicht so allein sind und die drei Deutschen fahren nach Ao Nang, einem Ort an der K\u00fcste auf dem Festland, der auch haupts\u00e4chlich nur aus touristischer Infrastruktur zu bestehen scheint. Aber er hat sch\u00f6ne Str\u00e4nde und wenn man gewillt ist, \u00fcber steile Treppen zu steigen oder durch h\u00fcfttiefes Wasser zu waten, dann kann man auch Sonne und Meer ohne die Horden lederh\u00e4utiger sonnenanbetender Lethargisten genie\u00dfen. Und auch hier wird Muay Thai gelehrt, sehr zur Freude der m\u00e4nnlichen Mitglieder unserer Gruppe.<\/p>\n<p>Ao Nang ist aber auch ber\u00fchmt f\u00fcr seine Felsen und die unz\u00e4hligen Kletterm\u00f6glichkeiten und wo wir schon mal da sind, wollen wir uns das nicht entgehen lassen und buchen eine halbt\u00e4gige Klettertour. 8 Uhr soll es los gehen und frisch und munter und voller Erwartung stehen wir vor unserem Hotel, doch niemand kommt. Mit leichter Versp\u00e4tung werden wir dann doch noch abgeholt und gehen zum Treffpunkt, wo wir auf unseren Transport warten. Die mittelm\u00e4\u00dfig bis schlecht gelaunte und von ihren Kunden genervte Eigent\u00fcmerin deutschen Ursprungs des Klettershops l\u00e4sst nicht viel Gutes erwarten und als sie verk\u00fcndet, ihr gehe es \u201ebeschissen\u201c, denn sie habe gestern mindestens eine Flasche Wodka getrunken und habe nun gar keine Lust zum Arbeiten, suche ich verzweifelt nach einem Plan B. Doch ihr \u201earbeiten\u201c besteht nur darin alle mit Klettergurt und Schuhen auszustatten, bevor sie uns an einen ihrer thail\u00e4ndischen Mitarbeiter \u00fcbergibt. Mit diesem geht es im Wagen zum Hafen und von dort aus per Boot zum Kletterstrand, der auf dem Landweg nicht zu erreichen ist. Malerisch gerahmt von den schroffen steil aufragenden Felsw\u00e4nden liegt er da, Railay Beach und die W\u00e4nde warten nur darauf von uns erklettert zu werden. Nun ja, ganz so ist es nicht, schlie\u00dflich sind wir alles drei blutige Anf\u00e4nger, was sich sowohl in Kondition und Technik bemerkbar macht, aber wir haben ausgiebig Spa\u00df und unsere Erfolgserlebnisse vor traumhafter Kulisse und bereuen unsere Entscheidung nur einen halben Tag gebucht zu haben auch nicht, denn der war vollkommen ausreichend.<\/p>\n<p>Gar nicht so weit entfernt von unserem Hotel gibt es einen Fossilienstrand und da ein wenig Bildung im Urlaub auch nicht schaden kann, haben wir beschlossen uns diesen anzusehen. Sportlich und ambitioniert wie wir sind, machen wir uns zu Fu\u00df auf den Weg, denn auf der Karte sah es gar nicht soweit aus. Als aber nach einer Stunde des lustigen Wanderns in der prallen Sonne noch kein Strand in Sicht ist, werfen wir all unsere Ambitionen \u00fcber Board und h\u00fcpfen in eine Art Pick-Up, der uns f\u00fcr schmale Kasse zum Ziel bringt. Hier m\u00f6chte man 200 Baht von uns, bevor wir den Strand besichtigen d\u00fcrfen, doch bevor wir dies bezahlen stellt sich heraus, dass dieser nur bei Ebbe wirklich zu besichtigen ist, wir aber gerade Flut haben und somit all die sch\u00f6nen Fossilien gar nicht sichtbar sind. Naja, Spa\u00df hat es trotzdem gemacht und gelacht haben wir auch ausgiebig, also was soll\u2019s, machen wir uns eben wieder auf den R\u00fcckweg, schauen uns den Sonnenuntergang am heimischen Strand an und g\u00f6nnen uns zur Feier des Tages ein all-you-can-eat-BBQ, welches uns zu H\u00f6chstleistungen motiviert, da wir bereits ausgiebig ges\u00e4ttigt feststellen, dass All-you-can-eat auch Eiscreme beinhaltet und wer m\u00f6chte da nur einmal gehen&#8230;.<\/p>\n<p>Am 11. Februar machen wir uns auf den Weg nach Bangkok, die letzten Tage werden dort verbracht, bevor die Urlauber nach Hause fliegen und ich weiter reise. Franzi steht auch p\u00fcnktlich 30 Minuten vor Abfahrt nerv\u00f6s vor der T\u00fcr und findet die Lethargie und Ruhe, mit der Micha und ich uns auf die Abreise vorbereiten \u00fcberhaupt nicht witzig. Macht aber nichts, denn schlie\u00dflich sind wir alle p\u00fcnktlich vor dem Hotel, als unser Taxi eintrifft. Am Flughafen von Krabi treffen wir auch unsere schwedischen Freunde wieder. Bei Johan wurde ein Kronkorken gro\u00dfer Gallenstein entfernt, welcher die enormen Schmerzen erkl\u00e4rt und was ihn nun erleichtert wieder lachen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Unser Thailand-Experte hat ein Hotel auf der Kaosan-Road, der \u201eBackpackerstra\u00dfe\u201c schlechthin in Bangkok ausgesucht, welches leider kein freies Zimmer mehr f\u00fcr mich hat. Ach halb so wild, fast gegen\u00fcber ist das Lehk-Guesthouse und die einfachere Austattung der Zimmer spiegelt sich in den niedrigeren Preisen wieder, was meinem Budgetplan entschieden entgegen kommt. Zwar gibt es keine Steckdosen im Zimmer, aber immerhin schnelles Internet per Wlan. Es ist fr\u00fcher Nachmittag als wir alle einchecken und die Kaosan-Road \u201eschl\u00e4ft\u201c noch. Das wissen wir aber noch nicht. F\u00fcr den Abend haben die Schweden, sowie Micha und Franzi ein Gourmet-Dinner mit Showeinlagen und hinterher Tanz im Edelklub gebucht. Es gibt Haxe.<\/p>\n<p>Ich verbringe den Abend mit Benni aus Wurzen, einem Freund Michas, dem sowohl Pass als auch Kreditkarte gestohlen wurde, was dazu gef\u00fchrt hat, dass er seinen Flug umbuchen und sich eine Art Ersatzdokument bei der deutschen Botschaft besorgen muss. Doch die Botschaft ben\u00f6tigt daf\u00fcr einige Ausk\u00fcnfte des Einwohnermeldeamtes und da die Mitarbeiter dort mit enormer Antriebslosigkeit ausgestattet sind, wie Benni immer wieder betont, wartet er seit ein paar Tagen auf sein Dokument. So langsam erwacht die Kaosan, es ist ja auch erst 21 Uhr und ich sitze mit Benni mittendrin. Es ist schw\u00fcl, laut \u2013 Musik schallt aus allen Richtungen \u2013 und Menschenmassen schieben sich durch die Stra\u00dfen, vorbei an den Streetfoodst\u00e4nden, den Shops mit den \u201eMarkenklamotten\u201c und der aktuellsten Musik (hier macht der H\u00e4ndler sich gar nicht erst die M\u00fche, Cover zu drucken und auf die Rohlinge zu kleben, nein, hier wird per Edding markiert), den Bars, den Taxifahrern die \u201ePing-Pong Show cheap cheap\u201c anbieten und den Damen die st\u00e4ndig \u201eMassaaaaaaaasch\u201c kreischen und bei denen man nie wei\u00df, ob sie seri\u00f6s sind. Wir haben es uns an der Seite mit einem k\u00fchlem Bierchen und ein paar frittierten Insekten (K\u00e4fer, W\u00fcrmer, Heuschrecken) gem\u00fctlich gemacht. Bier ordern wir noch mal, bei den Insekten belassen wir es bei einer Portion.<\/p>\n<p>Als ich mich m\u00fcde und ersch\u00f6pft in mein Bett begebe, wird mir klar warum die Zimmer so billig waren. Es existiert praktisch keine Ger\u00e4uschisolierung und es f\u00fchlt sich an, als w\u00fcrde ich inmitten der Party schlafen. Selbst Ohrenst\u00f6psel sind kein patentes Mittel, erst als ich mir die Kopfh\u00f6rer des Telefons in die Ohren stecke und Musik mit voller Lautst\u00e4rke h\u00f6re, gelingt es mir in einen D\u00e4mmerungszustand zu versinken. Um 7.30 Uhr \u201ewerde ich wach\u201c, als die Bar nebenan die Musik endlich ausmacht.<\/p>\n<p>Voller Energie geht es mit Benni und Micha zum Rajadamnern Thaiboxstation. Leider hat das zu, aber daf\u00fcr bringen wir noch in Erfahrung, dass die besseren K\u00e4mpfe eh im Lumpinee Stadion stattfinden und die dortigen L\u00e4den auch \u00fcber ein breiteres Sortiment verf\u00fcgen. Somit bestens informiert, k\u00f6nnen wir uns auf den Weg zum legend\u00e4ren Weekendmarket begeben, der den Damen einen ganzen Tagesausflug wert ist, schlie\u00dflich kann man hier allerlei Krimkrams f\u00fcr g\u00fcnstiges Geld erwerben. Von Schuhen, \u00fcber Kleidung, Technik, Schmuck, Nippes, Kitsch und Lebensmittel, alles gibt es hier. Man kann sich vorstellen, dass wir drei Herren die weibliche Begeisterung nicht ansatzweise teilen und so f\u00e4llt unser Besuch recht kurz aus, w\u00e4hrend Franzi und Jeanette sich wieder eiligst auf die Jagd begeben.<\/p>\n<p>Doch die Chance einen Muay Thai\u2013Kampf live in Thailand zu erleben, lassen wir uns nat\u00fcrlich nicht entgehen. Bei unserer Ankunft am Lumpinee-Stadion werden wir auch gleich von einer \u201eBetreuerin\u201c in Empfang genommen, die uns zielsicher zum Schalter f\u00fcr 1st-class Tickets f\u00fcr Touristen f\u00fchrt und all die Vorteile aufz\u00e4hlt, die der Erwerb eines solchen Tickets h\u00e4tte. Zusammengefasst kann man es darauf reduzieren, dass man n\u00e4her am Geschehen sitzt und das Doppelte, oder Dreifache (ca. 50\u20ac) bezahlt. Machen wir aber nicht, wir kaufen \u201eThaiklasse\u201c und sitzen in einiger Entfernung zu den Locals, die ihren Wochenlohne auf die jeweiligen Favoriten verwetten. Ein interessantes Schauspiel, dem man aber nicht durchgehend folgen kann, will man nicht die Knockouts durch Ellenbogen, Tritte und Knie verpassen. Abgerundet wird das Event durch einen kleinen Einkaufsbummel durch den angeschlossenen Twins-Trainingsbedarf-Shop, wobei ich durch Budget- und Franzi &amp; Micha durch Gep\u00e4ckrestriktionen stark eingeschr\u00e4nkt werden.<\/p>\n<p>Der Vorteil der Kaosan-Road ist, dass es Thailand in Kompaktform bietet. Alles was man braucht ist vor Ort: Streetfood (Pad Thai &#8211; die klassischen gebratenen Nudeln, sowie verschiedenste Curries), frisches Obst (die wohl besten Mangos meines Lebens), Massagen (von klassisch Thai, \u00fcber Fu\u00df, bis \u00d6l, mit und ohne Happy End) und ein Muay Thai Gym, in dem sich sogar ehemalige Champions die Ehre geben, uns zu bespa\u00dfen. Sport ist immer ein guter Zeitvertreib und macht hungrig und wer hungrig und ersch\u00f6pft ist, geht auch gern mal zur Thaimassage. Dies ist jedoch eine eher schmerzhafte Prozedur, denn dort wird mit Knie und Ellenbogen unter Einsatz voller K\u00f6rperkraft gedr\u00fcckt und gezogen, dass es in den Gliedern nur so kracht. Seltsamerweise f\u00fchle ich mich hinterher tats\u00e4chlich besser, auch wenn ich bei der Massage selbst des \u00d6fteren die Z\u00e4hne aufeinander bei\u00dfen muss und mir das ein oder andere schmerzhafte St\u00f6hnen nicht verkneifen kann. Doch Micha und Franzi geht es da nicht anders.<\/p>\n<p>Mittlerweile haben die Kollegen vom Einwohnermeldeamt in Wurzen daf\u00fcr gesorgt, dass Benni sein Ausreisedokument bekommen hat und dieser ist nun \u2013 wie auch Mats und Jeanette \u2013 auf dem Weg nach Deutschland. Johan dreht ohne Gallenstein noch ein R\u00fcndchen durch Vietnam und ich habe bereits mein burmesisches Visum beantragt.<\/p>\n<p>Mit Micha und Franzi habe ich es sogar geschafft, die Kaosan-Road zu verlassen und wir haben uns Tempel angeschaut, sowie den \u00f6rtlichen Amulettmarkt besichtigt. Dort bieten etliche H\u00e4ndler und Experten auf dem Gebiet der Schutz-, Liebes- und Gl\u00fccksmagie unz\u00e4hlige Amulette und Medaillons an, welche die verschiedensten Wirkungen auf den Tr\u00e4ger haben sollen, w\u00e4hrend fachkundige Kunden, die Ware mit Lupen auf Qualit\u00e4t pr\u00fcfen. Als k\u00f6nne man Magie mit der Lupe erkennen.<\/p>\n<p>Wenn man in Bangkok unterwegs ist und Strecken per Taxi zur\u00fccklegen m\u00f6chte, fragt man sich wieso die \u00fcberhaupt ein Taxameter haben, denn gef\u00fchlte 90% der Taxifahrer weigern sich dies zu verwenden, sobald sie ausl\u00e4ndische Fahrg\u00e4ste haben und verlangen stattdessen \u201eleicht\u201c \u00fcberh\u00f6hte Fixpreise. So macht Taxifahren Spa\u00df und da mir das m\u00e4chtig auf die Nerven geht und ich zudem ungern in einem der h\u00e4ufig in Bangkok anzutreffenden Staus stehe, probiere ich eines der g\u00fcnstigen und wesentlich schnelleren Mopedtaxis aus. Kaum bin ich hinter dem Fahrer \u2013 der gut und gerne mein Gro\u00dfvater sein k\u00f6nnte \u2013 aufgestiegen, w\u00fcnschte ich, ich h\u00e4tte mich auf dem Amulettmarkt gr\u00fcndlich mit zahlreichen Schutz- und Gl\u00fccksmedaillons eingedeckt. Nachdem ich mich an die Geschwindigkeit und das Wechseln der Spur im Sekundentakt gew\u00f6hnt habe, muss ich nur noch um meine Kniescheiben bangen, wenn wir uns zwischen den stehenden Autos durchzw\u00e4ngen. Doch alles geht gut und unversehrt erreiche ich mein Ziel, nicht sicher, ob ich die Dienstleistung noch mal in Anspruch nehmen werde.<\/p>\n<p>Nachdem ich mich von Franzi und dem wei\u00dfen Krieger (Micha hat es dank Sonnenschutzfaktor 270, Schutzkleidung und Sonnenhut tats\u00e4chlich geschafft, den nordischen Teint zu erhalten) verabschiedet habe und diese \u201efreudig\u201c in das winterliche Deutschland zur\u00fcck reisen, ich endlich mein burmesisches Visum in den H\u00e4nden halte, steht der n\u00e4chste Schritt der Reisevorbereitung bevor: Geldbeschaffung. Denn laut Reisef\u00fchrer und Internet, ist es so gut wie unm\u00f6glich, mit \u00fcblichen Kreditkarten burmesische Kyat zu erhalten. Und getauscht werden nur \u201enagelneue\u201c (nicht geknickt und gefalzt, nicht beschmutzt, ab Jahrgang 2009 und in Farbe) Dollar- und Euronoten. Am liebsten Dollar. Gut, dass kann ja nicht so schwer sein, diese zu besorgen. Nachdem ich an die 30 Wechselstuben und Bankfilialen besucht und befragt habe, die sich bevorzugt gegenseitig empfehlen, realisiere ich, dass es doch schwerer ist als vermutet. Einen letzten \u201eGeheimtipp\u201c probiere ich noch, die Bangkok Bank, wo mich ein alter, grauhaariger, mit Erfahrung und Weisheit gesegneter Mitarbeiter in Empfang nimmt. Die Worte \u201eMyanmar\u201c (neu f\u00fcr Burma) und \u201eDollar\u201c lassen ihn verst\u00e4ndnisvoll nicken und l\u00e4chelnd bedeutet er mir, dass er mir helfen k\u00f6nne. Also tausche ich die thail\u00e4ndischen Baht, die ich vom Automaten abgehoben habe (Euro in Baht), in eine hoffentlich ausreichende Menge Dollar (Baht in Dollar), um diese dann in Burma sukzessive in die lokale W\u00e4hrung zu wechseln (Dollar in Kyat). Auch demjenigen, der vom Finanzwesen wenig versteht, d\u00fcrfte augenblicklich klar sein, welche Branche von der Regelung profitiert. Soviel sei verraten, der Reisende ist es nicht.<\/p>\n<p>Schwer f\u00e4llt mir der Abschied von Thailand angesichts der Atmosph\u00e4re der Kaosan-Road und dem dortigen Klientel nicht. Um kurz nach 7 Uhr geht mein Flieger, zwei Stunden vorher sollte man einchecken und eine Stunde braucht man bis zum Flughafen. Das Hostel bietet auch einen g\u00fcnstigen Shuttle-Service an. Das hei\u00dft, es gibt einen Shuttle-Service, der Transferwillige von den verschiedensten Herbergen einsammelt und f\u00fcr einen Bruchteil des Taxipreises zum Flughafen chauffiert und das zu jeder vollen Stunde. Also buche ich mich ein, f\u00fcr 4.00 Uhr. Dank der r\u00fccksichtsvollen Partygemeinde unten auf der Stra\u00dfe, finde ich von 1.30-3.30 Ruhe, dann hei\u00dft es, fix geduscht, den Rucksack geschnappt und unten vor dem Hostel auf das Shuttle gewartet..und gewartet..und gewartet.. Doch nur weil ich dies im Voraus bezahlt habe, hei\u00dft das noch lange nicht, dass es auch gebucht wurde. Als um 4.30 Uhr immer noch niemand erschienen ist, der mich einsammeln will, frage ich die transsexuelle Nachtschicht des Hostels, ob ich noch mit einem Transfer rechnen k\u00f6nne. Sie-Er telefoniert kurz und es stellt sich heraus, dass ich auf keiner Liste zu finden bin. Aber ich habe zumindest die Quittung vom Hostel. Nach einem kurzen Blick darauf, nimmt mich die Nachtschicht an die Hand und entf\u00fchrt mich aus der Runde ihrer Freunde\/innen, die sich w\u00e4hrend des Wartens um mich versammelt haben und sich nun mit \u201eHandsome, you have to come back to Bangkok, ok?!\u201c verabschieden, zerrt mich zum n\u00e4chsten Taxifahrer und dr\u00fcckt diesem ein paar Geldscheine in die Hand, w\u00e4hrend die Situation erkl\u00e4rt wird. Hier zeigt sich, wer die Hosen anhat! Dieser hat verstanden, nickt kurz, wirft meinen Rucksack in den Kofferraum, l\u00e4sst mich auf dem R\u00fccksitz platz nehmen und wenig sp\u00e4ter fliegen wir mit Spitze 150 km\/h durch das n\u00e4chtliche Bangkok. Das hat zur Folge, dass wir in nur 30 Minuten den Flughafen erreichen und mein Flug gerettet ist. Bravisssimo, Burma ich komme!<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-735 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3271.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3271-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Ko Phi Phi\" aria-describedby=\"gallery-1-737\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-737'>\n\t\t\t\tKo Phi Phi\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3272.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3272-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3401.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3401-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Sunset Ao Nang\" aria-describedby=\"gallery-1-739\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-739'>\n\t\t\t\tSunset Ao Nang\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3404.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3404-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Sunset Ao Nang\" aria-describedby=\"gallery-1-740\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-740'>\n\t\t\t\tSunset Ao Nang\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3414.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3414-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Kaosan-Road 13.00\" aria-describedby=\"gallery-1-741\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-741'>\n\t\t\t\tKaosan-Road 13.00\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3415.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3415-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Erst in die Arena, dann in die Pfanne\" aria-describedby=\"gallery-1-742\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-742'>\n\t\t\t\tErst in die Arena, dann in die Pfanne\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3419.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3419-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Seafood am Strassenrand\" aria-describedby=\"gallery-1-743\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-743'>\n\t\t\t\tSeafood am Strassenrand\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3420.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3420-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Tempel Bangkok\" aria-describedby=\"gallery-1-744\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-744'>\n\t\t\t\tTempel Bangkok\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3422.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3422-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Tempel Bangkok\" aria-describedby=\"gallery-1-745\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-745'>\n\t\t\t\tTempel Bangkok\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3427.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3427-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Tempel Bangkok\" aria-describedby=\"gallery-1-746\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-746'>\n\t\t\t\tTempel Bangkok\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3435.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3435-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Great Palace - Bangkok\" aria-describedby=\"gallery-1-747\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-747'>\n\t\t\t\tGreat Palace &#8211; Bangkok\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3438.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3438-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Mangolovers\" aria-describedby=\"gallery-1-748\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-748'>\n\t\t\t\tMangolovers\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3441.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3441-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Streetfood\" aria-describedby=\"gallery-1-749\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-749'>\n\t\t\t\tStreetfood\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3446.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3446-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Wir lesen Thai!\" aria-describedby=\"gallery-1-750\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-750'>\n\t\t\t\tWir lesen Thai!\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3449.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3449-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Amulett gew\u00fcnscht?\" aria-describedby=\"gallery-1-751\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-751'>\n\t\t\t\tAmulett gew\u00fcnscht?\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3473.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3473-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Lumpinee - Muay Thai\" aria-describedby=\"gallery-1-752\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-752'>\n\t\t\t\tLumpinee &#8211; Muay Thai\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3486.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_3486-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Kaosan-Road - 24.00\" aria-describedby=\"gallery-1-753\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-753'>\n\t\t\t\tKaosan-Road &#8211; 24.00\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040013.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040013-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Longtails\" aria-describedby=\"gallery-1-754\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-754'>\n\t\t\t\tLongtails\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040016.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040016-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Nok Su Kao, in Schutzkleidung, samt Gemahlin und Mats\" aria-describedby=\"gallery-1-755\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-755'>\n\t\t\t\tNok Su Kao, in Schutzkleidung, samt Gemahlin und Mats\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach den 2,5 Monaten, die ich in Indien verbracht habe, f\u00fchle ich mich wie in einer anderen Welt, als ich in Bangkok lande. Alles ist so neu und modern, so sauber und geordnet und es funktioniert. Willkommen in Thailand. Mit &hellip; <a href=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/2012\/05\/11\/thailand\/\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/735"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=735"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/735\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":761,"href":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/735\/revisions\/761"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=735"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=735"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=735"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}