{"id":810,"date":"2012-09-01T00:31:59","date_gmt":"2012-08-31T22:31:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/?p=810"},"modified":"2012-09-01T00:31:59","modified_gmt":"2012-08-31T22:31:59","slug":"indonesien-bali","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/2012\/09\/01\/indonesien-bali\/","title":{"rendered":"Indonesien &#8211; Bali"},"content":{"rendered":"<p>In gro\u00dfen roten Buchstaben steht es auf der Arrivalcard, die mir die freundliche Air-Asia Flugbegleiterin in die Hand dr\u00fcckt: Todesstrafe f\u00fcr Drogenschmuggler. Obwohl ich die Tatsache sch\u00e4tze, dass man den entsprechenden Berufsstand vorab \u00fcber die Konsequenzen seiner T\u00e4tigkeit informiert, so ist es doch absurd, dies im Landeanflug auf Bali zu tun, denn dann d\u00fcrfte es zu sp\u00e4t sein&#8230;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Nachdem ich meine 25$ Visageb\u00fchr entrichtet habe und nun berechtigt bin, 30 Tage in Indonesien zu verweilen, mache ich mich auf die Suche nach meinem Empfangskomitee. Wer mindestens f\u00fcnf N\u00e4chte im The Island Hostel auf Bali bucht, bekommt neben einer einst\u00fcndigen Gratismassage auch noch einen kostenfreien Airporttransfer geboten. Vor dem Flughafen wartet bereits eine ganze Horde von Fahrern, Hotelangestellten und Reiseveranstaltern, die bei jedem Ank\u00f6mmling der die Arrivalhall verl\u00e4sst, hoffnungsvoll ihre Schildchen in die H\u00f6he strecken. Nachdem ich die Reihe mehrfach abgeschritten habe, steht fest, auf mich wartet niemand. Macht nichts, dann rufe ich eben im Hostel an und erinnere sie sanft an meine Ankunft. Ein \u00f6ffentliches Telefon ist nicht in Sicht, also frage ich den netten jungen Mann in dunkelblauer Uniform und mit Flughafenmitarbeiterausweis um den Hals, wo ich eins finden w\u00fcrde. Hier w\u00e4re keins \u2013 warum sollte es auch welche geben \u2013 aber er k\u00f6nne mit seinem Handy im Hostel anrufen, wenn ich ihm die Unkosten in H\u00f6he von f\u00fcnf Dollar erstatte. Am liebsten m\u00f6chte ich mich f\u00fcr diese Frechheit mit einer saftigen Ohrfeige bedanken, schenke ihm stattdessen ein nettes L\u00e4cheln und Schulterklopfen und gehe wieder nach drau\u00dfen. Diesmal steht Adi dort, ein kompakter kr\u00e4ftiger Balinese mit einer Liste in der Hand, der mich anspricht und mir erkl\u00e4rt, wir w\u00fcrden zum Hostel fahren, wenn die anderen da seien. Der Haken daran ist, \u201edie anderen\u201c kommen in den n\u00e4chsten anderthalb Stunden mit diversen Fl\u00fcgen.<\/p>\n<p>Der erste, der eintrifft ist Hans aus Holland. Ein sehr angenehmer Mensch, mit dem die restliche Zeit, die wir warten m\u00fcssen, schnell vergeht. Das Hostel ist mit Abstand das Beste, was mir bis dato begegnet ist. Im gro\u00dfz\u00fcgigen Dorm sind die bequemen Betten mit wei\u00dfen Vorh\u00e4ngen voneinander getrennt und im Innenhof gibt es einen gepflegten Pool, nebst Sonnenliegen, bl\u00fchenden B\u00e4umen und balinesischem Schrein. Das hat Stil, ist aber f\u00fcr asiatische Verh\u00e4ltnisse mit knapp 16\u20ac\u00a0pro Nacht auch nicht gerade g\u00fcnstig. Das gleiche gilt f\u00fcr die im hauseigenen Restaurant offerierten Speisen, die eine gekonnte Symbiose aus europ\u00e4ischer und balinesischer K\u00fcche darstellen. Als ich meinen k\u00f6stlichen Salat serviert bekomme, der mit frischen Kr\u00e4utern garniert ist und ich die Oliven und den Parmesan sehe, kommen mir vor Freude fast die Tr\u00e4nen. Mittlerweile kann ich mich gar nicht mehr erinnern, wann ich das letzte Mal derlei K\u00f6stlichkeiten zu Gesicht bekam. Eine Pizza aus dem Steinofen rundet das Mahl ab.<\/p>\n<p>Der Reisezeitenplaner auf weltreise-info.de hat es mir ja bereist mitgeteilt, der M\u00e4rz ist nicht der beste Monat, um nach Bali zu reisen, denn dann ist dort noch Regenzeit, aber Nebensaison. Zwar ist es durchaus angenehm warm und es regnet auch nicht den ganzen Tag, aber wenn es regnet, dann richtig, daf\u00fcr sind die Preise noch niedriger und es ist noch nicht \u00fcberf\u00fcllt. So kommt es, dass ich mit Hans und unserem jeweiligen Personal Surftrainer f\u00fcr wenig Geld im h\u00fcfttiefen Wasser stehe und versuche auf mein Surfbrett zu springen, w\u00e4hrend sich \u00fcber uns ein biblischer Regen ergie\u00dft, der mich hoffen l\u00e4sst, irgendwo in der N\u00e4he sei eine Arche verborgen.<\/p>\n<p>Das wichtigste Utensil auf Bali ist ein ordentliches Zweirad. Dies ist die einzige M\u00f6glichkeit, halbwegs z\u00fcgig und bequem durch den (Links)Verkehr zu kommen. Zwar gibt es Ampeln, an denen die Balinesen auch meist halten, aber wo diese nicht existieren, gilt das Recht des Schnelleren. Es wird \u00fcberholt von L\u00fccke zu L\u00fccke, rechts und links von Autos und Lastwagen und man schl\u00e4ngelt sich an Kreuzungen aneinander vorbei. Hier existiert eine Form des Stra\u00dfenanarchismus, dem die Polizei nur an einigen ausgew\u00e4hlten Punkten Herr werden kann. Wenn man sich erst daran gew\u00f6hnt hat, kommt eine gewisse Freude am Fahren auf, zumindest auf k\u00fcrzeren Strecken. Aber zun\u00e4chst brauche ich ein Moped. Anbieter gibt es genug und die freuen sich \u00fcber jeden Kunden. Das anstrengende ist jedoch die Verhandlung \u00fcber den Mietpreis. Obwohl mir die Preise f\u00fcr Scooter bekannt sind, bringt es rein gar nichts, mit diesen in die Verhandlung einzusteigen und darauf zu verweisen, dass dies die \u00fcblichen Preise seien. Denn jeder Vermieter m\u00f6chte sich in dem Erfolg sonnen, seinen Kunden nach oben gehandelt zu haben. Nach zwei Anmietungsversuchen, habe ich das System durchschaut und setze entsprechend niedriger an. Und siehe da, es funktioniert, ich bekomme einen sch\u00f6nen neuen Roller, Marke Honda Vario mit 125ccm f\u00fcr weniger als drei Euro pro Tag. Den Tank f\u00fcllt mir der obligatorische Tankwart an der Tankstelle f\u00fcr einen weiteren Euro und nun kann ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Apartment machen.<\/p>\n<p>Nach einiger Recherche im Internet habe ich mir 1-2 Angebote herausgesucht, bin aber nach der ersten Besichtigung schon vollends \u00fcberzeugt. Ein 1-Raum-Appartment, so gut wie neu, mit gro\u00dfem bequemen Bett, einflammigen Gaskocher, K\u00fchlschrank, TV und gro\u00dfer Glasfront, vor der sich der Gemeinschaftspool befindet, sowie ein \u201eTempel\u201c auf dem Dach sind hervorragende Argumente. Nach einem kostenintensiven Besuch im Bintang-Supermarkt, der auch westliche Produkte f\u00fchrt, der franz\u00f6sischen B\u00e4ckerei, es gibt dort Sauerteigbrot aus Roggenmehl und dem lokalen Markt, der eine riesige Auswahl an frischem \u2013 mir teilweise unbekannten \u2013 Obst und Gem\u00fcse bietet, sind K\u00fchlschrank und Vorratskammer prall gef\u00fcllt. Nach Monaten frisches, selbstgekochtes Essen ist eine Wohltat, auch wenn die balinesische K\u00fcche durchaus mit Leckereien zum Spottpreis \u2013 eine Mahlzeit im lokalen Restaurant (Warung) kostet 1-2\u20ac, manchmal inklusive der Getr\u00e4nke \u2013 aufwarten kann. Monet\u00e4r gesehen ist es also unsinnig selbst zu kochen, aber darauf habe ich mich so lange gefreut.<\/p>\n<p>Und auch sportlich kann ich mich endlich mal wieder angemessen bet\u00e4tigen, da Niko (Deutsch-Indonesier) auf Bali sein Gym (www.synergyjiujitsu.com) gleich um die Ecke hat. Au\u00dfer Essen und Sport passiert nicht viel. Ab und an fahre ich mal zum Strand, der zwar ein paar nette Beachbars, aber ansonsten nur Wellen f\u00fcr Surfer zu bieten hat. Insgesamt sind die touristischen Regionen wenig verlockend. Der typische australische Surfer hat lange blonde Haare, wirkt von hinten feminin und \u00fcberrascht, wenn er sich umdreht mit einem ausgepr\u00e4gten Oberlippenbart. Gerne werden auch funky Basecaps und Tanktops mit Biermarkenprint getragen, w\u00e4hrend man sich in Kuta zu schlechter Musik mal so richtig voll laufen l\u00e4sst. Gott sei Dank war ich weise und mein Heim liegt abseits der belebten Gegenden \u2013 ca. 200m vom lokalen Gef\u00e4ngnis \u2013 und so bleibt mir nicht nur das australische Elend erspart, nein auch Begegnungen mit den Stra\u00dfenverk\u00e4ufern, die Viagra, Ephedrin und allerlei illegale Substanzen anbieten, sowie den jungen Damen \u2013 mitunter auch im Herrenk\u00f6rper -, die nach Sonnenuntergang wie Pilze aus dem Boden schie\u00dfen und dann jeden m\u00e4nnlichen Tourist \u201emassieren\u201c m\u00f6chten, werden so vermieden.<\/p>\n<p>Stattdessen kann ich mich ganz in Ruhe dem ausgiebigen M\u00fc\u00dfiggang widmen, der ab und an von seichten Kl\u00e4ngen balinesischer Musik begleitet wird, wenn mal wieder eine der unz\u00e4hligen Zeremonien in der Nachbarschaft stattfindet, die fester Bestandteil der balinesischen Kultur sind. Spiritualit\u00e4t und Religion haben in der balinesischen Kultur einen hohen Stellenwert, an fast jeder Ecke findet sich ein Schrein, oder Tempel, mitunter einfach am Stra\u00dfenrand, an denen jeden Morgen kleine Opfersch\u00e4lchen aus Bl\u00e4ttern mit etwas Reis, Bl\u00fcten und R\u00e4ucherst\u00e4bchen geopfert werden.<\/p>\n<p>Auf der Suche nach einem seri\u00f6sen Devisenh\u00e4ndler fahre ich die Stra\u00dfen auf und ab und vergleiche die aktuellen $-Wechselkurse. 9050, 9100, 9130, 9499..ha, da h\u00e4tte ich meinen Geldwechsler doch gefunden. Fix den Scooter abgestellt und schon beginnen zwei schmierige Gestalten, um mich zu werben. \u201eMein Freund\u201c nennen sie mich und lotsen mich in ihr \u201eB\u00fcro\u201c. Das B\u00fcro befindet sich in einem Hinterhof und besteht aus einem Tresen, der am Eingang einer offenen Garage steht. Obwohl mir in diesem Moment bereits bewusst ist, dass hier vermutlich einige Deals, aber bestimmt keine seri\u00f6sen W\u00e4hrungsk\u00e4ufe abgeschlossen werden, m\u00f6chte ich mir das Spektakel nicht entgehen lassen. Nachdem man ein wenig \u00fcber die St\u00fcckelung meiner Dollarnoten gem\u00e4kelt und mir mitgeteilt hat, dass es f\u00fcr die 1$-Noten einen schlechteren Kurs geben w\u00fcrde beginnt das gro\u00dfe Geldz\u00e4hlen. Die per Seniorentaschenrechner (gro\u00dfe Tasten und riesiges Display) ermittelte Summe in Rupiahs betr\u00e4gt 945.000. Der im Z\u00e4hlen von Geldscheinen \u00fcberdurchschnittlich begabte Kollege z\u00e4hlt auch sogleich \u00a0vor meinen Augen die errechnete Summe mittels gebrauchter 20.000-Rupiahs-Noten ab. W\u00e4re es nicht einfacher bei dieser Summe 50.000er oder 100.000 zu nehmen? Aber gut, wenn hier Geld gewaschen werden soll \u2013 was den \u00fcberdurchschnittlich guten Wechselkurs erkl\u00e4ren w\u00fcrde -, werde ich dem Reinigungsprozess nicht im Wege stehen. Als er fertig ist mit Z\u00e4hlen legt er mir den Stapel auf den Tresen und muss \u00fcberrascht feststellen, dass ich geldz\u00e4hltechnisch, was Geschwindigkeit und Genauigkeit angeht, mindestens gewachsen, wenn nicht sogar \u00fcberlegen bin, denn ich komme auf glatte 650.000 Rupiahs, was ich in einem zweiten Z\u00e4hlvorgang noch mal verifiziere. \u201eKomisch!\u201c, sagen die beiden Schlingel und, \u201eDas kann doch gar nicht sein!\u201c. Also z\u00e4hlt er noch mal, wobei seine H\u00e4nde aus meinem Sichtbereich und hinter den Schalter ab- und dann wieder auftauchen. Als er fertig ist, h\u00e4lt er, soweit ich mitgez\u00e4hlt habe 970.000 Rupiahs in den H\u00e4nden. Nun wird\u2019s lustig und bevor ich nachz\u00e4hlen darf, nimmt er den Stapel noch mal kurz in die H\u00e4nde und ich komme wieder bei zweimaligen Z\u00e4hlen auf 650. Das geht so noch 2-3 Mal hin und her, bis ich mit den 650 in der Hand vorschlage, er kann mir doch den fehlenden Betrag von knapp 300.000 einfach geben, dann w\u00e4ren wir stimmig. Das m\u00f6chte er nun auf gar keinen Fall und so nehme ich meine $ und ziehe von dannen.<\/p>\n<p>Gerne erinnere ich mich auch an die Nacht, als ich gegen 2 Uhr morgens wach werde, weil ich das Gef\u00fchl hatte, da ist einer der unz\u00e4hligen kleinen Geckos, die \u00fcberall an den W\u00e4nden kleben, auf meinem Bett gelandet, um dann festzustellen, dass es sich um Wassertropfen handelt. Das Bett l\u00e4sst sich nicht wirklich verschieben, aber zumindest kann ich am n\u00e4chsten Morgen Made (den Property Manager) anrufen, welcher die Reparatur veranlasst. Wobei der Begriff \u201eReparatur\u201c etwas hoch gegriffen ist, wie ich feststelle, als man mir eine Winkelschiene an die Decke schraubt, um damit das Wasser aufzufangen und seitlich abzuleiten, wo es dann in einem improvisierten Colaflaschentrichter aufgefangen wird und per Schlauch in das Waschbecken abflie\u00dfen soll. Andererseits ist mir auch bewusst, dass hier niemand wegen \u201eein paar Wassertropfen\u201c den \u00fcber mir befindlichen Tempelboden aus Zement aufstemmt, um die Ursache zu suchen. Beeindruckt von den zur Schau gestellten Improvisationstalenten, kann ich es kaum erwarten, dass es wieder regnet und ich brauche auch nicht lange zu warten. Bereits am gleichen Abend, kann ich die Konstruktion unter realen Bedingungen begutachten und stelle Folgendes fest: 1. Das Bett bleibt trocken. 2. Daf\u00fcr tropft es jetzt an zwei anderen Stellen entlang der Schiene, wo sie angebohrt wurde. 3. Durch den Flaschentrichter rinnt nicht ein einziger Tropfen Wasser (das hat sich auch bis zu meiner Abreise nicht ge\u00e4ndert). Aber wenigstens kann ich an den beiden Stellen Sch\u00fcssel und Eimer platzieren.<\/p>\n<p>Kurz vor dem 23. M\u00e4rz, fangen einige Balinesen und Ausl\u00e4nder hektisch an die Insel zu verlassen. Was steht uns bevor? Nyepi, day of silence. Daf\u00fcr gibt es ein paar einfache Grundregeln, die auch der Nicht-Gl\u00e4ubige eizuhalten hat, was von Freiwilligen \u00fcberwacht wird. Zu diesen geh\u00f6ren, kein Feuer\/Licht, kein L\u00e4rm, keine Arbeit, kein Reisen. Dies f\u00fchrt dazu, dass man faktisch gezwungen ist, an diesem Tag zu Hause zu bleiben, aber dabei so zu tun, als w\u00e4re man nicht da. Da es nach einem Tag auch schon vorbei ist, kann ich die Aufregung die im Vorfeld gemacht wurde nicht ganz verstehen, aber gut. Interessant ist auch der Vorabend des Nyepih, an dem die Balinesen allerlei Figuren aus Pappmach\u00e9 unter musikalischer Begleitung duruch die Stra\u00dfen tragen. Diese Figuren stellen \u201escheu\u00dfliche\u201c Geister und D\u00e4monen dar, die nach Abschluss der Zeremonie verbrannt werden, damit \u201esie sich in Rauch aufl\u00f6sen und durch den Wind zu Nachbarinseln gelangen, wo sie dann ihr Unwesen treiben k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>W\u00e4re nicht noch mein Freund Maik f\u00fcr ein paar Tage vorbeigekommen, ich glaube, ich h\u00e4tte nichts mehr gemacht auf der Insel. Aber ihm habe ich es zu verdanken, dass ich \u2013 neben einer mehrst\u00fcndigen Scootertour durch das balinesische Verkehrschaos, zu einem \u201eTraumstrand\u201c, der sich dann lediglich als ein weiterer der eher unansehnlichen Surferstr\u00e4nde entpuppte \u2013 zu der kurz vor Bali liegenden Insel Lembongan aufgebrochen bin. Obwohl wir nur eine Nacht dort verweilten, haben wir es geschafft, vier Tauchg\u00e4nge zu absolvieren, von welchem mir besonders derjenige in Erinnerung geblieben ist, bei dem 4-5m breite Mantarochen beinahe \u00fcber unsere K\u00f6pfe hinwegschwebten. Rochen an sich sind schon \u00e4u\u00dferst elegante Tiere, aber in dieser Dimension und Perspektive nochmal etwas Au\u00dfergew\u00f6hnliches.<\/p>\n<p>Von den gut zwei Monaten, die ich insgesamt in Indonesien war, habe ich knappe zwei Wochen in einem \u201eVipassana Meditation Retreat\u201c nahe der Hauptstadt Jakarta verbracht, aber davon werde ich ausf\u00fchrlich in einem separat berichten. Und so ziehen die Tage ins Land, die Energie und Reiselust kommen langsam zur\u00fcck und ich freue mich richtig auf mein n\u00e4chstes Ziel Argentinien. Aber noch habe ich das Land nicht verlassen.<\/p>\n<p>Wir haben den 25. April und ich gehe \u201emorgens\u201c um 11 Uhr aus dem Haus, um zum Supermarkt zu fahren, als ich feststelle, mein Scooter steht nicht mehr da, wo ich ihn geparkt habe. Also mal eben fix links und rechts kurz gesucht, aber ohne Resultat. Dies zwingt zur Annahme: Diebstahl. Schweren Herzens rufe ich den Besitzer an, der sich sehr \u00fcber meinen Anruf freut, da er annimmt, ich w\u00fcrde das Leihverh\u00e4ltnis verl\u00e4ngern wollen. Als er verstanden hat, worum es geht, ist er nicht mehr ganz so happy und das Theater beginnt.<\/p>\n<p>Was sich hinter dem hier scheinbar so harmlosen Begriff \u201eTheater\u201c verbirgt, soll der interessierte Leser umgehend erfahren. Zun\u00e4chst kommt Jack (eigentlich Jakob, der Vermieter) vorbei und inspiziert den Tatort. Als er den Scooter auch nicht finden kann, teilt er mir mit, wir w\u00fcrden nun zu jemandem aus seiner Familie fahren, der Polizist sei. So gelangen wir zu einem H\u00e4uschen der Verkehrspolizei, wo nach kurzer Wartezeit der entfernte Verwandte auftaucht. Der wei\u00df nun ganz genau was zu tun ist. Es m\u00fcssen s\u00e4mtliche Dokumente (Brief, Zulassung etc.) beschafft und dann zur zust\u00e4ndigen Polizeidienststelle gefahren werden. Ich bin verbl\u00fcfft! Ein derartiges Vorgehen h\u00e4tte ich nun wirklich nicht erwartet. N\u00e4chste Station ist also Jack\u2019s Haus, wo wir die ben\u00f6tigten Dokumente einsammeln, um danach zum ewig weit entfernten Kommissariat zu fahren, welches wir nach nur einer Stunde Fahrt erreichen. Hier sitzen bereits f\u00fcnf andere Leute und drei Beamte im Anzeigenaufnahmeraum, was nat\u00fcrlich erkl\u00e4rt, warum es ungef\u00e4hr 3,5 Stunden dauert, bis wir an der Reihe sind. Brav erz\u00e4hle ich, was ich wei\u00df, wobei Jack hier und da als \u00dcbersetzer einspringt. Nachdem die Anzeige aufgenommen ist, teilt man mir mit, dass ich nun \u201evernommen\u201c werden m\u00fcsse, was ca. 2-3 Stunden in Anspruch nehmen w\u00fcrde. Nur schwer kann ich mich des Verlangens in Lauthalses Lachen auszubrechen erwehren. Was bitte habe ich denn dann eben dem guten Mann in seine Schreibmaschine erz\u00e4hlt? Das Problem bei der Vernehmung ist, dass der Beamte kein Englisch spricht und einen kompetenten \u00dcbersetzer gibt es weit und breit nicht. Darum solle ich am n\u00e4chsten Tag wiederkommen. Jack hat die glorreiche Idee, dass er ja am n\u00e4chsten Tag zu der Vernehmung gehen k\u00f6nne. Das finden sowohl die Beamten, als auch ich gut, da ich nicht die geringste Lust versp\u00fcre, die Ineffizienz der Polizei noch einmal zu erleben. Zudem darf ich mir noch Gedanken machen, wo ich die 1.500$ her bekomme, die ich laut Mietvertrag bei Abhandenkommen des Scooters dem Eigent\u00fcmer schulde. Meinen Vorschlag ihm einen neuen Scooter zu kaufen findet er auch gut und so machen wir uns auf den Weg zum H\u00e4ndler. Doch anscheinend gehen unsere Vorstellungen von neu weit auseinander. W\u00e4hrend ich neu als \u201eanderen, gebrauchten, im gleichen Alter\u201c definiere, ist f\u00fcr ihn neu=neu. Und da wird auch direkt im Showroom zum Topmodell durchmarschiert, was es f\u00fcr 1.700$\u00a0 zu erwerben gibt. Ganz sch\u00f6n frech der kleine Balinese und nat\u00fcrlich gibt es keinen \u201eneuen\u201c Scooter. Damit der Tag keine v\u00f6llige Katastrophe ist, genehmige ich mir abends Pizza \u2013 Size: Familiy \u2013 und Donuts.<\/p>\n<p>Ich verbringe ich den n\u00e4chsten Morgen \u201eguter Dinge\u201c am Pool, was bleibt mir auch anderes \u00fcbrig, als ich gegen Mittag zuf\u00e4llig auf mein Telefon schaue und etliche Anrufe in Abwesenheit vorfinde. Als ich zur\u00fcckrufe, meldet sich Inspektor Agung vom Kommissariat, der mich gerne zur Vernehmung h\u00e4tte. An dieser Stelle bewundere ich die konsistente und verl\u00e4ssliche Herangehensweise der Polizei an den Fall und teile ihm mit, dass ich ohne Transportmittel sei und \u00f6ffentliche Verkehrsmittel quasi nicht existieren w\u00fcrden. Das l\u00e4sst er nicht gelten und entsendet Jack, der mich abholt und zur Polizei bringt. Nach nur vier Stunden bin ich wieder zu Hause und der Aufwand hat sich riesig gelohnt, denn ich habe (erneut) zu Protokoll gegeben, wann und wo ich es abgestellt, es zuletzt gesehen und den Diebstahl bemerkt habe. Die gute Nachricht des Tages ist, das Jack festgestellt hat, dass noch eine g\u00fcltige Versicherungspolice f\u00fcr das Moped existiert. Dies ist bei weitem nicht \u00fcblich und auch nur der Fall, wenn der Erwerb finanziert wird. Dann verlangt die Bank dieses und in meinem Fall konnte Jack das Darlehen vorzeitig zur\u00fcckzahlen, aber die Versicherung l\u00e4uft noch. Er verspricht mir dort anzufragen, wie es denn um den Schadensersatz bestellt w\u00e4re.<\/p>\n<p>Mittlerweile haben wir den 27. April und gegen 22.40 Uhr geht mein Flieger.\u00a0 Gerne h\u00e4tte ich meinen letzten Tag mit angenehmen Sachen verbracht, aber gegen 8.30 Uhr steht Jack auf der Matte und wir fahren wieder zum Kommissariat. Als wir um 9.30 Uhr dort ankommen, sind alle Mitarbeiter im Trainingsanzug, denn heute ist \u201eSporttag\u201c. Der sportliche Teil ist bereits vorbei, aber vor dem Eingang wird nun gemeinschaftlich gesungen und man l\u00e4sst uns bis um 10 Uhr warten, bevor wir zu einem Kommissar d\u00fcrfen, der uns weitere der circa 20 f\u00fcr die Versicherung ben\u00f6tigten Dokumente ausstellt. Lediglich die Aussicht auf eine Erstattung von 80-85% des Neupreises bewegt mich, nicht vorzeitig wieder abzureisen. Beim Inspektor treten ungeahnte Probleme auf, da ich meine Religion angeben soll, um bei Gott schw\u00f6ren zu k\u00f6nnen, dass ich die Wahrheit gesagt h\u00e4tte. Ich bin doch aber Atheist und mit Gott habe ich es nicht so, erkl\u00e4re ich, aber ich k\u00f6nne so schw\u00f6ren. Diese Situation erfordert eine l\u00e4ngere Beratung zwischen dem Inspektor, der nebenbei auch wissen m\u00f6chte, wie wir dass denn in Deutschland handhaben w\u00fcrden, wenn wir nicht auf Gott schw\u00f6ren w\u00fcrden, seinen Mitarbeitern und eventuellen Vorgesetzten, bevor mir gestattet wird \u201eeinfach so zu schw\u00f6ren\u201c. Am Schluss haben wir fast alle Dokumente zusammen, welche die Versicherung ben\u00f6tigt, die Polizei m\u00f6chte lediglich gerne noch einen Monat ermitteln, bevor sie ihren Abschlussbericht erstellt. Ich dachte Jack h\u00e4tte auch das \u201egeregelt\u201c, aber die Ermittlungen nach einem Tag einzustellen scheint etwas zu offensichtlich zu sein, selbst in Bali. Zum Zeitpunkt des Schreibens, es ist der 31. August 2012, ist (lt. Jack) immer noch kein Geld von der Versicherung \u00fcberwiesen worden.<\/p>\n<p>Und so sitze ich am Abend ein wenig schwerm\u00fctig im Taxi, fahre auf dem Weg zum Flughafen durch die Stra\u00dfen, vorbei an den Orten, die ich in den letzten Wochen t\u00e4glich passiert habe und mir nun ein wenig wie mein zuhause vorkommen und denke an die Menschen, die den Aufenthalt in Bali so sch\u00f6n und unvergesslich gemacht haben..Niko, Angie, Steffi, Enrique, Made and Simen&#8230;.I hope to see you again one day!<\/p>\n<p>Eine letzte Diskussion, bevor ich das Land verlassen kann, muss ich am Schalter von Qatar Airways f\u00fchren, wo mir engagierte und penible Mitarbeiter der Fluggesellschaft mitteilen, ich w\u00fcrde ein R\u00fcckflugticket f\u00fcr die Einreise nach Argentinien ben\u00f6tigen und ich erst nach Unterzeichnung einer Verzichtserkl\u00e4rung bzgl. etwaiger Regressanspr\u00fcche gegen\u00fcber der Airline meinen Boardingpass bekomme.<\/p>\n<p>Doch nun hei\u00dft es zun\u00e4chst: Good bye Asia \u2013 Welcome America Latina!<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-810 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_4053.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_4053-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Apartment mit Schirmchen und Pool\" aria-describedby=\"gallery-1-813\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-813'>\n\t\t\t\tApartment mit Schirmchen und Pool\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_4055.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_4055-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Dachtempel\" aria-describedby=\"gallery-1-814\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-814'>\n\t\t\t\tDachtempel\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_4058.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_4058-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Dachtempel Detail\" aria-describedby=\"gallery-1-815\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-815'>\n\t\t\t\tDachtempel Detail\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_4063.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_4063-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Dachtempel\" aria-describedby=\"gallery-1-816\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-816'>\n\t\t\t\tDachtempel\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_4069_small.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/DSC_4069_small-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Niko und Sportfreunde Synergy MMA\" aria-describedby=\"gallery-1-817\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-817'>\n\t\t\t\tNiko und Sportfreunde Synergy MMA\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040058.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040058-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Bali beach\" aria-describedby=\"gallery-1-818\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-818'>\n\t\t\t\tBali beach\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040076.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040076-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Ogoh-Ogoh\" aria-describedby=\"gallery-1-819\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-819'>\n\t\t\t\tOgoh-Ogoh\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040087.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040087-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Ogoh-Ogoh\" aria-describedby=\"gallery-1-820\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-820'>\n\t\t\t\tOgoh-Ogoh\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040090.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040090-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Bali beach\" aria-describedby=\"gallery-1-821\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-821'>\n\t\t\t\tBali beach\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040098.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040098-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Bali Reisterassen\" aria-describedby=\"gallery-1-822\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-822'>\n\t\t\t\tBali Reisterassen\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040103.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040103-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Bali Beachbar - Sunset\" aria-describedby=\"gallery-1-823\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-823'>\n\t\t\t\tBali Beachbar &#8211; Sunset\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040106.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040106-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Bali Beachbar - Sunset\" aria-describedby=\"gallery-1-824\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-824'>\n\t\t\t\tBali Beachbar &#8211; Sunset\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040107.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040107-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Bali Vulkan\" aria-describedby=\"gallery-1-825\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-825'>\n\t\t\t\tBali Vulkan\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040108.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040108-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Bali Vulkan\" aria-describedby=\"gallery-1-826\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-826'>\n\t\t\t\tBali Vulkan\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040109.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040109-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Lembongan Tourist Information\" aria-describedby=\"gallery-1-827\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-827'>\n\t\t\t\tLembongan Tourist Information\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040124.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040124-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\u00fcber den D\u00e4chern von Bali\" aria-describedby=\"gallery-1-828\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-828'>\n\t\t\t\t\u00fcber den D\u00e4chern von Bali\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040125.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040125-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Bali beach\" aria-describedby=\"gallery-1-829\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-829'>\n\t\t\t\tBali beach\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040128.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040128-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Bali Beachbar\" aria-describedby=\"gallery-1-830\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-830'>\n\t\t\t\tBali Beachbar\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040129.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040129-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Bali Beachbar\" aria-describedby=\"gallery-1-831\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-831'>\n\t\t\t\tBali Beachbar\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040133.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040133-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Indonesien Arrival Card\" aria-describedby=\"gallery-1-832\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-832'>\n\t\t\t\tIndonesien Arrival Card\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040134.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/files\/P1040134-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Stack of cash - Million\u00e4r\" aria-describedby=\"gallery-1-833\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-833'>\n\t\t\t\tStack of cash &#8211; Million\u00e4r\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In gro\u00dfen roten Buchstaben steht es auf der Arrivalcard, die mir die freundliche Air-Asia Flugbegleiterin in die Hand dr\u00fcckt: Todesstrafe f\u00fcr Drogenschmuggler. Obwohl ich die Tatsache sch\u00e4tze, dass man den entsprechenden Berufsstand vorab \u00fcber die Konsequenzen seiner T\u00e4tigkeit informiert, so &hellip; <a href=\"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/2012\/09\/01\/indonesien-bali\/\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/810"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=810"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/810\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":836,"href":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/810\/revisions\/836"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=810"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=810"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zimmerhaekel.com\/2011\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=810"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}